Kategorie: Soziales

Diabetes Typ F Schulungsprogramm DiaLife

Endlich ein Schulungsprogramm für Diabetes Typ F: DiaLife – zusammen leben mit Diabetes

„DiaLife – zusammen leben mit Diabetes“  ist das erste Schulungsprogramm für Diabetes Typ F (Angehörige von Erwachsenen  mit Diabetes).  Denn ob Kind, Mutter, Vater, Geschwister, der Partner oder die Katze ;-), (Familien-)Angehörige haben es nicht immer einfach mit uns Diabetikern (zumindest nicht mit mir ;)).

Wie kommt nun aber Diabetes Typ F mit dem Diabetes zurecht?  Schließlich sind die Angehörigen ja „mitbetroffen“. Wie gehen sie damit um oder vielmehr sollten sie damit umgehen, wenn wir bei Unterzuckerungen gereizt oder bei zu hohen Blutzuckerwerten  depressiv gestimmt sind? Wie können sie uns ermutigen, wenn uns beispielweise die Angst vor den Folgeschäden einholt?

DiaLife – zusammen leben mit Diabetes: das erste Schulungsprogramm für Diabetes Typ F

Seit kurzem gibt es nun endlich ein eigenes Schulungsprogramm, das Angehörige von Menschen mit Diabetes die volle Aufmerksamkeit schenkt, namens „DiaLife – zusammen leben mit Diabetes“. Es wurde vom Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) in Kooperation mit der SRH Hochschule für Gesundheit Gera, dem Universitätsklinikum Jena und dem RED-Institut entwickelt.  DiaLife ist in zwei verschiedenen Versionen für Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes erhältlich. Es vermittelt wichtiges Wissen, so dass sich  Angehörige von Diabetikern im Alltag sicherer fühlen.

Inhalt und Aufbaue des Schulungsprogramms DiaLife

Neben Basismodulen sind frei wählbare Aufbaumodule vorgesehen, die neben grundlegenden Themengebieten auch Kenntnisse in individuellen Lebenssituationen vermitteln. Die Schulungsteilnehmer entscheiden selbst, wie viele Wahlmodule sie besuchen möchten.

Jedes Modul dauert 90 bis 120 Minuten. Es können maximal sechs Personen an einer Schulung teilnehmen. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern es wird sich auch ausgetauscht.

Version 1 für Angehörige von Menschen mit Typ-1-Diabetes

Basismodule:

  • Grundlagen der Erkrankung
  • Leben mit Diabetes nachempfinden
  • Notfallsituationen
  • Insulintherapie
  • Strategien der Kommunikation

 Wahlmodule:

  • Folgeerkrankungen
  • Essen & Trinken und Bewegung
  • Demenz verstehen
  • Sondersituationen

DiaLife Schulungsprogramm Typ F Diabetes Typ 1

Version 2 für Angehörige von Menschen mit Typ-2-Diabetes

Basismodule:

  • Grundlagen der Erkrankung
  • Leben mit Diabetes nachempfinden
  • Notfallsituationen
  • Essen & Trinken und Bewegung
  • Strategien der Kommunikation

 Wahlmodule:

  • Demenz verstehen
  • Insulintherapie
  • Sondersituationen

DiaLife Schulungsprogramm Typ F Diabetes Typ 2Das Schulungsprogramm ist für DiabetesberaterInnen mit dem entsprechenden Trainerzertifikat erhältlich.  Für Angehörige gibt es eigene Trainingshefte.

Alle Schulungsmaterialien sind im Verlag Kirchheim erschienen.

Was zahlt die Kasse

Zahlt das meine Krankenkasse? Fragen suchen Antworten…

„Zahlt das meine Krankenkasse?“ ist eine häufig gestellte Frage (nicht nur) im Kundenservice bei DIASHOP.  Werden die Kosten für Blutzuckermessgeräte, Insulinpumpen und CGM-Systeme, Insulinpens und das Zubehör dieser Hilfsmittel übernommen? Wann ist eventuell eine Zuzahlung notwendig – und was wird überhaupt nicht bezahlt?

Eine pauschale Antwort darauf gibt es selten, dennoch gibt es Regeln für die Kostenübernahme – und manchmal hängt es vom Einzelfall ab.

