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Durchbruch in der Diabetes-Therapie: Medikament schützt auch vor Herz-Kreislauf-Tod und Übergewicht

In Dia-News am 7. Oktober 2015 0 Kommentare
Empagliflozin

Vorteil Empagliflozin: Blutdrucksenkung, Gewichtsreduktion, Senkung der Harnsäure, Verringerung des Bauchumfangs und auch eine gewisse entwässernde Wirkung trägt das Diabetesmittel mit in seinem Gepäck. © Dreadlock / Fotolia

Der Blutzuckersenker Empagliflozin schützt Typ-2-Diabetiker vor Komplikationen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, welche eine häufige Todesursache bei dieser Stoffwechselstörung sind. Zudem nehmen die Patienten ab und ihr Blutdruck sinkt. Dies zeigt jetzt eine klinische Studie, die nach Ansicht der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® die Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 maßgeblich verändern werde. Der Mehrfachschutz des Wirkstoffs sei bisher unerreicht und bringe den Patienten vielfach Vorteile, heißt es in einer Pressemitteilung der DDG.

In Deutschland erkranken etwa zwölf Prozent der Menschen an einem Typ-2-Diabetes, der auf einen Wirkungsverlust des Hormons Insulin zurückzuführen ist. Zu den Folgen gehören neben Schäden an Augen, Nieren und Nerven auch eine beschleunigte Verkalkung der Blutgefäße, die Atherosklerose. „Die Mehrzahl der Patienten mit Typ-2-Diabetes sterben frühzeitig an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall“, erläutert Professor Dr. med. Martin Hausberg, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL®. Bisher gelinge es selbst bei konsequenter Senkung des Blutzuckers bei Diabetes nicht, dies vollständig zu verhindern.
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Bitte denkt dran: Blutdruck messen nicht vergessen!

In Dia-News am 8. Januar 2014 0 Kommentare
Omron-RS6

Das Omron Blutdruckmessgerät hilft den Blutdruck im Griff zu behalten! Quelle: Omron

Auch, wenn es wie ein Schauermärchen klingt, sprechen die Fakten leider für sich: Schlaganfall, Herzinfarkt oder periphere arterielle Verschlusskrankheiten – Diabetiker sind deutlich anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Stoffwechselgesunde. Dabei spielt möglicher Bluthochdruck (Hypertonie) eine tiefgreifende Rolle. Liegt der Blutdruck des Öfteren über 140/90 mmHg sollte schleunigst ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Um eine mögliche Hypertonie frühzeitig erkennen zu können, sollten alle Diabetiker regelmäßig – am besten einmal wöchentlich – ihren Blutdruck kontrollieren. Die Werte sollten dann zur Dokumentation in ein Blutzucker-Tagebuch eingetragen werden. Diese Art von Selbstkontrolle stellt mittlerweile kein Problem dar: Schließlich gibt es praktische Messgeräte für diejenigen, die ihren Blutdruck im Blick behalten wollen.

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Medikamente gegen Bluthochdruck: Tragen sie Mitschuld an Diabetes-Erkrankungen?

In Dia-News am 13. Dezember 2013 1 Kommentar
Studie-Bluthochdruck-Medikamente-führen-zu-diabetes

Gefährliche Medikamente? Laut einer aktuellen Studie können bestimmte blutdrucksenkende Mittel einen Diabetes mellitus Typ 2 begünstigen. Quelle: Apimanu

Kann die Einnahme von Medikamenten gegen Bluthochdruck wirklich einen Diabetes mellitus Typ 2 verursachen? Anscheinend ja, wenn man auf aktuelle Studien blickt, die belegen, dass einzelne Bluthochdruck-Medikamente eine Zuckerkrankheit auslösen können.

Laut Statistik erkranken unter Bluthochdruck leidende Menschen häufig an Diabetes, was auf die Risikofaktoren Übergewicht und Fettleibigkeit zurückgeführt wird, die bei jener Gruppe häufig mit ins Spiel kommen. Doch jetzt haben Forscher ältere Bluthochdruck-Medikamente aus der Kategorie der Betablocker und Diuretika ins Visier genommen, die sich zusätzlich negativ auf den Blutzucker auswirken können. Das Ergebnis: Sowohl Betablocker als auch Diuretika beeinflussen die Muskeldurchblutung oder das sympathische Nervensystem, was eine Ursache für die „süße“ Nebenwirkung sein könnte. Fakt ist, dass diejenigen häufig von Typ-2-Diabetes heimgesucht werden, die regelmäßig Betablocker oder Diuretika schlucken.

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