Kategorie: Soziales

Insulinpumpe und rtCGM-System beantragen

Insulinpumpe und rtCGM-System beantragen: So geht’s!

Ihr möchtet gemeinsam mit eurem Diabetesteam eine Insulinpumpe und/oder ein System zur kontinuierlichen Glukosemessung (rtCGM) beantragen? Ihr wisst aber nicht so richtig, wie ihr das Ganze angehen sollt? Kein Problem, denn das Insulinpumpen- und CGM-Team des Diabetes-Fach- und-Versandhändlers DIASHOP begleitet euch bei der Genehmigung durch die Krankenkasse und hat zudem für euch hilfreiche Praxistipps zum Download bereitgestellt.

Praxistipps: In sieben Schritten zur Insulinpumpe und zum rtCGM-System

Die neuen DIASHOP Praxistipps zeigen euch, welche Voraussetzungen, Schritte und Unterlagen für eine Erst- als auch Folgeversorgung erforderlich sind. In den Praxistipps habt ihr alles im Blick, was für die Beantragung wichtig ist und findet Antworten, beispielsweise auf folgende Fragen:

  • Was sind die Vorausetzungen für die Verordnung? Habe ich überhaupt eine Chance eine Insulinpumpe oder ein rtCGM-System zu bekommen?
  • Welche Unterlagen werden benötigt, bzw. können vom MDK angefordert werden?
  • Ab wann übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Folgeversorgung mit einer Insulinpumpe?
  • Wie gehe ich vor, wenn ich privat versichert bin?
  • Was genau muss im Rezept von meinem Diabetologen vermerkt sein, damit alles reibungslos abläuft?
  • Was hat es mit der Probephase auf sich, muss ich danach erneut Unterlagen einreichen?
  • Wie lange dauert die Genehmigungsphase?

Fragen über Fragen, die mit den Praxistipps von DIASHOP Antworten finden.

Praxistipps zum Download: Insulinpumpe und CGM beantragen

Die Praxistipps zur Genehmigung von Insulinpumpen und CGM-Systemen könnt ihr unter www.diashop.de/kataloge-downloads kostenfrei herunterladen und alternativ in euren DIASHOP Diabetes-Fachgeschäften vor Ort gedruckt mitnehmen.

Wir wünschen euch viel Erfolg und drücken die Daumen, dass ihr eure Insulinpumpe und/oder euer rtCGM-System bald in den Händen haltet.

Diabetes-Spendenprojekt

Ein besonderes Diabetes-Spendenprojekt: Diabgroup Gambia Friends Bayern e.V.

Heute berichten wir über ein Diabetes-Spendenprojekt, das uns (DIASHOP) besonders am Herzen liegt und dass wir auch 2019 wieder sehr gerne durch eine Spende an Stelle von Weihnachtsgeschenken unterstützen… Hier in Deutschland können wir sehr dankbar für die gute medizinische Versorgung sein. Uns Diabetikern steht etwa das lebenswichtige Hormon Insulin ausreichend zur Verfügung. In anderen Ländern hingegen müssen Kinder sterben, weil sie mangels finanzieller Mittel nicht ausreichend mit Insulin versorgt sind.

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Schwerbehindertenausweis

Schwerbehindertenausweis mit Diabetes – Ja oder Nein?

Menschen mit Diabetes können einen Schwerbehindertenausweis beantragen, der besondere Rechte im Beruf und im Privatleben mit sich bringt. Als schwerbehindert gilt, wer mindestens einen Grad der Behinderung (GdB) von 50 erreicht. Dann erhält man einen entsprechenden Ausweis, mit dem man „Nachteilsausgleiche“ in Anspruch nehmen kann. Einen solchen Ausweis zu erhalten, ist in den vergangenen Jahren allerdings immer schwieriger geworden. „Die Diabeteserkrankung mit Insulintherapie allein reicht inzwischen nur noch selten aus“, erklärt Rechtsanwalt Oliver Ebert aus Stuttgart, der sich auf dieses Thema spezialisiert hat.

Die Voraussetzung dafür ist nicht nur ein erheblicher Therapieaufwand (mindestens vier Insulininjektionen pro Tag mit selbstständiger Dosisanpassung auf Basis der selbst gemessenen Blutzucker- bzw. Glukosewerte). Wer einen Schwerbehindertenausweis aufgrund des Diabetes erhalten will, muss zudem gravierende Einschränkungen mit massiven Beeinträchtigungen im Alltag nachweisen. Einfacher wird es, wenn zur Diabeteserkrankung noch weitere (Folge-) Erkrankungen kommen, z. B. eine Neuropathie oder Erkrankungen des Herzens, der Augen oder der Bandscheibe. Über die Gesamtbewertung kann dann ein Grad der Behinderung von 50 erreicht werden.

Was bringt ein Schwerbehindertenausweis?

