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Omnipod-Setzstellen

Omnipod-Setzstellen und was man darüber wissen sollte

Wohin mit dem Omnipod?  Welche Omnipod-Setzstellen bevorzugst du?  Immer wieder erreichen mich derartige Anfragen und auch in Facebook-Gruppen diskutieren die Podder gerne darüber, wo sich der Pod denn am wohlsten fühle. Ich finde, dass es genug Setzstellen gibt, auch für zierliche Persönchen. Es gibt ja auch viele Kinder, die den Omnipod nutzen, auch sie finden geeignete Setzstellen. Ein Pod kann an den meisten Stellen getragen werden, an denen auch eine Injektion bei einer Insulin-Pen-Therapie (ICT/FIT) möglich ist. Auf Armen und Beinen klebe ich den Pod senkrecht oder leicht schräg auf. An Rücken, Hüfte, Gesäß waagerecht oder manchmal auch leicht schräg. 

Ich habe meine „Lieblingsstellen“, die ich für mich ermittelt und ausgetestet habe. Da wir alle unterschiedlich gebaut sind, muss man hier individuell herausfinden, wo das Insulin am besten vom Körper aufgenommen wird und der Pod im Alltag nicht „stört“ bzw. sich gut anfühlt. Ich persönlich bevorzuge die Hüfte, den unteren Rücken und die hinteren Oberarme, gern auch mal den Bauch oder das Gesäß, vorzugsweise Körperbereiche, die bei mir etwas „speckiger“ sind 😉 und auch nicht so viel in Bewegung, wie etwa die Beine.

Was habe ich in den nächsten drei Tagen geplant?

Ich plane und überlege mir, wie man das beim CGM-Sensor oder bei Kathetern von Schlauchpumpen in der Regel ja auch tut, wo der Omnipod die nächsten drei Tage gut aufgehoben ist. Wenn ich beispielsweise weiß, dass ich übermorgen einen Marathon laufe, würde ich den Pod nicht unbedingt am Bein setzen, wenn ein Hula-Hoop-Kurs geplant ist, dann vermeide ich Bauch und Hüfte und bevorzuge den Arm. Auch fürs Schwimmen wähle ich gerne den Arm, weil der Pod dann nicht durchgehend die drei Stunden (wenn ich mal wieder länger im Wasser verweile) unter Wasser ist.  

Omnipod-Setzstellen prüfen anhand eines Körperdiagramms

Anhand eines Körperdiagramms kann man mit dem Omnipod Dash Insulinmanagemensystem übrigens auch die letzten Pod-Platzierungsstellen prüfen und die zukünftige Platzierungsstelle beim Setzen eines neuen Pods markieren. Ich finde dieses Feature sehr praktisch, denn damit kann es nicht passieren, dass ich den Omnipod wiederholt an die gleiche Stelle setze, sondern regelmäßig variiere. 

Omnipod-Setzstellen

So gehe ich beim Setzen eines neuen Pods vor

Ich wechsele beim Anbringen eines neuen Pods immer die Infusionsstelle, achte darauf, dass diese mindestens 2,5 cm von der vorherigen und 5 cm vom Bauchnabel entfernt ist. Natürlich meide ich Muttermale und Narben. Ich mache immer eine Hautfalte und halte diese so lange, bis die Kanüle eingeführt wird. 

Das Setzen geht bei mir sehr schnell von der Hand, das liebe ich auch so sehr am Omnipod, den ich mittlerweile schon fast 10 Jahre nutze. Dennoch nehme ich mir dafür bewusst Zeit, den Bereich gut auszuwählen, zu desinfizieren, weil ich ja weiß, dass der Omnipod dort drei Tage verweilen wird. Omnipod-Anfänger müssen erstmal Erfahrungen sammeln, werden aber auch schnell ihre Lieblingsstellen in Erfahrung bringen. 

