Kategorie: Soziales

blue balloon challenge dedoc

Die Blue Balloon Challenge: Bist du dabei? #T1DBalloonChallenge

Kennt ihr die Blue Ballon Challenge von #dedoc° und Medtronic? Falls nicht, schaut euch erst mal diesen Film an:

„Leben mit Diabetes ist… Wie einen Ballon in der Luft zu halten“. Mit der Blue Balloon Challenge soll möglichst viel Aufmerksamkeit für Diabetes erzielt werden. Sei auch du dabei und zeig der Welt, was für ein Balanceakt das Leben mit Diabetes wirklich ist! 

So geht’s: Falls du bereits für das Diaversary-Projekt angemeldet bist, dann hast du sehr wahrscheinlich schon einen Brief und zwei Luftballons erhalten. Falls nicht, kannst du dir diesen hier bestellen: Luftballon bestellen. Tipp: Falls du sofort loslegen möchtest, kannst du auch einen Insta-Filter nutzen, der den blauen Ballon simuliert. 

Sei kreativ und filme oder fotografiere dich in einer Alltagssituation, beim Sport oder beim liebsten Hobby, während du den blauen Luftballon balancierst. Poste dann auf Facebook oder Instagram, wie du den “Balanceakt Diabetes” meisterst und nominiere drei Freunde, bei der Challenge mitzumachen. Vergiss nicht die Hashtags #T1DBalloonChallenge oder #BlueBalloonChallenge zu verwenden und dedoc zu markieren! Auf Instagram findest du #dedoc° unter @dedoc_de und auf Facebook unter @deDOC.de

Ich habe bereits selbst an der Blue Ballon Challenge teilgenommen, da ich denke, dass das Balancieren eines blauen Ballons ein guter Vergleich zum täglichen Balanceakt mit dem Diabetes ist: 24/7 den Blutzucker bzw. Diabetes im Gleichgewicht zu halten. Na ja, bei uns wird es nicht langweilig ;). Meinen Beitrag auf Instagram findet ihr auf meinem Profil: @diabetes_endurance_sport 

Die Blue Ballon Challenge ist eine gute Gelegenheit, andere Menschen mit Diabetes (in der mittlerweile sehr großen) Community zu finden und sich miteinander zu vernetzen. Seid ihr auch dabei? Nutzt die Chance, selbst aufzuklären. Zeigt, dass es das geringere Übel für uns Menschen mit Diabetes ist, sich „in den Finger zu piksen“ bzw. Insulin zu spritzen. Sondern, dass es weit darüber hinausgeht. Schreibt auch gerne in die Kommentare, wo wir euch auf Instagram oder Facebook in den Sozialen Medien finden. 

Angehörige Diabetes

Wie Angehörige von Menschen mit Diabetes im Notfall helfen können

Eine schwere Blutzuckerentgleisung kann traumatisch sein, auch für Außenstehende, die erste Hilfe leisten. Damit Angehörige wissen, was im Notfall zu tun ist, sollten sie geschult sein. Insulin und Medikamente wie Sulfonylharnstoffe bei Typ-2-Diabetes haben als „Nebenwirkung“ das Risiko einer Unterzuckerung. Niedrige Blutzuckerwerte machen sich normalerweise rechtzeitig durch typische Symptome wie Zittern oder Schwitzen bemerkbar. Dann hilft der Griff zum Traubenzucker, und der Blutzucker ist meist rasch wieder im Lot. Wenn Unterzuckerungen allerdings einen schweren Verlauf nehmen, kommt es darauf an, dass man schnelle Hilfe bekommt. Meist ist der Partner in dieser Situation gefordert, manchmal auch die Kinder, Freunde oder Kollegen. Das geht nicht ohne eine gute Vorbereitung. Diese ist leider nicht selbstverständlich, stellt Dr. Veronika Hollenrieder in ihrer Praxis fest.

