Insulininjektion mit dem Pen: Die richtige Nadellänge und Technik ist entscheidend.

Insulininjektion mit dem Pen: Die richtige Nadellänge und Technik ist entscheidend.

Vor wenigen Tagen trudelte folgende E-Mail in unser Redaktionspostfach ein, die wir Euch nicht vorenthalten möchten: „Liebes Team von Diabetiker.Info, vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen“, schrieb uns Silke aus Bremerhaven. „Mein sechsjähriger Sohn hat seit zwei Monaten Typ-1-Diabetes. Wir kommen mittlerweile ganz gut damit klar, allerdings klagt er seit Kurzem über Schmerzen im Bauch, wenn ich ihm mit dem Pen Insulin injiziere. Woran könnte das liegen?“, fragte uns die besorgte Mutter.

Unsere Antwort in Auszügen:

„Liebe Silke, vielen Dank für Deine E-Mail. Die Schmerzen könnten eventuell davon herrühren, dass Du die Nadel falsch in die Injektionsstelle einführst. Du solltest unbedingt auf den Schliff der Nadel achten. Wenn Du die Nadel verdreht hältst, schiebst Du die Haut vor dieser her – und das tut ordentlich weh. Zudem ist es extrem wichtig, die Nadeln nur einmal zu verwenden. Wenn Du ein Fan von Desinfektionsmittel bist, musst Du unbedingt die Einwirkzeit einhalten, da ansonsten ein unangenehmes Brennen entstehen kann. Gleichzeitig solltest Du – schließlich ist Dein Sohn gerade mal sechs Jahre alt – zu kurzen Pennadeln (fünf oder sechs Millimeter) greifen. Und bitte daran denken, dass Du das in Gebrauch befindliche Insulin nicht im Kühlschrank lagerst, sondern bei Zimmertemperatur aufbewahrst. Übrigens: Scheue Dich nicht davor, Euren Diabetologen oder Eure Diabetesberaterin nach Rat zu fragen. Sie geben Dir – mit Sicherheit gerne – fachkundige Auskunft…“

Weitere Infos zu diesem Thema liefern Euch unsere Beiträge „Ein blauer Fleck nach dem Insulinspritzen: Auf Nadel und Technik kommt es an“ und „Bitte beachten: Nur Vorratsinsulin gehört in den Kühlschrank“.