Hafer ist von allen gängigen Getreidearten vermutlich die mit Abstand beste und gesündeste Variante. Hafer ist glutenarm, sehr reich an Nährstoffen und ideal für unsere Gesundheit. Haferflocken enthalten viele Ballaststoffe, daher halten sie lange satt, regen die Darmflora an und verhindern Heißhungerattacken. Außerdem sorgen sie dafür, dass der Blutzuckerspiegel langsamer und stetiger ansteigt und sollten daher auf keinem Speiseplan fehlen. Sie enthalten sehr viele Mineralstoffe (besonders Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink) aber auch Vitamine, wie B1, B9 und K. Hafer gilt als eine der wertvollsten Getreidesorten, was vor allem auf den hohen Eiweißgehalt von fast zwölf Prozent zurückzuführen ist. Die Kombination aus Kohlenhydraten, Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen macht Haferflocken zum perfekten Energielieferanten und liefert dem Körper ein Gesamtpaket an Nährstoffen. Dank ihrem hohen Gehalt an gesunden, ungesättigten Fettsäuren und ihrem hohen Magnesium-Anteil fördern sie die Fettverbrennung.
Zu guter Letzt profitiert auch der Cholesterinspiegel, der durch die löslichen Ballaststoffe (Beta-Glucane) gesenkt wird.

Haferflocken

Haferflocken schmecken nicht nur lecker, sondern können Diabetikern auch helfen, ihren Blutzucker zu stabilisieren. © Brent Hofacker / Fotolia

Nährwerte pro 100g:

370 Kalorien
59 g Kohlenhydrate -> davon 0,7 g Zucker
13 g Eiweiß
7 g Fett -> davon 6,6 g ungesättigte Fettsäuren
10 g Ballaststoffe

Es übrigens egal, ob Ihr die zarte oder kernige Variante bevorzugt. Haferflocken reihen sich grundsätzlich in die Gattung Vollkornkost ein und enthalten immer die Randschichten und den Keimling des Haferkorns. Den Unterschied macht nur die Konsistenz, die einen zergehen auf der Zunge, die anderen haben mehr Biss.

Das Grundrezept für klassischen Haferbrei besteht aus:

  • 60-80g Haferflocken
  • 250-350ml Wasser (oder Milch)
  • Süßstoff (Honig/Stevia)

Wenn Ihr den Haferbrei direkt essen wollt, kocht ihr die Haferflocken in einem kleinen Topf auf. Ihr könnt sie aber auch über Nacht einweichen und am nächsten Morgen zum Frühstück essen.

Verfeinern könnt ihr euren Haferbrei mit allem was euch schmeckt. Ob mit Müsli, frischem Obst, Nüssen oder Gewürzen wie Zimt und Kakao – hier sind dem Geschmack und der Phantasie keine Grenzen gesetzt.