Kategorie: Insulinpumpe/CGM

DANA Insulinpumpe: Tipps zur Reservoirbefüllung und zu den Batterien

Die Insulinpumpe DANA Diabecare (RS) des Herstellers SOOIL (Vertrieb in Deutschland über IME-DC) ist bekannt als 62 Gramm leichte, kompakte Insulinpumpe, die dennoch Platz für 300 Insulineinheiten bietet und all das kann, was eine Insulinpumpe eben können muss – und sogar noch ein bisschen mehr. Die komplette Steuerung der Insulinpumpe ist über die App AnyDANA möglich (für Android und iOS), sodass sie im Alltag diskret zu bedienen ist. Sie erlaubt dem Anwender ein mobiles Diabetesmanagement. Die Daten werden schnell, verlässlich und energiesparend via Bluetooth v4.x (BLE) mit der Insulinpumpe ausgetauscht und können auch direkt an den Arzt versendet werden. So weit so gut…

Die DANA unterscheidet sich allerdings in manchen Punkten von anderen Insulinpumpen – und das nicht nur optisch, durch ihren Retro-Look (in Grün oder Grau hier erhältlich). Sie hat auch ein Linksgewinde. Wer etwa den Reservoirfachdeckel auf- und zudreht, muss hierbei andersrum drehen, als gewohnt. Auch der Luer-Anschluss der Infusionssets wird links herum eingeschraubt, weshalb nur entsprechende Infusionssets verwendet werden können.

DANA Gewindestange

Die Gewindestange ist nicht, wie das bei vielen anderen Insulinpumpen der Fall ist, fest eingebaut. Bei der DANA ist die Gewindestange eine separate Komponente, die vor dem Befüllen der Insulinpumpe vom Anwender in das Reservoir gesteckt und korrekt positioniert werden muss. Dem ist auch geschuldet, dass nach der Befüllung manuell die eingefüllte Insulinmenge eingegeben werden muss.

An dieser Stelle geben wir euch dazu ein Infoblatt an die Hand, dass wir von IME-DC erhalten haben:

Infoblatt Reservoirbefüllung und Gewindestange

DANA Reservoir Gewindestange

DANA Batterien

Die Batterien der DANA sind im Diabetes-Fachhandel oder beim Hersteller/Vertrieb selbst erhältlich und halten in der Regel bei Nutzung der Bluetooth-Anbindung etwa 4 Wochen. Bei anfänglich zu geringer Batterieleistung gibt es jedoch einige Tricks, wie die Batteriekapazität wieder reaktiviert bzw. erhöht werden kann. Wir hatten hier berichtet: Infos, Tricks und Tipps zur 3,6 V Batterie der Dana-Insulinpumpe

Die Batterien besitzen eine Haltbarkeit von 36 Monaten ab Herstellung, sollten aber innerhalb von 6 Monaten verbraucht werden. Die Empfehlung des Herstellers soll einen Leistungsabfall bei längerer Lagerdauer verhindern. Der Leistungsschwund muss nicht zwingend eintreten.

Auch zu den Batterien geben wir euch an dieser Stelle ein Infoblatt an die Hand, dass wir vom Hersteller erhalten haben:

Infoblatt Dana Batterie

 

Moderne Diabetestherapie

Moderne Diabetestherapie: Von analog zu digital…

Alltag, Beruf und Privatleben sind und werden immer digitaler. Smartphone Apps, Fitnesstracker und Co. begleiten uns auf Schritt und Tritt und erfassen durchgängig Informationen. Auch im Diabetesalltag spielen Daten eine große Rolle. Über den Tag verteilt treffen Menschen mit Diabetes rund 50 Therapieentscheidungen – und das auf Basis ihrer Blutzucker-/Glukosewerte, Mahlzeiten, Aktivitäten und weiteren Faktoren, die sich auf den Blutzuckerspiegel auswirken können.

War vor einigen Jahren noch ein handschriftliches Diabetestagesbuch gefragt, schaffen heute digitale Helfer wie Apps Überblick und Entlastung. Das ist aber erst der Anfang. Denkt man die Möglichkeiten des digitalen Diabetes Managements weiter wird deutlich, dass besonders die Vernetzung der Daten Vorteile mit sich bringt.

