Kategorie: Essen & Trinken

Lust auf vegetarische Küche? Heute servieren wir Euch überbackenen Tofu

Dieses leckere Rezept dürfte nicht nur Vegetarier ansprechen: Tofu – die pflanzliche Alternative zu Fleisch – erfreut sich mittlerweile an immer größerer Beliebtheit. Schließlich handelt es sich hierbei um ein gesundes und nahrhaftes Lebensmittel sowie um einen kalorienarmen Eiweißlieferanten. Hergestellt wird Tofu aus eingeweichten Sojabohnen, die mit Wasser zu einem feinen Püree vermahlen werden. Da das Herstellungsprinzip dem von traditionellen Milchprodukten sehr ähnlich ist, wird Tofu auch häufig als Sojaquark oder Sojakäse bezeichnet.

Weil sich unverarbeiteter Natur-Tofu als relativ geschmacksneutral entpuppt, offerieren sich viele Möglichkeiten für seine Zubereitung. Egal, ob mariniert, gebraten, gebacken oder gegrillt: Hobbyköche können ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Zubereitung:

Den Backofen auf 250°C vorheizen. Die Paprikaschoten auf den Rost legen und zehn bis 15 Minuten backen, bis die Haut Blasen wirft. Den Backofen auf 200°C schalten. Die Schoten herausnehmen, in ein feuchtes Küchentuch wickeln und zehn Minuten ruhen lassen. Inzwischen die Tomaten häuten und in Scheiben schneiden. Den abgetropften Tofu in etwa zwei Zentimeter starke Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und hacken. Den Thymian waschen und die Blättchen abzupfen. Die Paprikaschoten häuten, vierteln und entkernen.

Frisches Gemüse, wie Paprikaschoten, verleiht dem überbackenen Tofu den letzten Pfiff. ©birgitH / pixelio.de
Frisches Gemüse, wie Paprikaschoten, verleiht dem überbackenen Tofu den letzten Pfiff. ©birgitH / PIXELIO

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Die Frühlingsküche hält endlich Einzug: Möhrencremesüppchen mit Pistazien

Bereits in der Antike wurden die knackigen, orangefarbenen Stangen kultiviert, was Quellen belegen. Ursprünglich stammen Karotten aus Kleinasien und Südeuropa, wo sie noch immer als Wildform wachsen. Im 12. Jahrhundert gelangten die Möhren über den heutigen Iran schließlich nach Spanien und Italien, von wo aus sie ihren Siegeszug in ganz Mitteleuropa antraten. Logischerweise wird das beliebte und an Beta-Carotin reiche Gemüse inzwischen weltweit angebaut. Fakt ist, dass bis zu 13 Millionen Tonnen jährlich geerntet werden.

Kleiner Tipp: Je kräftiger die Farbe der Möhre ausfällt, desto größer ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Anteil des Pflanzenfarbstoffs Beta-Carotin. Dieser bioaktive Pflanzenstoff puffert bekanntlich schädliche freie Radikale ab, die die Genstruktur zerstören können. Zudem wird er von unserem Körper in Vitamin A umgewandelt, was wiederum wichtig für unsere Sehkraft ist.

Möhrencremesüppchen-mit-Pistazien
Alle lieben die knackigen, orangefarbenen Stangen: Bis zu 13 Millionen Tonnen Karotten werden jährlich geerntet. ©birgitH / PIXELIO

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Da keimen erste Frühlingsgefühle auf: Cannelloni mit Wildkräuterfüllung

Heute zaubern wir ein bisschen Lenz in die Küche: Unsere leckeren Cannelloni mit Wildkräuterfüllung lassen erste Frühlingsgefühle aufkeimen. Dazu tragen die frischen Wildkräuter bei, die uns seltene Vitalstoffe und wertvolle Heilsubstanzen schenken. Manche Wildkräuter halten sich selbst in der kalten Jahreszeit in freier Natur tapfer.

Die grünen Pflanzen trumpfen mit einem ungewöhnlich hohen Mineralstoffgehalt auf. So stecken beispielsweise im Gänseblümchen – im Vergleich zum Kopfsalat – dreimal mehr Kalium, fünfmal mehr Calcium, dreimal mehr Magnesium und etwa die zweieinhalbfache Menge an Eisen.

