In der Gruppe lernt es sich leichter: Diabetiker-Schulungen bieten zudem die Möglichkeit, sich mit anderen „Zuckersüßen“ austauschen zu können. © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

In der Gruppe lernt es sich leichter: Diabetiker-Schulungen bieten zudem die Möglichkeit, sich mit anderen „Zuckersüßen“ austauschen zu können. ©Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO

Wer an Diabetiker-Schulungen teilnimmt, profitiert davon: In diesen werden von Profis nicht nur der richtige Umgang mit der Stoffwechselkrankheit sowie der aktuellste medizinische Stand vermittelt, sondern wertvolle Tipps zum Alltagsleben und zur Ernährung gegeben. So lernen Neudiabetiker, wie sich ein Blutzuckermessgerät bedienen lässt, wie sie den Insulinpen handhaben sollten und wie sich Broteinheiten abschätzen lassen. Sogar alte „Diabetes-Hasen“ können in den Kursen ihren Horizont in puncto Diabetes-Management erweitern.

Klar, hat so mancher Diabetiker, der nach der eben erst gefällten Diagnose mit sich selbst zu kämpfen hat, keine Lust darauf, die Schulbank zu drücken. Doch weit gefehlt – Diabetiker-Kurse lohnen sich. Wer sich nämlich aktiv mit seiner Stoffwechselerkrankung auseinandersetzt, lebt länger und besser. Das ist Fakt.

Wo und wann anerkannte Diabetiker-Schulungen angeboten werden, können alle „Zuckersüßen“ bei ortsansässigen Diabetes-Selbsthilfegruppen sowie beim Hausarzt oder direkt in diabetologischen Schwerpunktpraxen erfragen. Die Kosten für Gruppenschulungen werden in der Regel von den Krankenkassen erstattet. Eine Ausnahme bilden individuell vereinbarte Einzeltermine, die vom Gros der Kassen nicht übernommen werden.