Als Beispiel: Wer seine Blutzuckerwerte, Insulinabgaben usw. in einer gemeinsamen Ansicht betrachtet, kann Fragen wie „Warum sind meine Werte gestern Mittag plötzlich stark gefallen?“ nachgehen und anhand der Daten beantworten – „Ach stimmt, ich habe meinen Bolus abgegeben, habe dann aber die Mittagspause ausfallen lassen“. Diese Verknüpfung der Daten in einer Ansicht fasst einzelne Produkte zu Therapielösungen zusammen.

Herzstück im Alltag mit Diabetes

Die mySugr App bildet das Herzstück der modernen Therapielösungen von Roche Diabetes Care für Menschen mit Diabetes. Zum Aufbau der Therapielösungen werden verschiedene Produkte und Systeme an mySugr angebunden, die Patienten bei der Erfassung und Auswertung ihrer Daten unterstützen. Sie erhalten direkt auf dem Smartphone, wie in einem Cockpit, einen Rundum-Überblick ihrer Therapie – und damit mehr Überblick über den Therapieverlauf, mehr Zeit im Alltag und mehr Motivation, um ihre Ziele zu erreichen. Dieses Cockpit hilft ihnen, Einflüsse auf den Blutzuckerspiegel besser zu verstehen, entsprechend darauf zu reagieren und noch mehr aus den Daten zu holen.

Wie sieht das in der Praxis aus? Aktuell können die mit Accu-Chek Guide und Accu-Chek Mobile (mit Wireless Adapter) gemessenen Blutzuckerwerte per Bluetooth direkt in die mySugr App übertragen werden. Auch die CGM-Daten des Eversense XL CGM Systems werden bereits in der mySugr App angezeigt. Um auch die Insulinabgaben automatisch in mySugr zu dokumentieren, wird zusätzlich an der Anbindung weiterer Produkte – Insulinpumpe und Smart Insulin-Pen – gearbeitet.

Digitaler Austausch zwischen Arzt und Patient

Die Verknüpfung einzelner Produkte zu modernen Therapielösungen macht das Diabetes Management individueller, vollständiger und effizienter. Tools wie die mySugr App sind dabei weit mehr als ein technisches Hilfsmittel – sie tragen auch nachweislich zu einer Therapieverbesserung bei (Senkung des geschätzten HbA1c um bis zu -1,3 % in sechs Monaten[1]). Auch der (Daten-)Austausch zwischen Arzt und Patient rückt als Teil der Therapielösungen noch mehr in den Fokus und wird digital unterstützt. Nutzer von mySugr können ihre Daten direkt aus der App heraus an den Arzt schicken. Dieser lädt sie in die Diabetes Management Software in der Praxis, Accu-Chek Smart Pix, sieht auf einen Blick den Therapieverlauf und kann die Verläufe und Informationen mit dem Patienten besprechen.

Je vollständiger diese Daten sind, desto schärfer wird das Gesamtbild der Therapie – und desto individueller können Anpassungen erfolgen, um Ziele zu erreichen und im Diabetesalltag zu entlasten. Weitere Informationen zu den modernen Therapielösungen von Roche Diabetes Care gibt es online unter: www.diabetesweiterdenken.de

Anzeige// Dieser Artikel wurde von Roche Diabetes Care gesponsert

[1] Hompesch M, Kalcher K, Debong F. Significant Improvement of Blood Glucose Control in a High Risk Population of Type 1 Diabetes Using a Mobile Health App – A Retrospective Observational Study [Abstract, Poster]. 10th International Conference on Advanced Technologies & Treatments for Diabetes; 2017 Feb 15-18; Paris, France.

Urlaubsservice für Insulinpumpen – wer bietet eine Urlaubspumpe an?

Endlich Urlaub! (Nicht nur) Mit Diabetes im Gepäck will dieser gut geplant sein, damit man diesen auch entspannt und unbeschwert genießen kann. Hier hatten wir bereits für euch eine Diabetes-Reisecheckliste erstellt, mit der man sich noch mal vergewissern kann, dass man auch nichts Wichtiges an Diabetesbedarf vergessen hat. Zudem hatten wir auch eine Ärztliche Bescheinigung (Medical Certificate) für die Flughafenkontrolle zum Ausdrucken erstellt:

Dokumente zum Download:

Damit seid ihr schon mal gut aufgestellt. Nun haben wir für euch nachgehakt, ob die Insulinpumpenhersteller auch Urlaubspumpen zur Vefügung stellen,  bzw. wie sie beantragt werden und wie hoch ggf. die Gebühren sind.

