Die kalorienreiche „Hochzeit“ der herzhaften Gänse- und Festtagsbraten sowie der knusprigen Weihnachtsplätzchen gehört erst einmal der Vergangenheit an. Nach der großen Schlemmerei in den letzten Wochen, kehrt hoffentlich wieder Ruhe auf dem Speiseplan ein. Denn: leider landeten die Köstlichkeiten nicht nur in unseren Mägen, sondern hielten gleichzeitig Einzug auf unseren Hüften. Kaum jemand, der dieser Tage kein Klagelied über die unliebsamen Speckröllchen anstimmt.

Weg mit dem Weihnachtsspeck

Raus in die Natur: Wie wäre es mit einem Spaziergang durch die schneebedeckte, idyllische Winterlandschaft? © Syda Productions / Fotolia


Jetzt – kurz nach Beginn des neuen Jahres – schlägt die große Stunde der guten Vorsätze. Wir nehmen uns vor, überflüssige Kilos abzuspecken. Doch: häufig sind die Abnehmerfolge nur von kurzer Dauer. Hilfreich ist es, gemeinsam mit dem behandelnden Arzt ein realistisches Abnehmziel festzulegen. Zudem kann die Diabetsberaterin des Vertrauens dabei unterstützen, einen Ernährungs- und Bewegungsplan aufzustellen. Vorsicht ist vor Radikaldiäten geboten. Ernährungsexperten raten bevorzugt zu einer langfristigen Umstellung des Lebensstils.

So ist beispielsweise in der kalten Jahreszeit Ausdauersport mit gleichmäßiger Belastung, wie Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen oder Skilanglauf, ideal. Der Genuss von Obst und Gemüse stärkt das Immunsystem zusätzlich. Und bitte nicht die Ballaststoffe unterschätzen: sie fördern die Verdauung und schützen vor Heißhungerattacken. Reichliches Trinken (Mineralwasser, Tee) kurbelt den Stoffwechsel an und bewahrt die Schleimhäute der Atemwege vor dem Austrocknen.

Einen gewichtigen Anteil daran, dem Hüftgold den Kampf anzusagen und die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern, tragen zudem bereits „Kleinigkeiten“. Es ist an der Zeit, den inneren Schweinehund zu überwinden. „Liebe Couch-Potatoes, bringt Euren Kreislauf wenigstens ein bisschen in Schwung!“ Dazu zählen Spaziergänge an der frischen Luft ebenso wie das Verrichten von anfallenden Arbeiten im Garten oder im Haushalt. Aktivität lässt sich ganz einfach in den Alltag einbinden: Statt Aufzug und Rolltreppe können die Stufen erklommen und der morgendliche Einkauf beim Bäcker zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt werden. Das spart nicht nur Sprit, sondern schont die Umwelt und lässt unseren Körper aufatmen.

Übrigens: Sinnvoll ist es, sich selbst nicht unter zu großen Druck zu setzen, sondern sich realistische Ziele zu stecken und sich bereits über kleine Etappensiege zu freuen. Mehr Infos zum Thema liefert Euch auch unser Beitrag Weg mit dem Winterspeck: Nicht jede Diät hält, was sie verspricht.