Tag: Omnipod

insulin in insulinpumpe

Insuline in Insulinpumpen? Was sagen die Hersteller?

Wenn ein neues Insulin auf den Markt kommt, fragen sich Insulinpumpen- Anwender: „Kann ich das Insulin auch in meiner Insulinpumpe verwenden?“ Wir haben bei den Herstellern nachgefragt, welche Insuline in welchen Insulinpumpen verwendet werden können.

Eines vorweg: Wir können und dürfen an dieser Stelle nicht zu Insulinen beraten. Die Auswahl des Insulins bzw. die Entscheidung darüber obliegt allein der behandelnden Ärztin bzw. dem Arzt. Ob ein Insulin in einer bestimmten Pumpe verwendet werden kann, hängt auch davon ab, ob es in Studien für diese Verwendung getestet wurde. Hier unsere Bestandsaufnahme:

MiniMedTM Insulinpumpen

Medtronic verweist auf die Benutzerhandbücher von MiniMed 640G und 670G. Hier heißt es: „Verwenden Sie ausschließlich schnell wirkendes U-100-Insulin (Huma- log® oder NovoRapid®), das Ihnen von Ihrem Arzt für die Verwendung mit einer Infusionspumpe verordnet wurde.“ Auf unsere Nachfrage nach neuen Insulinen wie Fiasp® oder Lyumjev® kam von Seiten Medtronic keine Aussage. Vorgefüllte Insulinpatronen sind für die MiniMed Insulinpumpen nicht erhältlich.

Insulinpumpen Accu-Chek® Combo und Accu-Chek® Insight

In der Insulinpumpe Accu-Chek Combo können nach Aussage von Roche Diabetes Care alle zugelassenen Pumpeninsuline verwendet werden – auch die schnellen Insuline Fiasp® und Lyumjev®. Für Accu-Chek Combo steht zudem eine vorgefüllte Insulinpatrone mit Insuman® Infusat (Humaninsulin) zur Verfügung.

Für die Insulinpumpe Accu-Chek Insight kommen die beiden vorgefüllten „Pump- Carts“ 1,6 ml mit NovoRapid® und Fiasp® (nicht in Verbindung mit dem DBLG1-Algorithmus) infrage. Es gibt keine Leerampulle zur Verwendung anderer Insuline.

mylifeTM YpsoPump®

Zur Verwendung in der Insulinpumpe mylife YpsoPump listet Ypsomed folgende Insuline auf: NovoRapid®, Humalog®, Apidra® und Fiasp®. Es stehen Leerampullen zum Aufziehen des Insulins zur Verfügung. Zudem passen in die mylife YpsoPump vorgefüllte 1,6-ml-Insulinpatronen mit NovoRapid® und Fiasp®.

Dana Diabecare® RS

„Uns sind keine Einschränkungen bezüglich der Verwendung der Insuline für die Dana RS Insulinpumpe bekannt“, lautet die Antwort von IME-DC auf unsere Anfrage. IME-DC bezieht sich auf die Insuline Insuman® Infusat, NovoRapid®, Insulin Aspart Sanofi®, Humalog®, Insulin Lispro Sanofi®, Liprolog®, Apidra® und Fiasp®.

Omnipod® und Omnipod DASH®

Insulet bezieht sich auf das Benutzerhandbuch: „Die folgenden schnell wirksamen analogen U-100-Insulinpräparate wurden getestet und für die Verwendung im Pod als sicher bewertet: NovoRapid® (Insulin aspart), Fiasp® (Insulin apart), Humalog® (Insulin lispro) und Apidra® (Insulin glulisin). NovoRapid®, Fiasp® und Humalog® können für bis zu 72 Stunden (3 Tage) verwendet werden. Apidra® kann für bis zu 48 Stunden (2 Tage) verwendet werden.“

Besonderheit: Insulin Apidra®

Hier heißt es in der Fachinformation des Herstellers Sanofi: „Das Infusions-Set und das Reservoir für Apidra® sind unter Verwendung einer aseptischen Technik alle 48 Stunden auszutauschen. Diese Anweisungen können von den allgemeinen Anweisungen im Pumpenhandbuch abweichen.“

Hinweis: Alle Angaben basieren auf den Aussagen der genannten Hersteller. Die Insulinpumpe T-slim x2 fehlt in der Liste, da sie nur direkt über die Firma VitalAire erhältlich ist.