Moderne Diabetestechnik hilft Patienten mit einer Insulinbehandlung dabei, auf niedrige Blutzuckerwerte rechtzeitig zu reagieren. Trotzdem erlebe ich in der Praxis immer wieder, dass Patienten oder Angehörige über Notfallsituationen mit schweren Unterzuckerungen berichten, meist weil Insuline (Basal und Bolus) verwechselt oder Insulin versehentlich doppelt gespritzt wurde. Auch nach Alkoholkonsum oder Erbrechen bei Magen-Darm-Infektionen kann es zu einer schweren Unterzuckerung kommen. Zudem sind Hypo-Wahrnehmungsstörungen ein großes Problem, wenn Patienten die Anzeichen niedriger Blutzuckerwerte gar nicht mehr spüren, sondern schlimmstenfalls ohne Vorwarnung bewusstlos werden.

Schulung gibt Sicherheit

Meist sind es dann Angehörige, die im Notfall zur Seite stehen. Für sie gilt es, in dieser Situation einen kühlen Kopf zu bewahren und das Richtige zu tun – maximaler Stress, wie man sich vorstellen kann. Leider sehe ich selten Angehörige in der Sprechstunde, auch weil Patienten der Meinung sind: „Frau Doktor, das ist doch meine Angelegenheit, mich um meinen Diabetes zu kümmern“. Dabei wäre es so wichtig, den Partner oder die Kinder über die Zusammenhänge der Diabetestherapie zu informieren und vorzubereiten, was im Notfall zu tun ist. Die Partnerin/der Partner kann viel dazu beitragen, dass eine schwere Unterzuckerung gar nicht erst entsteht. Denn er/sie kennt den Partner genau und ist sensibel für Veränderungen in der Körpersprache, die auf niedrige Blutzuckerwerte hindeuten – wie eine gestörte Grob- oder Feinmotorik, mangelnde Konzentration bis zur Verwirrung und leider auch manchmal Aggressivität.

Was können Angehörige tun?

Zum einen können sich Angehörige gemeinsam mit dem Partner auf die Notfallsituation vorbereiten. Dafür bieten Schulungen, zu denen auch Angehörige dazukommen können, eigentlich den besten Rahmen. Während der Corona-Pandemie sind diese Schulungen leider nicht möglich und müssen durch Einzelgespräche bzw. Videosprechstunden und Informationsmaterial ersetzt werden. Den Partner beim Arztbesuch einmal begleiten und in der Sprechstunde Fragen stellen, kann ebenfalls hilfreich sein. Angehörige sollten auch wissen, wo das Blutzuckermessgerät bzw. das rtCGM-Lesegerät zu finden ist und wie diese Diabetestechnik funktioniert.

Für den Notfall muss eine Checkliste bzw. ein Notfallausweis bereit liegen. Kommt es zu einer schweren Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit, sollten Angehörige (gilt auch für Kollegen oder Freunde) den Notarzt verständigen. Ärzte und Rettungssanitäter benötigen Angaben zum zuletzt gespritzten Insulin. Auch die Information, ob Alkohol konsumiert wurde, ist wichtig.

Eine Erleichterung für Angehörige ist sicherlich das Glukagon-Nasenspray, das seit 2020 als Alternative zur Glukagon-Spritze erhältlich ist.

Ein Beitrag von Dr. Veronika Hollenrieder, Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologin (DDG), Unterhaching

Buchtipp Anpacken statt Einpacken

Buchtipp: Anpacken statt Einpacken – Menschen mit Diabetes erzählen aus ihrem Leben

Kennt ihr schon das Buch „Anpacken statt Einpacken – Menschen mit Diabetes erzählen aus ihrem Leben“? Tatsächlich kannte ich es bis dato noch nicht, obwohl es schon 2014 erschienen ist. Es ist irgendwie völlig an mir vorbeigezogen. Aber glücklicherweise ist es mir nun „in die Hände gefallen“. Ich lese oder höre unheimlich gerne lebensnahe Geschichten, Erlebnisse, Gedanken und Erfahrungsberichte von anderen Menschen mit Diabetes. Ihr auch? Nicht selten findet man sich darin wieder oder bemerkt, dass man einige Dinge mit Diabetes im Alltag komplett anders empfindet, erlebt und handhabt. So soll es ja auch sein, denn wir sind alle Individuen, mit unterschiedlichen Plänen und Zielen.

