Bereits sieben Prozent der Erwachsenen leiden an der Volkskrankheit „Diabetes“.

Bereits sieben Prozent der Erwachsenen leiden an der Volkskrankheit „Diabetes“.

In Deutschland gibt es etwa 200.000 Typ-1-Diabetiker, dazu zählen circa 25.000 Kinder und Jugendliche im Alter von einem bis 19 Jahren. Pro Jahr werden etwa zwei von 10.000 Kindern von dieser Stoffwechselkrankheit heimgesucht – Tendenz steigend. Wie eine aktuelle Studie aufzeigt, könnte sich bis 2020 die Anzahl der unter Fünfjährigen, die an Diabetes mellitus Typ 1 leiden, verdoppeln. In der Gruppe der unter 15-Jährigen könnte sich die Krankheitshäufigkeit sogar um 70 Prozent steigern

Bei den Erwachsenen sieht es nicht besser aus: Laut Robert Koch-Institut sind bereits über sieben Prozent der Erwachsenen an Diabetes erkrankt – der Großteil von ihnen an Diabetes mellitus Typ 2, dem sogenannten „Alterszucker“. Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) rechnet in 2030, allein in der Altersgruppe der 55- bis 74-Jährigen, mit 3,9 Millionen Erkrankten. Das wären 1,5 Millionen mehr als heute. Dabei erwarten die Wissenschaftler den deutlichsten Zuwachs bei den Herren der Schöpfung (etwa eine Million). Bei den Frauen sei ein Anstieg um circa 0,5 Millionen möglich.

Übrigens: Nach Ansicht des DDZ könnte der drastische Vormarsch der Volkskrankheit gebremst werden, wenn mehr Menschen, die mit ersten Diabetes-Typ-2-Anzeichen zu kämpfen haben, an Präventionsmaßnahmen teilnehmen sowie ihre Essgewohnheiten umstellen und ihr Gewicht reduzieren würden.