OmniPod-Insulin-Management-System

Vom mylife OmniPod Insulin-Management-System begeistert sind die meisten Patch-Pumpen-Träger – nur in puncto Klebebeständigkeit scheiden sich die Geister.

Ihre Träger sind (eigentlich) restlos von den Vorzügen der schlauchlosen Insulin Patch-Pumpe begeistert, stellt das mylife OmniPod Insulin-Management-System doch eine völlig neue Art der Insulinpumpentherapie dar. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Da der Pod direkt auf die Haut geklebt wird, entfallen störende Schläuche. Zudem bietet der kleine, leichte und wasserdichte Pod allen Aktiven mehr Freiheit im Alltag, da sich beispielsweise das – oftmals nervige – Ab- und Ankoppeln vor dem Gang unter die Dusche oder beim Sprung ins erfrischende Nass erübrigt.

Allerdings scheiden sich die Geister an der Klebebeständigkeit des Pods. Diabetiker.Info fragte bei kleinen und großen Insulin Patch-Pumpen-Trägern nach:

„Bei meiner vierjährigen Maus haftet der Pod so gut am Körper, dass wir regelmäßig zu Dermasol Pflasterentferner greifen müssen“, erzählt die 36-jährige Laura. „Meistens stecken wir unsere Kleine vor dem Wechsel noch eine halbe Stunde in eine mit lauwarmem Wasser gefüllte Badewanne.“

Ein Problem, über das Holger (45) nur staunen kann: „Bei mir mag der Pod gar nicht halten. Aus diesem Grund arbeite ich mit allen möglichen Zusatz-Klebetricks. Das reicht von Tegaderm über Opsite bis hin zu anderen Fixierverbänden.“

Jugendliche, die sich mitten in der Pubertät befinden, haben es oft ganz schwer, da ihr Schweiß besonders aggressiv ist. Der 14-jährige Jonas, Fußballer aus Leidenschaft, setzt auf eine Binde, die er um dem Pod herum platziert, damit dieser selbst bei den härtesten Zweikämpfen haften bleibt.

„Besondere Vorsicht ist beim Anlegen des Pods geboten“, ergänzt die 17-jährige Fabienne. „Wenn das Desinfektionsmittel nicht hundertprozentig trocken ist, hält der Pod niemals drei Tage lang.“