Hallo, liebe „Sonja“: Sonnenlicht regt die Bildung von Vitamin D in der Haut an. © Helene Souza / pixelio.de

Hallo, liebe „Sonja“: Sonnenlicht regt die Bildung von Vitamin D in der Haut an. ©Helene Souza / PIXELIO

Dass Vitamin D gut für unser Immunsystem ist und sich unter anderem für unseren Knochenaufbau verantwortlich zeigt, ist kein Geheimnis. Jetzt haben wissenschaftliche Studien ergeben, dass eine Therapie mit dem „Sonnenvitamin“ die Insulinempfindlichkeit verbessern, die Insulinproduktion unterstützen und die Blutzuckerstoffwechsellage stabilisieren kann.

„Im Hinblick auf die Insulinwirkung auf die peripheren Gewebe verbesserte sich die Insulinsensitivität um 60 Prozent, wenn der Vitamin-D-Spiegel von einem schweren Mangel von unter zehn ng/ml auf über 30 ng/ml anstieg“, erklärt Professor Dr. Klaus Badenhoop, Sprecher der DDG Arbeitsgemeinschaft Molekularbiologie und Genetik des Diabetes vom Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

So rege Vitamin D die insulinproduzierenden Zellen dazu an, das lebensnotwendige Hormon zu erzeugen. Fakt sei, dass Vitamin D den Diabetesstoffwechsel stabilisieren könne. „Ein Mangel sollte deshalb vermieden werden, in manchen Fällen kann eine gezielte Vitamin D-Therapie durchaus sinnvoll sein“, erläutert der Mediziner. Interessant zu wissen: Bei Kindern, die gerade mit der Diagnose Diabetes mellitus Typ I konfrontiert wurden, konnte die Funktion der Betazellen dank Vitamin D erheblich verbessert werden.