 

Hinweis: Das Omnipod DASH®-Insulin-Managementsystem wurde mir zum Testen unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dies hindert mich jedoch nicht daran, meine freie und ehrliche Meinung zu äußern. Alle Meinungsäußerungen sind meine eigenen.

Omnipod dash insulinmanagementsystem podwechsel

Schnell, schneller, Omnipod Dash Insulinmanagementsystem

Diabetes ist eine Krankheit, die 24 Stunden Aufmerksamkeit braucht. Die meisten Menschen, ob mit oder ohne Diabetes, haben einen stressigen Alltag, sind rund um die Uhr gut beschäftigt. Wir Menschen mit Diabetes müssen zudem noch Zeit für unseren Diabetes aufbringen.

Selbstverständlich hat die Gesundheit immer Prio 1. An manchen Tagen fordert der Diabetes mehr, an anderen weniger Aufmerksamkeit. Heute beispielsweise hatte ich zwei Hypo-Alarme, mein CGM-Sensor wollte gewechselt werden und heute Abend steht noch der Omnipod-Wechsel bevor. 

Ich bin froh und dankbar, wenn die Diabetes-Technik schnell und problemlos im Alltag von der Hand geht. Manch eine Insulinpumpe (ich habe alle in Deutschland erhältlichen getestet) empfinde ich schon als recht umständlich. Wenn ich über 10 Minuten für einen Reservoirwechsel benötige, dann werde ich schon recht ungeduldig. 

Ich bin sehr froh, dass das beim Omnipod Dash Insulinmanagementsystem nicht der Fall ist. Das Reservoir mit Insulin befüllen geht bei den meisten Insulinpumpen ja noch recht schnell von der Hand. Die Gewindestange lässt sich in der Regel automatisiert zurückfahren, das Befüllen und das Einsetzen des Reservoirs geht auch halbwegs fix. Das Schlauchfüllen bei Insulinpumpen braucht dann mitunter noch am meisten Zeit. Weiß nicht, ob ich das unterwegs vornehmen würde, so wie ich das mit dem Omnipod handhabe (siehe Video unten). 

Ich bin sehr dankbar dafür, wie unkompliziert die Technik für den Anwender beim Omnipod funktioniert. Im Video zeige ich euch, wie schnell der Pod-Wechsel von der Hand geht. Alle 3 Tage wechsele ich den Pod. Ich habe immer einen Ersatz-Pod dabei. Der braucht ja nicht mehr Platz in der Tasche als ein Infusionsset, fast noch weniger. Praktisch klein verpackt. Ich habe den Ersatz-Pod meistens in meiner Gürteltasche, dort wo auch ein Mini-Blutzuckermessgerät mit Teststreifen und eine Stechhilfe lagert, für den Fall, dass mein CGM-Sensor mal ausfällt. 

Im Video unten zeige ich euch, wie schnell der Wechsel mit dem OmniPod Dash Insulinmanagementsystem im Alltag funktioniert. 

Mehr Infos zum DASH®-Insulin-Managementsystem

Wer Omnipod DASH noch nicht kennt: Das Insulin-Managementsystem arbeitet mit einem schlauchlosen Pod, der bis zu 72 Stunden lang kontinuierlich Insulin abgibt. Er kann praktisch überall da getragen werden, wo man normalerweise eine Insulininjektion vornehmen würde. Der Pod wird über einen intuitiven Touchscreen und den bluetoothfähigen Omnipod DASH Personal Diabetes Manager (PDM) eingestellt. Hier findet ihr mehr Infos dazu: https://www.diashop.de/omnipod-dash

Hinweis: Das Omnipod DASH®-Insulin-Managementsystem wurde mir zum Testen unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dies hindert mich jedoch nicht daran, meine freie und ehrliche Meinung zu äußern. Alle Meinungsäußerungen sind meine eigenen.

Omnipod DASH Wasser

Ab ins Wasser mit Omnipod DASH, so einfach geht’s!

