Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte enthalten viel Magnesium. © Andreas Morlok / pixelio.de

Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte enthalten viel Magnesium. ©Andreas Morlok / PIXELIO

Alle „Zuckersüßen“ sollten unbedingt berücksichtigen, ihren Körper optimal mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu „füttern“. Dazu rät unter anderem die Gesellschaft für Biofaktoren e.V. (GfB). „Durch die Stoffwechselstörung ist der Bedarf an bestimmten Vitalstoffen teils deutlich erhöht“, heißt es in einer Pressemeldung der GfB. „Wird dieser Mehrbedarf nicht gedeckt, kann das den Diabetes verschlimmern, die Blutzuckereinstellung erschweren und Folgeerkrankungen, wie Nervenstörungen (Neuropathien) oder Herz-Kreislauferkrankungen, fördern.“

So müssten sich Diabetiker unbedingt vor einem Magnesium-Mangel hüten. „Insbesondere bei einem schlecht eingestellten Blutzucker-Spiegel wird viel Magnesium über den Harn aus dem Körper herausgeschwemmt“, erklären die Wissenschaftler von der GfB. Ein Mitgrund dafür, dass Diabetiker einen erhöhten Bedarf an Magnesium aufweisen.

Studien haben ergeben, dass eine gute Magnesium-Versorgung, nicht nur vor gefürchteten Folgeerkrankungen schützen, sondern sogar die Wirksamkeit des Insulins verbessern kann. Zudem hat der Mineralstoff einen günstigen Einfluss auf Entzündungsprozesse. Der wissenschaftliche Beirat der GfB rät allen Diabetikern, auf eine vollwertige Ernährung zu achten. Magnesium stecke vor allem in Nüssen, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und in bestimmten Mineralwassersorten. Außerdem erachten die Experten die Einnahme eines geeigneten Magnesium-Präparats als sinnvoll.

Um die Magnesium-Versorgung des Körpers im Blick zu behalten, wird zweimal im Jahr eine Messungen des Serum-Magnesiums empfohlen: So liegt bei einer Konzentrationen unter 0,76 mmol/L ein Mangel vor, während 0,85 mmol/L auf einen vorbildlichen Magnesium-Haushalt schließen lassen.