Die meisten Hersteller versiegeln die Urlaubspumpe in Folie. Dazu vorab, wie auch in der Übersicht unten ersichtlich wird, ein wichtiger Hinweis: Die Versiegelung der Urlaubspumpe darf in der Regel nur geöffnet werden, wenn ein Defekt an der eigenen Insulinpumpe nicht selbst behoben werden kann. Sonst können Kosten entstehen. Haltet bei einem Defekt vorerst besser Rücksprache mit dem Hersteller.

Urlaubspumpen – eine Übersicht

Urlaubspumpe

Dokument zum Download

Hier haben wir für euch die Übersicht zum Download bereitgestellt:

Urlaubsservice für Insulinpumpen – wer bietet eine Urlaubspumpe an?

Accu-Check Insight Insulinpumpe Sicherheitsinformation

Sicherheitsinformation zur Accu-Chek Insight Insulinpumpe

Roche Diabetes Care hat uns (DIASHOP/ den Diabetes Fachhandel) darüber informiert, dass es einige, wenn auch wenige, Rückmeldungen von Kunden gab, deren Accu-Chek Insight Insulinpumpe nach dem Herunterfallen oder anderen mechanischen Stößen oder Beschädigungen nicht mehr ordnungsgemäß funktionierte, obwohl sie auf den ersten Blick keine Beeinträchtigung aufwies.

Ein möglicher Grund, so Roche Diabetes Care, könnte ein mechanischer Defekt (z. B. ein gebrochener Batteriedeckel) sein, der durch den Aufprall verursacht wurde. In einem solchen Fall zeigt die Pumpe möglicherweise keine Fehlermeldung, so dass man als Benutzer keine Funktionsstörung bemerkt. Diese versteckten Schäden können zu einer Unterbrechung der Insulinabgabe und damit zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen wie Hyperglykämie führen.

Was ist zu tun? Wie könnt ihr die Accu-Chek Insight Insulinpumpe auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüfen?

  • Achtet stets darauf, dass eure Insulinpumpe keinen mechanischen Stößen, Schlägen oder Beschädigungen ausgesetzt wird, da diese die Insulinpumpe beeinträchtigen können.
  • Verwendet die speziell entwickelten Pumpentragesysteme und überprüft regelmäßig, ob die Pumpe sichtbare oder fühlbare Anzeichen von Schäden aufweist.
  • Sollte eure Pumpe heruntergefallen oder auf eine harte Oberfläche getroffen sein, überprüft bitte alle folgenden Punkte:

    1. Infusionsset
    Prüft, ob alle Verbindungen am Infusionsset noch geschlossen sind.
    Vorgehen, falls nicht ok:
    Schließt offene Verbindungen erneut an und ziehen Sie lockere Verbindungen fest.

    2. Pumpe, Sterilprodukte und Zubehörteile
    Prüft die Insulinpumpe und ihre Sterilprodukte sowie Zubehörteile auf abgeplatzte Stellen und Risse.
    Vorgehen, falls nicht ok:
    Bei sichtbaren oder vermuteten Schäden wenden Sie sich an den Accu-Chek Kunden Service Center.

    3. Ampulle
    Entfernt die Ampulle. Prüft, ob die Ampulle beschädigt ist (z. B. Mikrorisse, Verformungen, Kratzer hat). Seid euch  bewusst, dass die Ampulle auch defekt sein kann, wenn keine Schäden erkennbar sind (z. B. Mikrorisse). Stellt sicher, dass kein Insulin aus der Ampulle ausläuft.
    Vorgehen, falls nicht ok:
    Wenn die Ampulle beschädigt ist, entsorgt sie. Wenn Insulin aus der Ampulle ausläuft, reinigt das Ampullenfach und wechselt die Ampulle und den Schlauch. Weitere Informationen findet ihr in der Gebrauchsanweisung für die Accu-Chek Insight Insulinpumpe.

