Kategorie: Insulinpumpe/CGM

Aquapac

Ich packe meine Badesachen: Bikini, Handtuch, Aquapac!

Sommerzeit ist Badezeit – ob im Meer, im See, im Freibad oder auch im heimischen Swimming-Pool (ich beneide euch ;)). Früher bestand die Herausforderung für uns Menschen mit Diabetes beim Schwimmen vor allem im Blutzucker-Management, schließlich ist der weite Ozean der letzte Ort, an dem man von einer Hypo „überrascht“ werden möchte. Im Laufe der Jahre hat sich jedoch einiges an Diabetestechnik in den Alltag eingeschlichen: Insulinpumpen, CGM- und FGM-Systeme und auch Smartphone gehören mittlerweile zur Standardausrüstung. Doch wohin damit beim Schwimmen?

Zwar sind einige Komponenten wasserdicht, wie etwa die meisten CGM-Sensoren und Patchpumpen, aber der PDM des Omnipod beispielsweise oder auch die Empfangsgeräte der CGM-Systeme fühlen sich im Wasser nicht sonderlich wohl. Abhilfe schaffen hier die pfiggigen Taschen von Aquapac. Diese sind wasserdicht, auf Diabetes-Zubehör zugeschnitten und auch beim Schwimmen gut transportierbar.

Sand ist für die Haut wie Peeling, aber nicht für CGM-Systeme und Insulinpumpen

Nun ist natürlich nicht jeder von uns eine Wasserrate. Allerdings lauern im Sommer auch abseits des kühlen Nass „Gefahren“ für unsere Technik, vor denen die Aquapac-Taschen schützen: Selbst wer den Strand nur zum Sonnen nutzt, wird sicherlich das ein oder andere Mal mit Sand überhäuft. Für die Haut ist das wie Peeling, die CGM-Systeme und Insulinpumpen können darauf jedoch gut und gerne verzichten. Zudem ist es nicht selten, dass der Schweiß bei einer sommerlichen Laufrunde in noch größeren Mengen fließt, als es in den anderen Jahreszeiten der Fall ist.

Aquapac-Taschen in verschiedenen Ausführungen erhältlich

Für den Spaß im Wasser und am Strand, nutze ich übrigens nicht nur für meinen Diabetesbedarf die Aquapac-Taschen…

82466_Aquapac_Beutel_1Dieser Beutel (3 Liter Füllvolumen), rechts im Bild, der nur 17,00 € kostet ist 100 % wasserdicht! Auch für Medikamente, für kleinere Wertgegenstände (Schlüssel, Geld, Kreditkarte oder Smartphone) perfekt geeignet.  

85957_Aquapac_Insulinpumpe_1Weiterhin gibt es für die Insulinpumpe auch die Aquapac Tasche mit Kabelführung, links im Bild. Kabel und Schläuche (der Insulinpumpe) bis 2,5 mm können aus dem Aquapac herausgeführt werden, ohne das Wasser in die Tasche eindringen kann. Der Gürtel ist verstellbar und mit einem Schnappverschluss ausgestattet.

Medtronic Infusionssets

Neue Mio Infusionssets für Medtronic Insulinpumpen ab sofort erhältlich!

Wir hatten bereits angekündigt, dass sich einiges beim Angebot der Infusionssets verändern wird, darunter auch die Sets der Firma Medtronic. Die Medtronic-Insulinpumpen-User unter euch haben es vielleicht schon mitbekommen, dass die MiniMed Silhouette nicht mehr erhältlich sind.

Weiterhin hat Medtronic nun das bisherige Infusionsset MiniMed Mio durch drei neue Ausführungen ersetzt. Neu ist jetzt MiniMed Mio 30 (schräge Kanüle) und MiniMed Mio Advance (gerade Kanüle). Mio Advance gibt es zusätzlich in einer Luer-Variante. Alle Mio-Infusionssets haben eine integrierte Setzhilfe.

Die Infusionssets sind ab sofort bei DIASHOP im Online-Shop erhältlich und in Kürze auch in allen DIASHOP-Fachgeschäften bei euch vor Ort.

MiniMed Mio 30

MiniMed™ Mio™ 30 ermöglicht mit der integrierten Einführhilfe und dem 30° Einführwinkel ein leichtes und sicheres Setzen des Infusionssets. Mit diesem Set gelingt auch das Setzen an schwer erreichbaren Stellen. Anhand des Sichtfensters könnt ihr euch versichern, dass die Kanüle unter der Haut sitzt. Dort bleibt die Softkanüle bis zu 3 Tagen.

