Raus in die Natur: Wandern öffnet nicht nur den Blick für idyllische Landschaften, sondern lässt unseren Körper fühlbar aufatmen. © Martin Genter / pixelio.de

Raus in die Natur: Wandern öffnet nicht nur den Blick für idyllische Landschaften, sondern lässt unseren Körper fühlbar aufatmen. ©Martin Genter / PIXELIO

Sicherlich müssen wir es mit dem Sport ja nicht gleich übertreiben. Allerdings sollten gerade Diabetiker ihren inneren Schweinehund überwinden und ihren Körper in Schwung bringen. Bewegung verbessert die Wirkung des Insulins, senkt die Blutzuckerwerte, hilft beim Abnehmen und steigert – schlicht und ergreifend – unser Wohlbefinden. Gleichzeitig beeinflusst körperliche Aktivität positiv den Blutdruck und die Cholesterinwerte.

Wer bereits 30 Minuten pro Tag in ein wenig Sport investiert, profitiert. Am besten ist dabei ausdauernde Bewegung geeignet. Wie wäre beispielsweise mit einem Spaziergang oder einer kleinen Wanderung. Oder mit einer Nordic Walking-Tour? Oder mit einem Schwimmbadbesuch, einem Tanzkurs, mit Radfahren und, und, und…? Sogar körperliche Arbeit im Garten oder im Haushalt bringt den Kreislauf in Schwung.

Sinnvoll ist es, sich selbst nicht unter zu großen Druck zu setzen, sondern sich realistische Ziele zu stecken und sich bereits über kleine Etappensiege zu freuen. Selbstverständlich sollte der Spaß nicht zu kurz kommen, der in der Gruppe meist höher ausfällt. Aktivität lässt sich ganz einfach in den Alltag einbinden: Statt Aufzug und Rolltreppe können die Stufen erklommen und der morgendliche Einkauf beim Bäcker zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt werden. Das spart nicht nur Sprit, sondern schont die Umwelt und lässt unseren Körper aufatmen.

Achtung: Wenn unsere Muskeln arbeiten, verbrauchen sie mehr Zucker (Glukose) – der Blutzuckerspiegel sinkt. Deshalb ist es ratsam, die Blutzuckerwerte vor, während und nach dem Sport zu bestimmen und zu dokumentieren. So bekommen alle ehemaligen „Faulpelze“ ein besseres Gefühl dafür, wie ihr Körper auf anstrengende Momente reagiert.