Diabetische-Neuropathie

Die Füße liefern erste Hinweise darauf, ob eine Nervenschädigung durch Diabetes vorliegt. Foto: djd/Wörwag Pharma

Immer mehr Menschen leiden an Diabetes mellitus: Eng mit dieser Stoffwechselerkrankung verknüpft, ist auch die sogenannte diabetische Neuropathie. Hierbei werden die Nerven durch die aggressiven Abbauprodukte des erhöhten Blutzuckers allmählich in Mitleidenschaft gezogen. Erste Anzeichen für eine diabetische Neuropathie kann eine Fußuntersuchung aufdecken.

Die Krux:  Oftmals bleibt diese Störung der Nerven unerkannt. Laut einer aktuellen Studie, ist nur einer von zehn Neuropathie-Patienten zwischen 61 und 82 Jahren über seine Erkrankung informiert. Neudiabetiker tappen sogar völlig im Dunkeln.

Dabei machen einfache Tests eine Frühdiagnose möglich: Hierbei werden die Füße auf ihr Temperatur-, Vibrations- und Berührungsempfinden untersucht. Typische Symptome für eine diabetische Neuropathie können ein Kribbeln sowie ein Taubheits- oder Pelzigkeitsgefühl in den Füßen sein.
Ein gut eingestellter Blutzucker und ein Bluthochdruck im grünen Bereich minimieren das Risiko, von einer diabetischen Neuropathie heimgesucht zu werden.