DIY-Loop im Sport Deutsche Diabetes Gesellschaft

Herbsttagung der DDG: (Video-)Vortrag über DIY-Loop im Sport

Das war ein spannendes Herbsttagungswochenende mit vielen neuen Einblicken und Erkenntnissen. Zum ersten Mal fand die Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft digital statt, dennoch wie gewohnt interessant, informativ und praxisnah.  Das Motto der diesjährigen 14. Herbsttagung lautete: „Diabetes – besser unkompliziert“. Genau nach meinem Geschmack ;). Wir Menschen mit Diabetes sind doch über jede Erleichterung und Zeitersparnis im Alltag verdammt dankbar. Das Programm war wie immer sehr vielfältig, die Themenschwerpunkte waren folgende:

  • Digitalisierung 2020+
  • Psychosoziale Versorgung
  • DFS – interdisziplinär
  • Adipositas – metabolisches Syndrom
  • mikrovaskuläre Komplikationen
  • Typ-1-Diabetes: Therapien der Zukunft
  • Diabetes: Schulung – learning – deep learning
  • Diabetes-Technologie
  • Diabetes in der Praxis

Der Austausch im Bereich der Diabetologie kam auch in diesem Jahr, wenn auch digital, nicht zur kurz.

Mein Vortrag: Zieleinlauf mit DIY-Loop: Die besonderen Anforderungen und Herausforderungen beim Sport

Ich wurde im Vorfeld gefragt, ob ich in diesem Jahr selbst im „Praxisdialog Loopen“ über Sport in Verbindung mit DIY-Loop referieren möchte. So kam es, dass ich über das Thema: „Zieleinlauf mit DIY-Loop: Die besonderen Anforderungen und Herausforderungen beim Sport“ referiert habe. Es freute mich sehr zu hören, dass über 1000 Zuschauer und Zuhörer an den Bildschirmen den Praxisdialog Loopen lauschten.

Wie ihr vielleicht schon wisst, nutze ich die DIY-Loop-Variante iOS LOOP mit der Patch-Pumpe OmniPod (bei DIASHOP erhältlich), dem CGM-System Dexcom G6 und RileyLink. Im Vortrag erzähle ich über meine Erfahrungen, die ich im Freizeit- und Leistungssport gesammelt habe. Dabei gehe ich auf die Vor- und Nachteile ein, beschreibe mein konkretes Vorgehen mit DIY-Loop, vor, während und nach dem Sport. Weiterhin: Was gibt es zu beachten? Man sagt ja, Loop und Sport passen eigentlich grundsätzlich erstmal gar nicht so gut zusammen oder ist dem vielleicht doch nicht so? Was ist möglich mit DIY-Loop im Sport? Aber schaut es euch gern selbst an:

Lebe deinen Diabetes bunt: OmniPods marmorieren

OmniPods marmorieren? Ja klar! Lebe deinen Diabetes bunt: Aufkleber auf der Insulinpumpe und dem Blutzuckermessgerät, bunte Fixierpflaster für die CGM- und FGM-Sensoren, das ganze in stylischen Taschen verpackt, damit macht der Diabetes ein bisschen mehr „Spaß“. Langweilige Medizintechnik war gestern. Ich lebe meinen Diabetes bunt, ihr auch?

Heute zeige ich euch, wie man ganz einfach OmniPods marmorieren kann und gebe euch eine kurze Anleitung dafür an die Hand. Einige von euch bringen Marmorieren vermutlich nur mit Ostereiern in Verbindung, aber die Marmoriertechnik eignet sich für viele weitere Gegenstände, wie eben auch OmniPods. Das Schöne am Marmorieren ist, dass es super einfach funktioniert und jedes Mal ein anderes Muster dabei entsteht. Der Markt bietet mittlerweile auch eine sehr große Auswahl an Marmorierfarben.

