Sicherheitskontrollen am Flughafen übersteht die Insulinpumpe in der Regel ohne Probleme. © kertho / pixelio.de

Sicherheitskontrollen am Flughafen übersteht die Insulinpumpe in der Regel ohne Probleme. ©kertho / PIXELIO

Wer einen Untersuchungstermin in der Radiologie hat, sollte vor Betreten der entsprechenden Räumlichkeiten seine Insulinpumpe ablegen. Sie könnte durch die starke elektromagnetische Strahlung Schaden annehmen. Und in der Tat, markieren in Krankenhäusern große Schilder die Bereiche, die für Insulinpumpen, Herzschrittmacher und Co. tabu sind.

„Die Magnetfelder in der direkten Umgebung dieser Geräte können die Komponente des Pumpenmotors beschädigen, die die Insulinabgabe regelt. In einem solchen Fall kann es zu einer Überdosierung und in der Folge zu einer schweren Hypoglykämie kommen“, heißt es beispielsweise in der Bedienungsanleitung für die Insulinpumpe Paradigm Veo. „Wenn Sie sich einer Röntgenuntersuchung oder einer Magnetresonanz- (MRT) oder Computertomographie (CT) unterziehen oder anderen Strahlungsarten aussetzen, müssen Sie die Pumpe, den Sensor und den Transmitter abnehmen, bevor Sie den Raum mit den entsprechenden Geräten betreten…“

Übrigens: Wer eine Teflonkanüle verwendet, kann abkoppeln, während die Stahlkanüle entfernt werden sollte.

Ganzkörperscanner an Flughäfen meistert die Insulinpumpe hingegen mit Bravour. Sie haben keine Auswirkungen auf die Funktionalität des Geräts. Ähnliches gilt für Metalldetektoren, die nur eine schwache elektromagnetische Strahlung aufweisen.

Wer sich dennoch unsicher fühlt, sollte das Sicherheitspersonal um eine alternative Prüfung bitten. Von Vorteil ist hierbei die Vorlage eines ärztlichen Attests, in dem bescheinigt wird, dass eine Insulinpumpe getragen wird.