Zubereitung:

Für die Füllung die Zwiebel schälen und fein hacken. Mit dem Quark, der Sauren Sahne, der flüssigen Butter und dem Ei verrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und die gehackten Wildkräuter unterrühren. Die Masse mit einem Spritzbeutel in die Nudelrollen füllen.

Für die Soße die Zwiebel schälen, fein würfeln und in Sonnenblumenöl anschwitzen. Gemüsebrühe und Milch zugießen, aufkochen lassen. Das Mehl mit wenig Wasser vermengen und die Soße damit binden. Das Abschmecken mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss nicht vergessen. Die Hälfte der Soße in eine Auflaufform geben, die Cannelloni hineinlegen und mit der restlichen Soße übergießen. Mit geriebenem Käse betreuen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C etwa 40 Minuten überbacken. Dazu passt eine hausgemachte Tomatensoße.

Frische Wildkräuter, wie Bärlauch, lassen beim Genießen nicht nur zarte Frühlingsgefühle aufkeimen, sondern sind sogar richtig gesund.  ©Maja Dumat / PIXELIO
Frische Wildkräuter, wie Bärlauch, lassen beim Genießen nicht nur zarte Frühlingsgefühle aufkeimen, sondern sind sogar richtig gesund. ©Maja Dumat / PIXELIO

(Nährwerte pro Portion: 38 g E, 13 g F, 51 g KH, 475 kcal, 4,5 BE)

Heute kommt Fisch auf den Tisch: Feiner Lachssalat mit erfrischender Gurke

Zu einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung gehört Fisch einfach dazu: Salz- und Süßwasserfische liefern hochwertiges Eiweiß. Zudem ist Fischfleisch leicht verdaulich. 200 Gramm Fischfilet (Rohgewicht) decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Eiweiß zu 70 Prozent. Gleichzeitig enthält Fischfleisch mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Von großer Bedeutung ist der Anteil der sogenannten „Omega-3-Fettsäuren“. Im Körper werden aus diesen Fettsäuren Stoffe gebildet, die sich positiv auf den Blutdruck auswirken. Fisch trumpft mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, wie Kalium, Magnesium, Selen und Eisen, sowie mit besonders viel Jod auf.

Übrigens: Die Deutschen verzehren etwa 15 Kilogramm Fisch pro Kopf und Jahr, dagegen die Spanier circa 40 und die Japaner 75 Kilogramm.

Rezept-Lachssalat
Zu einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung gehört frischer Fisch einfach dazu. ©Steffi Pelz / PIXELIO

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Eine kulinarische Reise nach Südasien: Indischer Zimtfisch

Mit unserem leckeren Rezept springen wir mit auf den fahrenden Zug auf, in dem seit geraumer Zeit ausgiebig über die mögliche blutzuckersenkende Wirkung von Zimt diskutiert wird. Sogar wissenschaftliche Studien setzen sich mit dieser Thematik systematisch auseinander. Allerdings sind die Ergebnisse bislang eher uneindeutig.

Fakt ist, dass Zimt in größerer Dosierung – ein bis sechs Gramm täglich – dem Blutzuckerspiegel kurzfristig zu senken vermag, wobei dies keinerlei positive Auswirkungen auf den HbA1c-Wert hat. Das Bundessinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte rät jedenfalls von den freiverkäuflichen Zimtpräparaten ab, da unter anderem verlässliche Daten zu möglichen Nebenwirkungen fehlen und einige Präparate relativ hohe Mengen an Cumarin enthalten, das in höheren Konzentrationen gesundheitsschädlich sein kann.

In unserem Rezept setzen wir auf ein natürliches Produkt, das dem Indischen Zimtfisch den letzten Pfiff verleiht. Blutzuckersenkende Wirkung hin oder her: Hauptsache es schmeckt!

Wie ein Märchen aus „Tausendundeine Nacht“: Zimt verleiht vielen Gerichten erst den letzten Pfiff. ©sigrid rossmann / pixelio.de
Wie ein Märchen aus „Tausendundeine Nacht“: Zimt verleiht vielen Gerichten erst den letzten Pfiff. ©sigrid rossmann / PIXELIO

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