Kann die Insulinpumpe mit ins Wasser? Ist sie wasserfest oder nur Spritzwasser-geschützt oder muss ich ich sie doch vorher abkoppeln? Und falls ja, wohin damit? Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass meine Insulinpumpe wasserfest ist. Aber dazu gleich mehr. 

Bei Omnipod DASH muss man sich darüber jedenfalls keine Gedanken machen, denn der Pod ist bis zu einer Tiefe von 7,60 Metern und einer Dauer von 60 Minuten wasserdicht (zugegeben habe ich, auf eigene Verantwortung versteht sich, das bereits auf drei Stunden ausgereizt). Das haftstarke Klebepolster hält ihn fest auf der Haut. Wer ganz sichergehen möchte, kann den Pod zusätzlich mit einem Tape oder einem Band befestigen (bei DIASHOP erhältlich: www.diashop.de/fixierung).

Für mich war auch das mitunter ein Grund, warum ich mich für den Omnipod entschieden habe. Ich kann morgens unter die Dusche springen, ohne mir Gedanken darüber machen zu müssen, wo ich jetzt meine Insulinpumpe am besten verstaue. Ich muss sie nicht erst abkoppeln oder in einem Duschbeutel oder eine Aquapac-Tasche packen. Mir ist es wichtig, dass im eh viel zu hektischen Alltag, das Diabetesmanagement schnell und problemlos von der Hand geht. Der Pod klebt an meinem Körper, duscht einfach mit und stört sich nicht am Wasser. Die Insulinzufuhr läuft kontinuierlich weiter. Das ist schon sehr praktisch. 

Im Sommer verbinde ich mein Lauftraining auch gerne mit einer Erfrischung im See. So laufe ich zum See, springe dort ins Wasser und laufe dann zurück:  

Als ich damals noch eine Schlauchpumpe hatte, die nicht wasserfest war, hatte ich die Insulinpumpe immer abgekoppelt. Hinterher habe ich dann immer das fehlende Insulin nachgebolt. Mich hat das allerdings im Wasser manchmal schon etwas „gestresst“. Beim Schwimmen musste ich dran denken, dass ich momentan meinem Körper kein Insulin zuführe. Da ich auch gerne mal etwas länger schwimme (bis zu 4 Kilometer, aber eher langsam ;)) oder gerne auch im Whirlpool entspanne, empfand ich das als störend. Das CGM-System liefert aufgrund der durch das Wasser gekappten Bluetooth-Verbindung leider auch keine Werte, so dass ich dann im Blindflug und ohne Insulin schon etwas unruhig werde und das wars dann auch mit der Entspannung. Für mich ist (nicht nur) deshalb der OmniPod die beste Wahl :). 

Wer Omnipod DASH noch nicht kennt: Das Insulin-Managementsystem arbeitet mit einem schlauchlosen Pod, der bis zu 72 Stunden lang kontinuierlich Insulin abgibt. Er kann praktisch überall da getragen werden, wo man normalerweise eine Insulininjektion vornehmen würde. Der Pod wird über einen intuitiven Touchscreen und den bluetoothfähigen Omnipod DASH Personal Diabetes Manager (PDM) eingestellt. Hier findet ihr mehr Infos dazu: https://www.diashop.de/omnipod-dash

Hinweis: Das Omnipod DASH®-Insulin-Managementsystem wurde mir zum Testen unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dies hindert mich jedoch nicht daran, meine freie und ehrliche Meinung zu äußern. Alle Meinungsäußerungen sind meine eigenen.

