Vor dem Hauptgericht sollte ein knackiger Salat gereicht werden. ©Joujou / pixelio.de

Vor dem Hauptgericht sollte ein knackiger Salat gereicht werden. ©Joujou / PIXELIO

Wer vor der Portion Spaghetti eine vitaminreiche Salatvariation verspeist, tut nicht nur seiner Gesundheit im Allgemeinen, sondern auch seinem Blutzuckerspiegel etwas Gutes. Das liegt daran, dass Salat viel Zellulose, also pflanzliche Kohlenhydrate und Faserstoffe, enthält.

Zellulose punktet damit, dass sie den menschlichen Darm eine Weile „beschäftigt“, da er sie nicht spalten kann. Gelangen dann Stärke/Kohlenhydrate durch den Magen in den Darm, verzögert die Zellulose deren Verdauung. Die Folge: Der Blutzucker steigt nach dem Essen langsamer an.

Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, sich den Salat vor, und nicht nach dem Hauptgericht schmecken zu lassen. Mit diesem kleinen Kunstgriff erniedrigt Ihr zudem automatisch den Glykämischen Index Eurer Speise. Nahrungsfasern, die den Blutzuckeranstieg bremsen, finden sich – außer in Salat – noch in Vollkorngetreide, Gemüse und Früchten.