Sonnenschutz bei Diabetes: Warum deine Haut im Sommer besondere Aufmerksamkeit verdient

Sonnenschutz mit Diabetes

Sommer, Sonne und Zeit im Freien – für viele die schönste Zeit des Jahres. Ob am Badesee, beim Wandern oder auf dem Fahrrad: Wer sich draußen aufhält, sollte seine Haut vor intensiver UV-Strahlung schützen. Das gilt für alle Menschen – und auch für Menschen mit Diabetes.

Warum Sonnenschutz so wichtig ist

UV-Strahlung kann die Haut schädigen. Kurzfristig drohen Sonnenbrand und schmerzhafte Hautreizungen, langfristig steigt das Risiko für vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Schutzmaßnahmen bereits ab einem UV-Index von 3. (Weltgesundheitsorganisation)

Zum Sonnenschutz gehören:

  • Sonnenschutzmittel mit passendem Lichtschutzfaktor (LSF)

  • Schatten während der Mittagszeit

  • Schützende Kleidung, Sonnenhut und Sonnenbrille

  • Regelmäßiges Nachcremen, insbesondere nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen

Hat Diabetes Einfluss auf die Haut?

Menschen mit Diabetes kennen das: Die Haut kann trockener sein und benötigt häufig mehr Pflege. Eine gut gepflegte Haut unterstützt ihre natürliche Schutzfunktion und fühlt sich angenehmer an. Deshalb lohnt es sich, gerade im Sommer auf eine regelmäßige Hautpflege zu achten.

Besonders Hautstellen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind – etwa Gesicht, Schultern, Arme oder Füße in Sandalen – verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Welcher Lichtschutzfaktor ist der richtige?

Welcher Lichtschutzfaktor sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Hauttyp, der Aufenthaltsdauer in der Sonne und dem UV-Index ab.

Als Orientierung gilt:

Wichtig zu wissen: Kein Sonnenschutzmittel schützt vollständig vor UV-Strahlung. Deshalb sollten auch Schatten und geeignete Kleidung genutzt werden. (Weltgesundheitsorganisation)

Richtig auftragen – und rechtzeitig nachcremen

Damit Sonnenschutz seine volle Wirkung entfalten kann, sollte er großzügig aufgetragen werden – idealerweise etwa 20 bis 30 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne.

Anschließend gilt:

  • Alle zwei Stunden nachcremen.

  • Nach dem Baden, starkem Schwitzen oder Abtrocknen erneut Sonnenschutz auftragen.

  • Ohren, Nacken, Fußrücken und Lippen nicht vergessen.

Nachcremen verlängert allerdings nicht die maximale Schutzzeit der Haut, sondern erhält den vorhandenen Schutz aufrecht.

Pflege nach der Sonne

Nach einem langen Tag im Freien freut sich die Haut über Feuchtigkeit und Pflege. Ein Après-Sun-Produkt kann helfen, die Haut angenehm zu pflegen und Trockenheitsgefühle zu reduzieren.

Fazit

Ein guter Sonnenschutz gehört genauso selbstverständlich zum Sommer wie ausreichend Trinken oder eine Sonnenbrille. Wer seine Haut schützt, beugt Sonnenbrand vor und reduziert das Risiko langfristiger UV-Schäden. Mit dem passenden Lichtschutzfaktor, regelmäßigem Nachcremen und einer pflegenden Hautroutine steht unbeschwerten Sommertagen nichts im Weg.

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