ICT Schlauchpumpe Omnipod

Erfahrungsbericht: Von der ICT über die Schlauchpumpe zum Omnipod

Seit 2008 habe ich eine Insulinpumpe. Das weiß ich so genau, weil ich in diesem Jahr geheiratet habe und die Insulinpumpe erst nach meiner Hochzeit an „mir baumeln“ haben wollte. Mit Händen und Füßen hatte ich mich damals gegen eine Insulinpumpe gewehrt, was ich heute überhaupt nicht mehr nachvollziehen kann. Meine Ärztin meinte jedoch, dass es für mich kaum möglich sei, ohne Insulinpumpe eine gute Time in Range zu erzielen. Jeden Morgen ab 4 Uhr stieg mein Blutzucker an. Sie sprach von einem Dawn-Phänomen. Bingo! Sie redete mir aber gut zu und war fest davon überzeugt, dass ich mit der Insulinpumpe auch meinen Sport viel besser planen könne und nicht ständig Kohlenhydrate zuführen müsse. Okay, das waren überzeugende Argumente. Letztendlich hätte ich auch wieder zurück zum Insulinpen wechseln können, wenn mich „dieses Ding“ zu sehr nervt. Nun, dann bekam ich nach ein paar Diskussionen mit meiner Krankenkasse Ende 2008 meine erste Insulinpumpe, eine Schlauchpumpe.

Bereits nach der ersten Woche mit Insulinpumpe war ich ziemlich begeistert. Die Flexibilität, die besseren Blutzuckerwerte und der verzögerte Bolus – wie cool ist das denn? Aber dazu gleich mehr. Ich bekam eine Einweisung und habe an einer Schulung teilgenommen, die eine Woche lang, jeden Abend nach der Arbeit stattfand. Dabei habe ich sehr viel über meinen neuen Therapiebegleiter gelernt und „nebenbei“ sehr nette Menschen kennengelernt. Gemeinsam mit dem Diabetesteam wurde meine Basalrate angepasst. Bei Problemen mit der Insulinpumpe im Alltag konnte ich mich jederzeit an mein Praxisteam wenden, bzw. auch an meinen Versorger DIASHOP. Aber zu Problemen kam es gar nicht. Die Bedienung war nahezu selbsterklärend und ja tatsächlich, ich war begeistert. 

Vorteile der Insulinpumpentherapie

Der größte Vorteil für mich war bzw. ist, dass die basale Insulinversorgung ausschließlich durch kurzwirksames Insulin automatisch und kontinuierlich erfolgt. Mit Insulinpumpe kann ich meinen stündlichen Insulinbedarf fein genau festlegen. Ich programmiere die Basal-Dosis, die ich stündlich benötige. Diese wird automatisch abgegeben. Ich brauche mir also nun nicht mehr nachts den Wecker zu stellen, um Insulin manuell mit dem Pen nach zu spritzen, damit meine Blutzuckerwerte nicht ansteigen (Dawn-Phänomen).

Ich kann dadurch auch den Sport oder die Bewegung im Alltag viel besser planen. So kann ich die Basalrate spontan stoppen, für den Sport temporär absenken oder für Krankheit erhöhen. Dahingehend hatte meine Ärztin also nicht zu viel versprochen. Es ist auch möglich mit mehreren Basalratenprofilen zu arbeiten. So hatte ich eine Basalrate programmiert, die ich „Urlaub“ genannt habe, die weniger Insulin über den Tag verteilt abgibt. Diese schalte ich im Urlaub scharf. Außerdem habe ich eine für Frühsport, diese reduziert schon dann wenn ich schlafe die Insulindosis. Weiterhin habe ich ein Basalratenprofil für sportliche Wettkämpfe wie Marathon, für besonders stressige Arbeitstage/Schichtdienst und auch fürs Wochenende, etc. pp.

Den Insulin-Bolus kann ich einfach per Knopfdruck diskret abgeben. Fett- und Eiweiß-reiche Mahlzeiten kann ich viel besser abdecken. Die Insulinpumpe ermöglicht mir das Insulin via „Knopfdruck“ zu splitten, so dass automatisch etwa 70 Prozent sofort und 30 Prozent verzögert zu späteren Zeitpunkten abgegeben werden.

Alle Daten werden in der Insulinpumpe bzw. in einer App/Handheld automatisch gespeichert und lassen sich einfacher analysieren, so dass ich meine Therapie besser anpassen kann. Es ist somit auch unwahrscheinlich, dass ich eine Injektion vergesse. Ich kann immer nachvollziehen, ob ich einen Bolus abgegeben habe. 