Los geht’s…

OmniPods marmorieren, so einfach geht’s!

Was du brauchst…

  • Mindestens zwei Mamorierfarben deiner Wahl.
  • Ein altes Gefäß, etwa eine Glasschale oder auch ein großer, gesäuberter 😉 Joghurtbecher eignen sich hervorragend.
  • Einmalhandschuhe/Haushaltshandschuhe
  • Holzspieß
  • Kleines Blatt Papier
  • Fixierungspflaster für OmniPod

Das wars auch schon.

So einfach geht’s…

  1. Gefäß mit lauwarmem Wasser befüllen, OmniPod bereit legen und Handschuhe anziehen.
  2. Deine favorisierten Marmorierfarben nacheinander in die Mitte der Schale ins Wasser träufeln. In der Regel benötigt man nur 3 Tropfen von jeder Farbe (beachte die Anleitung deiner Marmorierfarben). Die dominante Farbe zum Schluss einträufeln.
  3. Nun schnell (die Farbe darf nicht an der Oberfläche trocknen) mit dem Holzspieß ein Marmoriermuster in die Farbschicht einziehen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
  4. Den OmniPod am Plaster gut festhalten und vorsichtig, einmal kurz  eintauchen. Nicht zu tief, versteht sich, denn nur die Plastikschale des Pods darf mit dem Wasser in Berührung kommen!!! (Tipp: Ich habe mir beim dritten OmniPod dann die Fixierungspflaster für OmniPod zur Hilfe genommen, so dass der Pflasterrand dann frei von Farbe blieb). Puste einmal kurz und vorsichtig, während sich der OmniPod noch im Wasser befindet  Der Farbfilm auf der Wasseroberfläche legt sich dabei um den OmniPod. 
  5. Nun die OmniPod-Plastik-Oberfläche schnell wieder aus dem Farbbad rausziehen.
  6. Jetzt kannst du den OmniPod zum Trocknen beiseite legen. Bevor du mit dem nächsten loslegst, musst du erst den alten Farbfilm von der Wasseroberfläche entfernen.
  7. Den Farbfilm kannst du einfach mit einem Stück Papier abschöpfen und nun wieder bei Schritt 2 anfangen, um mit dem nächsten OmniPod fortzufahren.
  8. Lasse die OmniPods trocknen, je nach verwendeter Mamorierfarbe sind zum Trocknen unterschiedliche Zeiten auf der Verpackung angegeben.

Wie ihr seht, hat mich das Marmorierfieber gepackt und mittlerweile sind nicht nur die OmniPods bunt gestaltet, sondern die halbe Wohnung ;)… Zeigt uns doch gerne auch eure Kunstwerke :).

 

Markt für Insulinpumpen in Bewegung! Wer versorgt mich jetzt?

Es gibt einige spannende Neuigkeiten und Veränderungen bei Insulinpumpen. Der Markt für Insulinpumpen ist in Bewegung. Vielleicht habt Ihr schon davon gehört:

  • Animas zieht sich in Deutschland zurück – es gibt keine Insulinpumpen mehr
  • mylife OmniPod wird ab Sommer von Insulet vertrieben

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Besser nichts riskieren; nur wie (Omni)Pod und Sensor fixieren?

Was habe ich nicht alles zum Fixieren von OmniPod und Sensor getestet, damit sie bei Hitze, im Wasser oder beim schweißtreibenden Sport halten. Ich habe eher trockene Haut, so dass ich zumindest in der Regel nicht unbedingt fixieren muss. Dennoch ist es mir manchmal lieber, denn ich weiß, dass ich mich gerne kräftig austobe. Ausdauertraining, Schwitzen, Wasser, Krafttraining, Katzen, Stoßen, Stolpern, Hängenbleiben, Hinfallen, Therme, Sauna, Massage, darauf schlafen… Also besser nichts riskieren und fixieren ;).

Sensor fixieren
Besser nichts riskieren; nur wie (Omni)Pod und Sensor fixieren?

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