Um Folgekrankheiten zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen, sollten alle „Zuckersüßen“ daran denken, sich regelmäßig den Vorsorgeuntersuchungen unterziehen zu lassen. © Andrea Damm / pixelio.de

Um Folgekrankheiten zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen, sollten alle Diabetiker daran denken, sich regelmäßig den Vorsorgeuntersuchungen unterziehen zu lassen. ©Andrea Damm / PIXELIO

Um Folgekrankheiten zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen, sollten alle „Zuckersüßen“ daran denken, sich regelmäßig auf „Herz und Nieren“ checken zu lassen. Vorsorgeuntersuchungen lautet hierbei das Stichwort. Anbei ein kleiner Leitfaden, der aufschlüsselt, welche Untersuchungen absolut notwendig sind.

Bei jedem Arztbesuch:

  • Körpergewicht, Blutdruck, Blutzucker

In jedem Quartal:

  • Körpergewicht, Blutdruck (fünf Minuten Ruhe), Blutzucker
  • HbA1c-Wert
  • Frage nach schweren Hypoglykämien (Unterzuckerungen) und der Häufigkeit der Selbstkontrolle
  • Beine (Inspektion, Pulse)

Einmal im Jahr:

  • Blutfette (Lipidstatus): Gesamt-Cholesterin, HDL- und LDL-Cholesterin, Triglyzeride
  • Nierenfunktionstest: Bestimmung der Ausscheidung von Eiweiß im Harn (Mikroalbuminurie), Messung des Kreatinins, Urinstatus
  • Augenärztliche Kontrolle (Spiegelung des Augenhintergrundes)
  • Körperliche Untersuchung (einschließlich Erhebung eines Gefäßstatus sowie Doppler-Untersuchung per Ultraschall)
  • Technische Untersuchung (Ruhe-EKG, gegebenenfalls Belastungs-EKG und Herz-Echo)
  • Fußinspektion / Testen der Nervenfunktion

Übrigens: Bitte nicht vergessen, die bei den Untersuchungen festgestellten Werte und Daten vom Arztpraxis-Team in den Diabetes-Gesundheits-Pass eintragen zu lassen oder diese selbst darin zu notieren.