Meine Glukosewerte wurden mit Insulinpumpentherapie viel stabiler als sie das jemals zuvor waren. Das spiegelte sich auch in der Time in Range wieder. Ich verzeichnete mit Insulinpumpe einen deutlich geringen Gesamtinsulinbedarf. Es gab und gibt für mich somit KEINEN Grund, noch mal den Insulinpen zu zücken, geschweige denn zurück zur Therapie mit dem Insulinpen zu wechseln. 

Von Insulinpumpe mit Schlauch zu schlauchlos 

Etwas nervig bzw. zu zeitaufwändig fand ich schon immer das Befüllen des Reservoirs und des Schlauchs. Irgendwie dauerte mir das zu lange. Auch wusste ich nicht immer, wohin nun wieder mit der Insulinpumpe beim Sport und beim Duschen. Beim Sport ist sie mir nicht nur einmal runtergefallen. Da ich sehr aktiv bin und auch nebenbei als Fitnesstrainer arbeite, ist das schon störend. Hängen geblieben bin ich mit dem Schlauch auch ständig und ab und zu habe ich mir dabei dann auch den Katheter rausgerissen. 

Nun, über kurz oder lang ließ die Begeisterung nach. Jedes Mal nach dem Sport hatte ich Blut im Schlauch. Gleichgültig, ob ich Soft- oder Stahlkanülen verwendete. Ich hatte auch verschiedene Kanülenlängen ausprobiert. Aber das Blut im Schlauch blieb. Meine Ärztin und mein Diabetesteam hatten auch keine Lösung mehr. Nun, in dieser Zeit kam der OmniPod in Deutschland auf den Markt, quasi wie gerufen. Der hat mich sofort begeistert. Die Patch-Pumpe hat alle wie oben aufgeführten Vorteile einer Insulinpumpe und noch den zusätzlichen Pluspunkt, dass sie eben keinen (störenden) Schlauch hat. 

Mit dem OmniPod kann ich ohne diese Gedanken einfach alles machen: Morgens unter die Dusche springen, Schwimmen gehen. Der Pod klebt am Körper und macht alles mit. Ein ganz großer Vorteil ist auch, dass der Omnipod im Alltag ein schneller Geselle ist. Das Schlauchbefüllen entfällt. (Dazu verlinke ich euch hier in Kürze die Video-Beiträge)

Seit nunmehr 10 Jahren (!!!) bin ich dem Omnipod treu geblieben, obwohl ich zwischenzeitlich alle Insulinpumpen testen durfte, die in Deutschland erhältlich sind. Das mag schon was heißen. Die Schnelligkeit im Alltag, keine „Nervereien“ und Ärger mehr mit dem Schlauch, all das genieße ich sehr. 

Was ich mir an Verbesserung noch wünschen würde, denn kein System am Markt ist 100 Prozent perfekt? Ich fände es super, wenn es den Omnipod in verschieden Varianten geben würde, also auch mit Stahlkanüle und Softkanüle in unterschiedlichen Längen. Weiterhin wäre es super, wenn der Pod transparent wäre, so dass man eventuelle Luftblasen oder Blut im Pod besser und schneller erkennen könnte. Klar Optimieren kann man immer. Für mich beleibt der Omnipod aber definitiv weiterhin noch Favorit. 

 

 

Hinweis: Das Omnipod DASH®-Insulin-Managementsystem wurde mir zum Testen unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dies hindert mich jedoch nicht daran, meine freie und ehrliche Meinung zu äußern. Alle Meinungsäußerungen sind meine eigenen.

insulin in insulinpumpe

Insuline in Insulinpumpen? Was sagen die Hersteller?

Wenn ein neues Insulin auf den Markt kommt, fragen sich Insulinpumpen- Anwender: „Kann ich das Insulin auch in meiner Insulinpumpe verwenden?“ Wir haben bei den Herstellern nachgefragt, welche Insuline in welchen Insulinpumpen verwendet werden können.

