Pflasterallergie

So mancher Insulinpumpenträger hat mit einer Pflasterallergie zu kämpfen.

Zu Beginn ihres „Insulinpumpen-Trägerinnen-Daseins“ war Marina genervt ohne Ende: Der Typ-1-Diabetikerin kam ihre Pflasterallergie in die Quere. „Die Handhabung der Pumpe klappte prima, meine Blutzuckerwerte waren brillant, nur leider durchkreuzte die dämliche Pflasterallergie meine Pläne“, erzählt die 28-Jährige, die zunächst die verschiedensten Katheter ausprobierte. Leider ohne Erfolg.

„Meine Diabetesberaterin, die ich konsultierte, erklärte mir, dass sämtliche Kathetermodelle nicht mit speziellen Allergikerpflastern ausgestattet sind“, resümiert Marina. „Dann gab sie mir den entscheidenden Tipp.“ Cavilon, eine Art Sprayfolie oder Sprühverband, lautete das Zauberwort. Bei diesem Hautschutz handelt es sich um eine schnell trocknende, reizfreie Flüssigkeit, die auf der Haut einen lang anhaltenden, transparenten und atmungsaktiven Schutzfilm bildet. Cavilon behütet die Haut vor aggressiven Körperflüssigkeiten, Klebstoffen und vor Reibung.

Marina ist von diesem Produkt restlos begeistert: „Die Hautrötungen und das Jucken gehören der Vergangenheit an.“ Übrigens: Cavilon wird von den Krankenkassen nur übernommen, wenn der Arzt auf dem Rezept eine Pflasterallergie als Diagnose angibt.