Fragen suchen Antworten

Im Netz bleiben Fragen zu „Was zahlt die Krankenkasse?“ oft unbeantwortet. Aktuell wurde gerade ein Fall in einer Diabetes-Gruppe auf Facebook diskutiert, bei dem die Kosten für einen digitalen Insulinpen, Pendiq 2.0, der die Daten zur Insulinabgabe speichert und an das Smartphone oder andere Geräte überträgt, nicht übernommen wurde.

Tatsächlich zählt dies nicht zu den Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Die Ärztin/der Arzt muss die Notwendigkeit besonders begründen. Die Krankenkassen prüfen die Genehmigung und erstatten eventuell (nur) einen Teilbetrag. Den Restbetrag müssen Versicherte ggf. selbst bezahlen.

Woher soll man das auch alles wissen?

Viele gesetzliche Krankenkassen haben inzwischen auch Versorgungsverträge (Pauschalversorgung) mit Fach- und Versandhändlern geschlossen, in dem eine bestimmte Menge an Infusionssets bzw. Pods (Omnipod) enthalten sind. Dies orientiert sich u .a. an Herstellerempfehlungen über die Liegedauer der Infusionssets/des Pods.

Oft bleiben hier viele Fragen unbeantwortet. Auch kürzlich gerade wieder gelesen: „Mein HbA1c ist zu gut, die Kasse verweigert mir die Kosten für meine Insulinpumpe zu erstatten, was soll ich tun?“…

Nun…

Gesetzliche Grundlagen

Die Grundlage für die Versorgung von Menschen mit Diabetes bildet das Sozialgesetzbuch. Hier ist in § 12 SGBV festgelegt: „Die Versorgung der Versicherten muss ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie darf das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.“

Auf dieser Grundlage schließen die gesetzlichen Krankenkassen Verträge zur Versorgung ihrer Versicherten mit Fach- und Versandhändlern für Diabetesbedarf wie DIASHOP ab.

Hier findet ihr Antworten!

Auf folgender Seite findet ihr Eckpunkte zur Kostenübernahme von Heil-und Hilfsmitteln für die Diabetesbehandlung sowie für weitere Diabetesprodukte.

Basis sind die langjährigen Erfahrungen von DIASHOP in der Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen. Schaut hier: www.diashop.de/was-zahlt-die-kasse

Patientenerklärung zur Wahl des Versorgers

Patientenerklärung zur Wahl des Versorgers: Du entscheidest, wer dich versorgen soll!

Patientenerklärung zur Wahl des Versorgers: Du entscheidest, wer dich versorgen soll!

Viele von Euch nutzen schon das Angebot, sich Heil- und Hilfsmittel für die Diabetestherapie Hause liefern zu lassen – wie Teststreifen und Insulinpumpenzubehör. Diese Versorgung bieten die Fach- und Versandhändler für Diabetesbedarf, aber auch Hersteller selbst, wie zum Beispiel Medtronic. Read more

Diabetes und Fahrerlaubnis

Fahrerlaubnis mit Diabetes: Was muss ich beachten?

Menschen mit Diabetes kann in der Regel eine Fahrerlaubnis erteilt werden, sowohl für den Privat-PKW, als auch beruflich als Busfahrer, LKW- oder Taxi-Fahrer. Dennoch sollten sie in bestimmten Situationen das Fahrzeug besser stehen lassen. Für einige Diabetiker muss auch ein generelles Fahrverbot ausgesprochen werden.

Wer darf nun hinter dem Steuer sitzen und wer nicht? Was muss man bei einem Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis als Diabetiker beachten? Unter welchen Umständen kommt es zum Entzug des Führerscheins? Worüber müssen Arzt und Diabetesteam aufklären?  Was sollte man als Diabetiker laut der neuen S2e-Leitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“ beachten? Wie kann sie uns vor unnötigem Verlust der Fahrerlaubnis und damit verbundener sozialer Ausgrenzung, beruflichem Niedergang und Diskriminierung schützen? Read more

Diabetes-Vorurteile

Diabetes-Vorurteile: Schlagfertig mit Diabetes!?!

Diabetes-Vorurteile, schlagfertig mit Diabetes? Ich bin es oft nicht. Spitzzüngige Bemerkungen, ungerechte Angriffe, kritische Fragen und Einwände basierend auf Diabetes-Vorurteilen kennen wir wohl alle. Mir fällt es immer noch(!) schwer, darauf angemessen zu reagieren. Souveränität und Schlagfertigkeit sind nicht meine Stärke… Jedenfalls nicht in solchen Situationen, ein aktuelles Beispiel:  Read more