Eines vorweg: Wir können und dürfen an dieser Stelle nicht zu Insulinen beraten. Die Auswahl des Insulins bzw. die Entscheidung darüber obliegt allein der behandelnden Ärztin bzw. dem Arzt. Ob ein Insulin in einer bestimmten Pumpe verwendet werden kann, hängt auch davon ab, ob es in Studien für diese Verwendung getestet wurde. Hier unsere Bestandsaufnahme:

MiniMedTM Insulinpumpen

Medtronic verweist auf die Benutzerhandbücher von MiniMed 640G und 670G. Hier heißt es: „Verwenden Sie ausschließlich schnell wirkendes U-100-Insulin (Huma- log® oder NovoRapid®), das Ihnen von Ihrem Arzt für die Verwendung mit einer Infusionspumpe verordnet wurde.“ Auf unsere Nachfrage nach neuen Insulinen wie Fiasp® oder Lyumjev® kam von Seiten Medtronic keine Aussage. Vorgefüllte Insulinpatronen sind für die MiniMed Insulinpumpen nicht erhältlich.

Insulinpumpen Accu-Chek® Combo und Accu-Chek® Insight

In der Insulinpumpe Accu-Chek Combo können nach Aussage von Roche Diabetes Care alle zugelassenen Pumpeninsuline verwendet werden – auch die schnellen Insuline Fiasp® und Lyumjev®. Für Accu-Chek Combo steht zudem eine vorgefüllte Insulinpatrone mit Insuman® Infusat (Humaninsulin) zur Verfügung.

Für die Insulinpumpe Accu-Chek Insight kommen die beiden vorgefüllten „Pump- Carts“ 1,6 ml mit NovoRapid® und Fiasp® (nicht in Verbindung mit dem DBLG1-Algorithmus) infrage. Es gibt keine Leerampulle zur Verwendung anderer Insuline.

mylifeTM YpsoPump®

Zur Verwendung in der Insulinpumpe mylife YpsoPump listet Ypsomed folgende Insuline auf: NovoRapid®, Humalog®, Apidra® und Fiasp®. Es stehen Leerampullen zum Aufziehen des Insulins zur Verfügung. Zudem passen in die mylife YpsoPump vorgefüllte 1,6-ml-Insulinpatronen mit NovoRapid® und Fiasp®.

Dana Diabecare® RS

„Uns sind keine Einschränkungen bezüglich der Verwendung der Insuline für die Dana RS Insulinpumpe bekannt“, lautet die Antwort von IME-DC auf unsere Anfrage. IME-DC bezieht sich auf die Insuline Insuman® Infusat, NovoRapid®, Insulin Aspart Sanofi®, Humalog®, Insulin Lispro Sanofi®, Liprolog®, Apidra® und Fiasp®.

Omnipod® und Omnipod DASH®

Insulet bezieht sich auf das Benutzerhandbuch: „Die folgenden schnell wirksamen analogen U-100-Insulinpräparate wurden getestet und für die Verwendung im Pod als sicher bewertet: NovoRapid® (Insulin aspart), Fiasp® (Insulin apart), Humalog® (Insulin lispro) und Apidra® (Insulin glulisin). NovoRapid®, Fiasp® und Humalog® können für bis zu 72 Stunden (3 Tage) verwendet werden. Apidra® kann für bis zu 48 Stunden (2 Tage) verwendet werden.“

Besonderheit: Insulin Apidra®

Hier heißt es in der Fachinformation des Herstellers Sanofi: „Das Infusions-Set und das Reservoir für Apidra® sind unter Verwendung einer aseptischen Technik alle 48 Stunden auszutauschen. Diese Anweisungen können von den allgemeinen Anweisungen im Pumpenhandbuch abweichen.“

Hinweis: Alle Angaben basieren auf den Aussagen der genannten Hersteller. Die Insulinpumpe T-slim x2 fehlt in der Liste, da sie nur direkt über die Firma VitalAire erhältlich ist.