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Lebe deinen Diabetes bunt: OmniPods marmorieren

OmniPods marmorieren? Ja klar! Lebe deinen Diabetes bunt: Aufkleber auf der Insulinpumpe und dem Blutzuckermessgerät, bunte Fixierpflaster für die CGM- und FGM-Sensoren, das ganze in stylischen Taschen verpackt, damit macht der Diabetes ein bisschen mehr „Spaß“. Langweilige Medizintechnik war gestern. Ich lebe meinen Diabetes bunt, ihr auch?

Heute zeige ich euch, wie man ganz einfach OmniPods marmorieren kann und gebe euch eine kurze Anleitung dafür an die Hand. Einige von euch bringen Marmorieren vermutlich nur mit Ostereiern in Verbindung, aber die Marmoriertechnik eignet sich für viele weitere Gegenstände, wie eben auch OmniPods. Das Schöne am Marmorieren ist, dass es super einfach funktioniert und jedes Mal ein anderes Muster dabei entsteht. Der Markt bietet mittlerweile auch eine sehr große Auswahl an Marmorierfarben.

Los geht’s…

OmniPods marmorieren, so einfach geht’s!

Was du brauchst…

  • Mindestens zwei Mamorierfarben deiner Wahl.
  • Ein altes Gefäß, etwa eine Glasschale oder auch ein großer, gesäuberter 😉 Joghurtbecher eignen sich hervorragend.
  • Einmalhandschuhe/Haushaltshandschuhe
  • Holzspieß
  • Kleines Blatt Papier
  • Fixierungspflaster für OmniPod

Das wars auch schon.

So einfach geht’s…

  1. Gefäß mit lauwarmem Wasser befüllen, OmniPod bereit legen und Handschuhe anziehen.
  2. Deine favorisierten Marmorierfarben nacheinander in die Mitte der Schale ins Wasser träufeln. In der Regel benötigt man nur 3 Tropfen von jeder Farbe (beachte die Anleitung deiner Marmorierfarben). Die dominante Farbe zum Schluss einträufeln.
  3. Nun schnell (die Farbe darf nicht an der Oberfläche trocknen) mit dem Holzspieß ein Marmoriermuster in die Farbschicht einziehen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
  4. Den OmniPod am Plaster gut festhalten und vorsichtig, einmal kurz  eintauchen. Nicht zu tief, versteht sich, denn nur die Plastikschale des Pods darf mit dem Wasser in Berührung kommen!!! (Tipp: Ich habe mir beim dritten OmniPod dann die Fixierungspflaster für OmniPod zur Hilfe genommen, so dass der Pflasterrand dann frei von Farbe blieb). Puste einmal kurz und vorsichtig, während sich der OmniPod noch im Wasser befindet  Der Farbfilm auf der Wasseroberfläche legt sich dabei um den OmniPod. 
  5. Nun die OmniPod-Plastik-Oberfläche schnell wieder aus dem Farbbad rausziehen.
  6. Jetzt kannst du den OmniPod zum Trocknen beiseite legen. Bevor du mit dem nächsten loslegst, musst du erst den alten Farbfilm von der Wasseroberfläche entfernen.
  7. Den Farbfilm kannst du einfach mit einem Stück Papier abschöpfen und nun wieder bei Schritt 2 anfangen, um mit dem nächsten OmniPod fortzufahren.
  8. Lasse die OmniPods trocknen, je nach verwendeter Mamorierfarbe sind zum Trocknen unterschiedliche Zeiten auf der Verpackung angegeben.

Wie ihr seht, hat mich das Marmorierfieber gepackt und mittlerweile sind nicht nur die OmniPods bunt gestaltet, sondern die halbe Wohnung ;)… Zeigt uns doch gerne auch eure Kunstwerke :).

 

Markt für Insulinpumpen in Bewegung! Wer versorgt mich jetzt?

Es gibt einige spannende Neuigkeiten und Veränderungen bei Insulinpumpen. Der Markt für Insulinpumpen ist in Bewegung. Vielleicht habt Ihr schon davon gehört:

  • Animas zieht sich in Deutschland zurück – es gibt keine Insulinpumpen mehr
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Besser nichts riskieren; nur wie (Omni)Pod und Sensor fixieren?

Was habe ich nicht alles zum Fixieren von OmniPod und Sensor getestet, damit sie bei Hitze, im Wasser oder beim schweißtreibenden Sport halten. Ich habe eher trockene Haut, so dass ich zumindest in der Regel nicht unbedingt fixieren muss. Dennoch ist es mir manchmal lieber, denn ich weiß, dass ich mich gerne kräftig austobe. Ausdauertraining, Schwitzen, Wasser, Krafttraining, Katzen, Stoßen, Stolpern, Hängenbleiben, Hinfallen, Therme, Sauna, Massage, darauf schlafen… Also besser nichts riskieren und fixieren ;).

Sensor fixieren
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Bunte Medizintechnik: „Pinke Pumpen“ motivieren!

Der Diabetes ist nicht nur Schwarz oder Weiß. Ich will mehr bunte Medizintechnik sehen. Schon seit geraumer Zeit frage ich mich, warum die medizinischen Geräte immer so trist und traurig aussehen müssen. Sicher steht der gesundheitliche Nutzen im Vordergrund, praktische hilfreiche Funktionen, die uns den Alttag mit Diabetes erleichtern, sind natürlich sehr viel wichtiger als stylisches Design.

Klar, verstehe ich vollkommen! Dennoch denke ich, dass es auch der Gesundheit zu Gute kommt, wenn mehr Farbe ins Spiel gebracht wird.

Bunte Medizintechnik
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Diabetes mellitus Typ 1 und Sport: Peter bleibt immer am Ball

Bei einer guten Einstellung können Typ-1-Diabetiker beim Sport auf allen Leistungsebenen mit Nicht-Diabetikern mithalten, allerdings müssen sie bei körperlicher Anstrengung ihren Blutzucker im Auge behalten. © Dieter Schütz / pixelio.de
Bei einer guten Einstellung können Typ-1-Diabetiker beim Sport auf allen Leistungsebenen mit Nicht-Diabetikern mithalten, allerdings müssen sie bei körperlicher Anstrengung ihren Blutzucker im Auge behalten. ©Dieter Schütz / PIXELIO

Links- oder Rechtsaußen sind seine Positionen: Wenn Peter zum Tempogegenstoß ansetzt, haben seine Gegner gegen den sprintstarken und sprungkräftigen Spieler keine Chance. Geschickt kontert er seine Kontrahenten aus. Der Wurf sitzt. Tor! Auf den Handball ist der 15-Jährige vor einem guten Jahr gekommen. Davor hielt es sich mit einer anderen Mannschaftssportart fit – dem Fußball.

Und der Diabetes mellitus Typ 1, der bei Peter im Frühjahr 2011 manifestiert wurde? Kein Problem. Weder in der Schule, in der Freizeit noch beim Sport. „Zuerst hatte ich Bedenken, ob beim Sport alles klappt“, erzählt der Nachwuchshandballer, der in der Jugendmannschaft eines heimischen Vereins spielt. „Ich habe es dann einfach – damals kickte ich noch in einem Fußballteam – ausprobiert.
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