Die Autorin Nicole Mattig-Fabian (ihr kennt sie sicherlich, sie ist die Geschäftsführerin und Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe) hat in diesem Buch 30 Kurzporträts von Menschen mit Diabetes zusammengetragen, um zu zeigen, wie ein Leben mit Diabetes gut gelingen kann. Ergänzt werden die Porträts durch medizinische Tipps der beiden erfahrenen Diabetologen Prof. Dr. Thomas Danne (Hannover) und Prof. Dr. Thomas Haak (Bad Mergentheim). 

Inhalt und Aufbau des Buches

In diesem Buch berichten Prominente, bekannte Gesichter aus der Diabetes Community, Kinder, Studenten, Großeltern, Sportler, Blogger, Menschen wie du und ich mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2, wie sie unterschiedlicher nicht sein und leben könnten. Auf 74 Seiten erzählen sie kurzweilig über ihren Diabetes, mitten aus dem Leben: offen, authentisch, emotional und ehrlich. Genau das macht das Buch so spannend und lesenswert.

Mit dabei Udo Walz, der seinen Diabetes auf eine Schockreaktion (Selbstmord eines Freundes) zurückführt, Gewichtheber Matthias Steiner, der sich in seiner Olympia-Zeit über die Gegner geärgert hat, die meinten, das Insulin wäre verkapptes Doping und Diana D., die blind ist und ihr Leben dennoch in vollen Zügen genießt. Lebensstiländerer Hans Lauber kommt genauso zum Zuge, wie ein Diabetologe, der selbst Diabetes hat und sagt, der Diabetes sei so komplex, dass auch er jemanden braucht, der auf seinen Diabetes medizinisch aufpasst und ihn im Selbstmanagement motiviert.

Anpacken statt EinpackenBesonders hervorzuheben auch die Geschichte von Christa Uhlig, die 1937 die Diagnose Diabetes Typ 1 erhielt. Sie erzählt, wie sie durch den Krieg und die Nachkriegszeit kam. Kein Zuckerschlecken im wahrsten Sinne des Wortes: Nach dem Krieg gab es kein Insulin mehr, nur noch ungereinigtes Schweineinsulin, man versuchte aus der Not heraus das Insulin sogar durch Tabletten zu ersetzen, was natürlich nicht funktionierte. Viele weitere Erfahrungsberichte, die ins Staunen versetzen sollen folgen: Etwa wie einer Typ1erin fälschlicherweise der Blinddarm rausoperiert wurde, da man die richtige Diagnose Diabetes Typ 1 nicht gleich erkannte. Aber lest selbst, wirklich sehr zu empfehlen, nicht zuletzt, weil man vieles selbst als Mensch mit Diabetes sehr gut nachempfinden kann.

Ihr lest von Grenzen, Grenzenlosigkeit, von Motivation, Antriebslosigkeit, Ängsten, Depressionen, Vorurteilen, Emotionen, Einsamkeit und Zusammenhalt, Veränderungen, Unsicherheit, Hänseleien und Bestärkung, über Sonderstellung, versperrte Wegen, Einschränkungen, Lebensqualität und Lebensfreude, Wünschen im Zusammenhang und Alltag mit Diabetes Typ 1 und 2.

Die Menschen erzählen von ihren Hobbys und mitten aus dem Berufsleben, von Schwangerschaft, wagemutigen Reisen, Ernährung, Gewichtsproblemen, Klassenfahrten,  Hypos, Ketoazidosen, Leistungssport, Erfahrungen in der Selbsthilfe, von der Pubertät, Alkohol, Familie und Freunden, Folgeschäden, Kortisonbehandlugen, Krankenkassen, die ihre Hilfsmittel nicht zahlen möchten und lassen tief in ihre Seele blicken. Dieses Buch lässt nichts aus.

