Mit einer bundesweiten Jugendvertretung für Teens und Twens wartet die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) auf. ©Robert Blanken / pixelio.de

Mit einer bundesweiten Jugendvertretung für Teens und Twens wartet die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) auf. ©Robert Blanken / PIXELIO

Die eigenständige und unabhängige Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) fungiert jetzt auch als Sprachrohr für alle jungen „Zuckersüßen“: Bereits am Weltdiabetestag 2014 gründete sie mit der „DDH-M Jugend“ eine Jugendvertretung für Teens und Twens auf Bundesebene. Die DDH-M verfolgt damit das Ziel, junge Diabetiker schon früh in die Selbsthilfearbeit einzubinden und ihnen die Möglichkeit zu geben, eigene Interessen gegenüber der Politik und Öffentlichkeit zu vertreten.

Den einstweiligen Vorstand bilden die Doktorandin Iris Eberspächer als Vorsitzende, die Auszubildende Janina Wenzel und die Studentin Mira Stübing, die innerhalb eines Jahres die Strukturen der Jugendvertretung aufbauen werden.

„Alle Selbsthilfeorganisationen leiden unter Altersschwäche und benötigen dringend eine Verjüngungskur“, betont Jan Twachtmann, Vorstandsvorsitzender der DDH-M-Bundesorganisation. „Unter den ehrenamtlichen Funktionsträgern sind die unter 30-Jährigen deutlich unterrepräsentiert. Das wollen wir ändern. Die DDH-M Jugend ist die erste Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene mit Diabetes.“

Iris Eberspächer ergänzt: „Junge Leute haben andere Fragen und Sorgen rund um ihren Diabetes als ältere Menschen. Bei uns geht es nicht in erster Linie um Folgeerkrankungen, sondern um praktische Hilfestellung im Alltag- und Arbeitsleben, beispielsweise um neue technische Hilfsmittel, Partnerschaft, Sex oder Beruf und Recht.“

Die DDH-M Jugend wird als eigenständiges Organ innerhalb der DDH-M eine bundesweite Jugendvertretung koordinieren und dabei auch bestehende Angebote, wie Diabetes-Camps oder Veranstaltungen, nutzen, um mit jungen Diabetikern in Kontakt zu kommen. Zudem sollen denjenigen „Zuckersüßen“, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, Fortbildungen und persönlichkeitsbildende Aktionen offeriert werden.