    4. Batteriefachdeckel
    Entfernt den Batteriefachdeckel und die Batterie. Prüft den Batteriefachdeckel auf Risse und lockere Teile. Legt die Batterie ein. Bringt den Batteriefachdeckel über der Batterie an. Drückt den Batteriefachdeckel vollständig in das Batteriefach hinein, bis er hörbar einrastet.
    Vorgehen, falls nicht ok
    Tauscht einen beschädigten Batteriefachdeckel durch einen neuen Deckel aus.Wenn ihr den Batteriefachdeckel nicht korrekt einsetzen könnt, wechselt den Batteriefachdeckel.

    5. Selbsttest
    Die Pumpe führt nach Einlegen der Batterie einen Selbsttest durch. Prüft, ob der Selbsttest fehlerfrei abläuft. Weitere Informationen findet ihr dazu in der Gebrauchsanweisung für die Accu-Chek Insight Insulinpumpe. Wenn der Selbsttest fehlerfrei abgelaufen ist, wählt „Ampulle wechseln“ aus dem Menü „Ampulle und Infusionsset“. Weitere Informationen findet ihr in der Gebrauchsanweisung für die Accu-Chek Insight Insulinpumpe.
    Vorgehen, falls nicht ok:
    Wenn der Selbsttest nicht wie beschrieben abläuft, wechselt die Batterie und, falls vorhanden, den Batteriefachdeckel.
    Sollte das Problem weiterhin bestehen, wendet euch an das Accu-Chek Kunden Service Center.

    Wenn ihr euch unsicher über mögliche Schäden an eurer Insulinpumpe seid, stellt die Verwendung des Systems ein und wendet euch an den Accu-Chek Kunden Service Center. Ihr erreicht diesen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 44 66 800 (Mo–Fr, 08:00–18:00 Uhr) oder per E-Mail: kundenservice@accu-chek.de.

Diabetes im Sommer: Hitze-Tipps von Ulrike Thurm

Diabetes im Sommer: Endlich wird es warm und die Urlaubszeit beginnt. Ulrike Thurm (Diabetesberaterin und DIASHOP Gesundheitsreferentin aus Berlin) verrät uns Diabetes-Sommer-Tipps, damit seid ihr auch auf hohe Temperaturen gut vorbereitet.

Die Hitze im vergangenen Sommer war für viele Diabetiker eine echte Herausforderung. „Wir hatten in der Praxis jeden Tag mehrere Patienten mit massiven Problemen“, berichtet Ulrike Thurm. „Häufig lag es daran, dass das Insulin im Pen oder in der Insulinpumpe zu heiß und damit unbrauchbar geworden war. Wenn dann bei der Hitze noch ein Flüssigkeitsmangel hinzukommt, kann bei insulinbehandelten Patienten der Blutzucker schnell ansteigen – bis hin zur Stoffwechselentgleisung“, erklärt Ulrike Thurm. Insulin ist ein Eiweiß, es zerfällt bei Temperaturen über 40°C. Im Sommer erreichen wir schon im Schatten oft mehr als 30°C. Wenn das Insulin dann in der Sonne nicht geschützt wird, kann es durch die Hitze schnell unbrauchbar werden.

Insulin vor Hitze schützen

Beschädigtes Insulin ist meistens an einer Eintrübung oder Ausflockung zu erkennen. Auch Katheterverschlüsse bei Insulinpumpen können durch eine Insulinausflockung verursacht werden.

Im Sommer, vor allem wenn es richtig heiß ist, sollte das Insulin nie ohne Kühlung transportiert werden – egal, ob ihr es von der Apotheke nach Hause oder im Insulinpen bzw. in der Insulinpumpe mit euch tragt. Dafür eignet sich z. B. eine Thermoskanne, wenn  ihr das Insulin vor Hitze und Stürzen sichern wollt. Es lohnt sich auch, eine entsprechende Tasche für Diabetesbedarf mit Kühlfunktion anzuschaffen, die man lange verwenden kann.

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Manche Taschen haben ein Kühlelement, das in eine isolierende Folientasche gelegt wird. Lange kühlt so ein Element allerdings nicht. Ulrike Thurm empfehlt ihren Patienten Frio-Taschen, weil es nichts Vergleichbares gibt. Sie halten Insulin ohne Strom und Batterien bis zu 45 Stunden kühl. Verschiedene Größen werden angeboten: für Insulinpens und Insulinpumpen bis hin zum Großformat, in das der Urlaubsvorrat Insulin passt.