Auch wenn sie alle so unterschiedlich sind, eins ist den Erzählern aber allen gemein, sie sind Selbstmanager, die vermutlich ohne den Diabetes nicht so wären, wie sie heute sind, aber sich ihr Leben durch den Diabetes nicht vorgeben lassen. Sie machen Mut, sind weltoffen und zeigen, dass man mit seinem Diabetes nicht alleine ist.

Wie eingangs erwähnt werden die Geschichten und Erlebnisse durch Anmerkungen und Tipps von den Diabetologen Prof. Dr. Thomas Danne und Prof. Dr. Thomas Haak untermauert. Dazu ein Zitat aus dem Buch von Thomas Haak, das mir gut im Gedächtnis geblieben ist: „Der Diabetes sollte quasi wie das Virensuchprogramm auf einem Computer im Hintergrund laufen: Es soll da sein, wenn man es braucht, aber im Hintergrund bleiben, wenn man es nicht braucht.“

Hier könnt ihr das Buch bestellen: Anpacken statt Einpacken – Menschen mit Diabetes erzählen aus ihrem Leben

Fazit

„Anpacken statt Einpacken – Menschen mit Diabetes erzählen aus ihrem Leben“ ist ein Buch das Spaß macht, motiviert und Tipps bereithält, auch wenn (und das wäre mein einziger kleiner „Kritikpunkt“) es bereits ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Es beschreibt noch Therapien, die heute glücklicherweise durch modernere abgelöst werden.

Aber die lebensnahen Geschichten und die Erfahrungswerte sind Hauptaugenmerk des Buches und einfach großartig. Die Kinder, Eltern, Studenten, Typ2er, Typ1er mit und ohne Folgeerkrankungen, Spitzensportler, Naschkatzen, Mediziner, Anwälte, Langzeitdiabetiker oder Neulinge auf ihrem Gebiet, … machen Mut und inspirieren mit dem was sie zu erzählen haben. Ich habe gelacht, war entsetzt, überrascht, erstaunt und erfreut beim Lesen der Erfahrungsberichte aus der Diabetes-Community, siehe auch genannte Beispiele oben.

Ein rundum gelungenes Buch, das unbedingt eine Fortsetzung braucht :-).

Hier könnt ihr das Buch bestellen: Anpacken statt Einpacken – Menschen mit Diabetes erzählen aus ihrem Leben

sicherheitsprodukte

Neue Regelung für Sicherheitsprodukte: Das übernimmt jetzt die Kasse!

Sicherheits-Pennadeln und -Lanzetten sorgen dafür, dass sich Anwender nicht versehentlich an der Nadel verletzen können. Das funktioniert über einen automatischen Sicherheitsmechanismus, der die Nadel nach Gebrauch einschließt. Hier gab es Anfang des Jahres 2020 eine interessante Änderung bei der Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, die wir hier für euch zusammengefasst haben.

Für wen sind Sicherheitsprodukte interessant?

Einige Menschen mit Diabetes benötigen regelmäßig Hilfe bei ihrer Therapie, beispielsweise kleine Kinder sowie ältere Menschen, die nicht mehr in der Lage sind ihren Blutzucker selbst zu messen oder sich Insulin zu spritzen. In Pflegeeinrichtungen, Pflegediensten oder Krankenhäusern sind Sicherheitsprodukte wie Sicherheitslanzetten oder Sicherheitspennadeln Pflicht, um Nadelstich-Verletzungen und Infektionen zu verhindern.  Zudem werden solche Produkte von Menschen mit Diabetes verwendet, die eine Nadelphobie haben.

Solche Sicherheitsprodukte sind allerdings teurer als die „herkömmlichen“ Produkte. Menschen mit Diabetes, die zu Hause von Angehörigen gepflegt werden,  mussten bisher für die Kosten der Sicherheitsprodukte selbst aufkommen.