Wer einen Schwerbehindertenausweis besitzt, kann eine Reihe sogenannter „Nachteilsausgleiche“ in Anspruch nehmen. Dazu gehört unter anderem ein besonderer Kündigungsschutz. Man erhält fünf Tage bezahlten Sonderurlaub im Jahr zusätzlich und kann bereits mit Vollendung des 65. Lebensjahres ohne Abzüge in Rente gehen. Außerdem ergeben sich Steuervorteile in Form von erhöhten Steuerfreibeträgen. Vergünstigungen im öffentlichen Nahverkehr und bei Eintrittspreisen sind weitere Vorteile des Schwerbehindertenausweises. Wer sich um einen neuen Job bewirbt, muss die Schwerbehinderung in der Bewerbung und im Vorstellungsgespräch übrigens nicht angeben. Früher oder später erfährt der Arbeitgeber aber ohnehin davon, spätestens, wenn man den zustehenden Sonderurlaub beantragt.

Auch für Kinder Kinder mit Diabetes erhalten in der Regel problemlos einen Schwerbehindertenausweis, bis zum 16. Lebensjahr wird bei ihnen zusätzlich ein „H“ für Hilflosigkeit eingetragen. Dies ist unter anderem mit einem erhöhten Steuerfreibetrag (zurzeit 3700.– Euro) für die Eltern verbunden.

Allerdings sollten sich Eltern gut überlegen, einen solchen Ausweis für ihr Kind zu beantragen, meint Rechtsanwalt Oliver Ebert. Denn ist die Schwerbehinderung erst einmal anerkannt, kann sie nicht einfach wieder „zurückgegeben“ werden. Was dies im Laufe des Lebens bedeuten wird, kann man in jüngeren Jahren noch gar nicht abschätzen.

Weitere Informationen zu diesem Thema findet ihr unter: www.diabetes-und-recht.de

Diabetes Typ F Schulungsprogramm DiaLife Was zahlt die Kasse

Zahlt das meine Krankenkasse? Fragen suchen Antworten…

„Zahlt das meine Krankenkasse?“ ist eine häufig gestellte Frage (nicht nur) im Kundenservice bei DIASHOP.  Werden die Kosten für Blutzuckermessgeräte, Insulinpumpen und CGM-Systeme, Insulinpens und das Zubehör dieser Hilfsmittel übernommen? Wann ist eventuell eine Zuzahlung notwendig – und was wird überhaupt nicht bezahlt?

Eine pauschale Antwort darauf gibt es selten, dennoch gibt es Regeln für die Kostenübernahme – und manchmal hängt es vom Einzelfall ab.

Fragen suchen Antworten

Im Netz bleiben Fragen zu „Was zahlt die Krankenkasse?“ oft unbeantwortet. Aktuell wurde gerade ein Fall in einer Diabetes-Gruppe auf Facebook diskutiert, bei dem die Kosten für einen digitalen Insulinpen, Pendiq 2.0, der die Daten zur Insulinabgabe speichert und an das Smartphone oder andere Geräte überträgt, nicht übernommen wurde.

Tatsächlich zählt dies nicht zu den Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Die Ärztin/der Arzt muss die Notwendigkeit besonders begründen. Die Krankenkassen prüfen die Genehmigung und erstatten eventuell (nur) einen Teilbetrag. Den Restbetrag müssen Versicherte ggf. selbst bezahlen.

Woher soll man das auch alles wissen?

Viele gesetzliche Krankenkassen haben inzwischen auch Versorgungsverträge (Pauschalversorgung) mit Fach- und Versandhändlern geschlossen, in dem eine bestimmte Menge an Infusionssets bzw. Pods (Omnipod) enthalten sind. Dies orientiert sich u .a. an Herstellerempfehlungen über die Liegedauer der Infusionssets/des Pods.

Oft bleiben hier viele Fragen unbeantwortet. Auch kürzlich gerade wieder gelesen: „Mein HbA1c ist zu gut, die Kasse verweigert mir die Kosten für meine Insulinpumpe zu erstatten, was soll ich tun?“…

Nun…

Gesetzliche Grundlagen

Die Grundlage für die Versorgung von Menschen mit Diabetes bildet das Sozialgesetzbuch. Hier ist in § 12 SGBV festgelegt: „Die Versorgung der Versicherten muss ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie darf das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.“

Auf dieser Grundlage schließen die gesetzlichen Krankenkassen Verträge zur Versorgung ihrer Versicherten mit Fach- und Versandhändlern für Diabetesbedarf wie DIASHOP ab.

Hier findet ihr Antworten!

Auf folgender Seite findet ihr Eckpunkte zur Kostenübernahme von Heil-und Hilfsmitteln für die Diabetesbehandlung sowie für weitere Diabetesprodukte.

Basis sind die langjährigen Erfahrungen von DIASHOP in der Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen. Schaut hier: www.diashop.de/was-zahlt-die-kasse