Generell darf man Insulinpens, Blutzuckermessgeräte, Teststreifen und weiteren Diabetesbedarf allerdings im Sommer niemals im Auto liegen lassen – auch nicht in einer Frio-Tasche.

Insulinpumpenträgern empfiehlt Ulrike zudem, möglichst kurze Schlauchlängen zu verwenden und den Schlauch immer unter der Kleidung zu tragen, das Insulin in der Pumpe bei diesen Temperaturen nicht länger als 2-4 Tage verwenden, das Reservoir bei geringem Insulinverbrauch nicht voll aufzuziehen. Wer von euch bei diesen Temperaturen über mehrere Stunden in der prallen Sonne arbeiten muss, der sollte auch seine Insulinpumpe schützen (hier findet ihr spezielle Frio Taschen für Insulinpumpen). Pods der Patch-Pumpen und FGM-/CGM-Sensoren sollten abgedeckt, also unter dem T-Shirt getragen und/oder mit einem Tape geschützt werden.

Bei Sensoren kann starke Sonneneinstrahlung zu fehlerhaften Messungen oder einem kompletten Systemausfall führen. Ein weiteres Problem im Sommer, das Insulinpumpenträger und FGM-/CGM-Anwender haben: Infusionssets und Sensoren lösen sich vorzeitig durch Schwitzen.

Hier haben wir euch Praxistipps zu Hautschutz und Fixierung zum Download bereitgestellt: Praxistipps zum Thema Hautschutz und Fixierung

Vorsicht, Ketoazidose-Gefahr!

Dass man bei heißen Temperaturen viel trinken sollte, versteht sich von selbst. Dazu kommt: Bei hohen Blutzuckerwerten (> 180 mg/dl oder 10 mmol/l) verliert der Körper mehr Flüssigkeit. Vor allem bei heißen Temperaturen sollten Typ-1-Diabetiker noch mehr als sonst ein Auge auf den Blutzucker bzw. die Glukosewerte haben und  am besten ein Gerät mitnehmen, mit dem Blutketonwerte gemessen werden können (beim Lesegerät des FreeStyle Libre ist eines eingebaut).

Ab einem Wert von 240 mg/dl (13.3 mmol/l) empfiehlt sich vor allem für Insulinpumpenträger ein Ketontest. Erhöhte Blutzuckerwerte (> 0,6 mmol/l) in Verbindung mit einem positiven Ketontest müssen Ernst genommen werden! Wichtig ist es dann, sich körperlich nicht anzustrengen und Ruhe zu bewahren. Wer sich nicht sicher ist, wie die Behandlung einer Ketoazidose durchgeführt wird, sollte einen Termin mit dem Diabetesteam vereinbaren.

Weitere Hitze-Tipps

Temperaturschutzkappe InsulinpenEs gibt Temperaturschutzkappen für Insulinpens: VIVI Cap1 etwa ist eine wiederverwendbare Kühlkappe für Insulinpens, die die Originalkappe des Pens ersetzt. Passend für FlexTouch, aber auch erhältlich für: FlexPen, KwikPen, SoloStar. Hier mehr dazu: VIVI Cap1.

BoleroAus Bolero-Getränkepulver, kann man sich ein kalorien- und zuckerfreies Eis herstellen. Einfach wie gewohnt mit Wasser anrühren, in Eisförmchen füllen und einfrieren. Weitere Ideen hier: Bolero, mehr als ein Getränkepulver… 24 Beutel gibt es im Mix-Pack für 9,90 €: Bolero Drink Mix

82466_Aquapac_Beutel_1Für den Spaß im Wasser und am Strand: Diabetesbedarf wie der PDM des Omnipod, die Insulinpumpe oder das Lesegerät des FreeStyle Libre kann in den Aquapac-Taschen verstaut werden. Etwa in diesem Beutel (3 Liter Füllvolumen) kostet 17,00 €. 100 % wasserdicht! 85957_Aquapac_Insulinpumpe_1

Weiterhin gibt es für die Insulinpumpe auch die Aquapac Tasche mit Kabelführung. Kabel und Schläuche (der Insulinpumpe) bis 2,5 mm können aus dem Aquapac herausgeführt werden, ohne das Wasser in die Tasche eindringen kann. Der Gürtel ist verstellbar und mit einem Schnappverschluss ausgestattet.