Erhältlich ist MiniMed™ Mio™ 30 in folgenden Ausführungen:

MiniMed Mio Advance

Das Infusionsset MiniMed™ Mio™ Advance ist eine Weiterentwicklung des MiniMed™ Mio™ Infusionssets. Das Setzen des Infusionssets gelingt leicht, insbesondere an schwer erreichbaren Setzstellen. Die Einführhilfe ist wie beim Mio™ bereits integriert, der Einführwinkel beträgt 90° und die Nadel ist vor, während und nach dem Setzen nicht sichtbar.

Erhältlich ist MiniMed™ Mio™ Advance in folgender Ausführung:

MiniMed Mio Advance Luer-Variante

Bei den Infusionssets mit Luer-Anschluss (Quick-set und Sure-T) sind einge Längen nicht mehr erhältlich, dafür ist nun dieses zusätzliche Infusionsset MiniMed Mio Advance/Luer mit Softkanüle in folgender Ausführung verfügbar:

DexcomProtect

DexcomProtect: Ein Erfahrungsbericht über die praktische Fixierhilfe

Sommerzeit ist die Zeit, in der man sich als Mensch mit Diabetes noch mehr Gedanken macht, wie man am besten Sensoren und Omnipod oder auch Katheter/Infussionssets am Körper fixiert. Es ist warm und man schwitzt noch mehr, springt vielleicht auch ins kühle Nass – da kann sich das Pflaster schneller lösen als gewünscht.

Es gibt mittlerweile sehr viele praktische Möglichkeiten für Hautschutz und Fixierung, beispielsweise Tapes und Fixierbänder. Hier findet ihr dazu eine Übersicht: Praktische Fixierhilfen

Neue Fixierhilfe: DexcomProtect

Relativ neu ist DexcomProtect. Sieht erst mal ziemlich unspektakulär aus, ist aber ziemlich praktisch und bietet super Halt. Die Fixierhilfe besteht aus hautfreundlichem, geruchsneutralem und flexiblen Kunststoff, welcher auch UV- und witterungsbeständig ist.

DexcomProtect umfasst den Sensor und Transmitter mit einer extra Einfassung und schützt ihn damit vor äußeren Einflüssen. Das Tape fixiert die Kunststoffhalterung zusätzlich, so dass Sensor und Transmitter nicht verrutschen.

DexcomProtect ist ziemlich einfach anzuwenden:

Auf den “DexcomProtect” klebt man das mitgelieferte Tape und kann dann wie gewohnt das Tape (samt DexcomProtect) auf der desinfizierten Hautstelle über Sensor und Transmitter befestigen. Super praktisch ist, dass man das Fixierpflaster auch während der Tragezeit austauschen kann, wenn es sich löst oder schmuddelig geworden ist.  Hierzu haben wir ein Video für euch aufgenommen:


Dexcom Protect ist in einer universellen Größe erhältlich. Durch die flexiblen Flügel, passt sich die Halterung an alle Körperrundungen perfekt an.  Es kann an jeder Körperstelle getragen werden.

Hier mehr dazu und hier könnt ihr die praktische Fixierhilfe bestellen: DexcomProtect

DexcomProtect: Der Härtetest/Mein Fazit

Ich habe DexcomProtect neu für mich entdeckt und bin so ziemlich begeistert davon. Normalerweise benutze ich die Fixierbänder. Mit denen habe ich für mich eine richtig gute Lösung gefunden, um meinen Sensor im Sport zu fixieren. Als Leistungssportlerin/Trainerin müssen mein Sensor und mein OmniPod so einiges mitmachen und aushalten. Eine Fixierung alleine mit Tape war oft nicht ausreichend. Das Tape hat sich schon nach wenigen Tagen gelöst, so dass ich ein zweites drüber kleben musste. Diese Konstruktion hat dann auch nicht lange gehalten.

Die Fixierbänder sind deshalb für mich eine sehr gute Wahl. Sie sind allerdings nur als Halterung für den Arm geeignet. Ich möchte meinen Sensor jedoch nicht immer nur am Arm tragen müssen, weshalb ich nun unbedingt DexcomProtect austesten wollte. Ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass man die Halterung DexcomProtect nicht spürt und sie wirklich hält, was sie verspricht. Ich finde es super praktisch, dass ich auch bei Bedarf das Pflaster während der Laufzeit des Sensors noch austauschen kann, falls es sich lösen oder schmuddelig werden sollte. 