Kostenübernahme von Sicherheitsprodukten: Das ist neu!

Die Regelungen für die Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen hat sich 2020 geändert: Krankenkassen übernehmen bei hilfs- und pflegebedürftigen Versicherten nun komplett die Kosten für diese Sicherheitsprodukte. Voraussetzung ist, dass die Patienten nicht selbst Insulin spritzen und Blutzucker messen können und deshalb die Hilfe Dritter (Angehöriger, Pflegepersonal) benötigen.

Möglich wurde die Änderung durch das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Für nicht pflegebedürftige Menschen mit Diabetes gilt weiterhin: Sicherheitspennadeln und Sicherheits-Lanzetten werden nur bei einer Nadelphobie von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Darüber muss ein psychologisches Gutachten ausgestellt werden.

DIASHOP Bierdeckel Diabetes-Sprüche

Diabetes-Sprüche für den Wohnzimmertisch – unsere „Wort zum Sonntag“-Bierdeckel

Diejenigen unter euch, die unserer Facebook-Seite Diabetiker.info folgen, kennen sicherlich unsere Wörter zum Sonntag bzw. Diabetes-Sprüche. Vielleicht habt ihr sie auch schon im Diabetes Journal entdeckt? Man findet unsere Sprüche sogar bereits auf T-Shirts gedruckt oder in Profilbildern bei Facebook oder Instagram wieder.  Sie sollen den Diabetes auf die Schippe nehmen, Mut machen, motivieren, aufklären… Wir haben uns in den letzten Jahren bereits fast 200 Diabetes-Sprüche einfallen lassen und haben immer noch neue Ideen. Und weil sie in der Diabetes Community sehr gut ankommen, gibt es sie jetzt auch als Bierdeckel.

Das DIASHOP-Team hat sich überlegt, die beliebtesten „Wörter zum Sonntag“ auf Bierdeckeln (4 Stück im Set) als Giveaway zur Bestellung kostenlos rauszugeben. Eine klasse Idee, damit ihr die Wörter zum Sonntag künftig auch als Trinkspruch zum Bier parat habt.

Hier findet ihr alle kostenlosen Beigaben zu eurer Bestellung bei DIASHOP: DIASHOP Giveaways

Von der Idee über erste freche Diabetes-Sprüche bis hin zu den Bierdeckeln

Wie kam es nun zu dieser Idee, jeden Sonntag ein „Wort zum Sonntag“ in den Sozialen Netzwerken zu posten, bzw. einen frechen, aufklärenden oder motivierenden Diabetes-Spruch? Nun, Diabetes-Vorurteile nerven richtig und halten sich noch immer hartnäckig. Weiterhin hat man im Alltag mit dem Diabetes-24-Stunden-Job nicht immer Spaß und die Motivation geht auch mal flöten. Aber dennoch ist es wichtig, in Sachen Diabetesmanagement motiviert, geduldig zu bleiben, sich über Vorurteile nicht zu ärgern, sondern schlagfertig darauf zu reagieren. Wer bereits viele Jahre mit Diabetes lebt, der hat sich sicherlich auch schon ein kleines Repertoire an Sprüchen im Kopf, mit denen er auf wiederholende Situationen und Vorurteile reagieren kann:

Beispiel:

  • „Du siehst gar nicht aus als hättest du Diabetes“

Dazu haben wir uns als Antwort überlegt:

  • „Und du siehst nicht aus wie ein cleveres Kerlchen. Das Aussehen kann aber auch täuschen.“

Auf dieser Basis entstand unser erstes Wort zum Sonntag. Wir waren überrascht, wie viele Leute es in den Sozialen Netzwerken geliket, geteilt und kommentiert haben. Somit war klar: Die Reihe müssen wir fortführen! Daher gibt es jeden Sonntag seit über drei Jahren unser „Wort zum Sonntag“, das sich großer Beliebtheit erfreut. Auch eure Ideen, Ergänzungen sind jederzeit willkommen :).