Ein Großteil der Diabetiker empfindet die Insulinpumpe während der Nachtruhe nicht als störend. © Jörg Brinckheger / pixelio.de

Ein Großteil der Diabetiker empfindet die Insulinpumpe während der Nachtruhe nicht als störend. ©Jörg Brinckheger / PIXELIO

Nele, Suza und Carsten sind Insulinpumpenträger. Diabetiker.Info hakte bei den Typ-1-Diabetikern nach, wie es sich mit der Pumpe am besten schlafen lässt:

Nele bevorzugt nachts einen Bauchgurt, woran sie ihre Neoprenpumpentasche befestigt. „Da ich im Bett meistens ein Big-Shirt trage, ist dies meine favorisierte Variante“, erklärt sie. „Ich schiebe die Pumpe dann immer in Richtung Rückenpartie, weil ich eine Bauch- und Seitenschläferin bin.“ Als störend bei der Nachtruhe empfindet die Jurastudentin ihre Insulinpumpe nicht. „Wenn sie halt mal drückt oder ich auf ihr liege, positioniere ich sie im Halbschlaf einfach um.“

Suza, Schlafanzug- und Shorty-Fan, klippt ihre Pumpe am Hosenbund fest. „Das funktioniert prima mit einer BH-Pumpentasche, die dank ihres weichen Materials höchsten Tragekomfort bietet“, meint die Reiseverkehrskauffrau. Zwischenzeitlich habe sie versucht, die Pumpe ohne Schutzhülle neben sich zu platzieren. „Das habe ich dann aber wieder gelassen, weil ich Angst hatte, das mein Kater, der nachts hin und wieder meine Nähe sucht, den Schlauch mit einem Wollknäuel verwechselt und diesen anknabbert.“

Carsten sieht das Ganze eher pragmatisch: „Zwischen meiner Frau und mir darf nur die Insulinpumpe liegen“, lacht der Industriemechaniker. „Nachts ruht das gute Stück links oder rechts neben mir, was ich noch nie als unangenehm erachtet habe. Schließlich braucht auch mal eine Insulinpumpe ein bisschen Freiheit beziehungsweise Abstand von ihrem Träger.“