Ich habe mit DexcomProtect definitv eine sehr gute Alternative zu den Fixierbändern gefunden. Habt ihr schon Erfahrungen damit gemacht? Schreibt diese gerne in die Kommentare.

Spectrum CGM-System

Kurzvideos zur CGM-System-Nutzung von den „Spectronauten“

Da Gruppenschulungen auf Grund der Coronakrise noch untersagt sind und wir noch nicht genau wissen, wann und wie sie wieder stattfinden können,  ist Ulrike Thurm gemeinsam mit den „Spectronauten“ (Autorenteam des CGM-Schulungsprogramms Spectrum) und dem T1Day-Team (Gaby Heinemann/Lutz Heinemann) kreativ geworden.

So sind Kurzvideos für Menschen mit Diabetes entstanden, die schon ein CGM-System nutzen, aber aktuell noch keine Möglichkeit hatten, an einer Spectrum-Schulung teilzunehmen. Auch interessant für diejenigen unter euch, die schon eine Spectrum-Schulung hatten, ihr Wissen aber gerne auffrischen möchten. „Drehort“ für die Videos war übrigens das DIASHOP Diabetes-Fachgeschäft in Berlin-Wilmersdorf. Zusätzlich hat das Team für euch auch Informationsmaterial wie z. B. Packlisten, Hinweise zur Therapieanpassung bei Infektionen, etc. pp. für den Fall der Fälle bereitgestellt.

Vielleicht sind diese Online-CGM-Schulungen für euch eine kleine Unterstützung in der Coronazeit. Sicherlich sind sie nicht als Ersatz für eine echte Spectrum-Schulung zu verstehen. Es sind lediglich Auszüge und Kurzvideos, bis die „richtigen“ Spectrum-Schulungen wieder stattfinden können. Die Inhalte der Videos sind nicht als Therapieempfehlung zu sehen. Kontaktiert bitte euer Diabetes-Team, wenn Probleme mit eurer Diabetes-Einstellung auftreten.

Falls Ihr Ideen oder Wünsche habt, welche Online-Angebote oder Informationen euch aktuell unterstützen könnten, dann schreibt diese gerne in die Kommentare. Wir leiten sie den Spectronauten weiter, die sich gerne an euren Wünschen orientieren.

Spectrum-Kurzvideos zur CGM-Nutzung

Hier haben wir für euch einige Spectrum-Kurzvideos zusammengetragen. Mehr Informationen dazu erhaltet ihr in der Blood Sugar Lounge.

Weiterführende Informationen:
Therapie einer Ketoazidose – Teil 1
Therapie einer Ketoazidose – Teil 2
Therapie einer Ketoazidose – Teil 3
Ketoazidose

AnyDana App 3.0

Update der App AnyDana 3.0 für die DANA Diabecare RS Insulinpumpe

Seit wenigen Tagen steht die neue Version der App AnyDana 3.0 für die DANA Diabecare RS Insulinpumpe zum Download in den App-Stores bereit.

Mit diesem Update ist nun der langersehnte Export der Insulinpumpendaten möglich, um diese z. B. seinem Diabetologen oder seinem Diabetesberater zur Verfügung zu stellen. Desweiteren wurden die iOS- und die Android-Version der App vereinheitlicht, sodass es fortan nur noch eine Bedienungsanleitung gibt, die für beide Betriebssysteme gültig ist.

Eine kleine Änderung ergibt sich bei der Bedienung: Der Benutzer muss in der aktuellen Version der App ein neunstelliges Passwort für den Zugriff vergeben. Das in der DanaRS hinterlegte vierstellige Passwort ist fortan nur noch für das Entsperren der Insulinpumpe erforderlich. Die Vorgehensweise zur Änderung dieses vierstelligen Passworts hat sich übrigens unabhängig von der App AnyDana mit der Firmware 3.0 der Insulinpumpe geändert. Weitere Hinweise hierzu finden Sie in der aktuellen Version der Bedienungsanleitung. Wichtig hierbei: Bei dem voreingestellten Passwort handelt es sich um das Produktionsdatum bestehend aus jeweils zweistelliger Angabe von Tag und Monat (einsehbar in den Geräteinformationen).

Wichtiger Hinweis: Die aktuelle Version der App hat die Versionsnummer 3.0.2. Wer die Version 3.0.1 installiert hat, sollte umgehend auf die aktuelle Version updaten.

Bedienungsanleitung der App AnyDana 3.0 zum Download

Hier könnt ihr euch die Bedienungsanleitung für die App AnyDana 3.0 herunterladen:

Bedienungsanleitung AnyDana 3.0