Kategorie: Wissen

Gut zu wissen: Wenig Fleisch und Weißbrot verbessern Stoffwechseleinstellung im frühen Diabetes-Verlauf

Bessere Stoffwechseleinstellung
Finger weg von Weißmehlprodukten: Vollkornreiche Backwaren sind viel gesünder… © akf/Fotolia

Ernährungsfaktoren spielen eine wichtige Rolle bei der Prävention des Diabetes mellitus. Während vollkornreiche und ballaststoffhaltige Lebensmittel, Kaffee, fettarme Milchprodukte und grünes Blattgemüse vor Diabetes schützen, erhöht eine unausgewogene Ernährung das Krankheitsrisiko. Dies belegen entsprechende Studien, die sich dem Typ-2-Diabetes widmen. Darüber hinaus führt ein häufiger Verzehr von Fleisch, Fleischprodukten und Weißmehlprodukten zu einer schlechteren Stoffwechseleinstellung im frühen Diabetes-Verlauf.
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Wissenschaftlich belegt: Zucker ist nicht gleich Zucker

Der natürliche Zweifachzucker Isomaltulose (PalatinoseTM) besteht wie Haushaltszucker aus Trauben- und Fruchtzucker, ist aber anscheinend hinsichtlich der Regulation des Blutzuckerspiegels für Typ-2-Diabetiker besser geeignet. Dies bestätigt auch eine neue Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE), Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD). Wie die Untersuchung zudem erstmals an Typ-2-Diabetikern zeigt, ist der günstige Stoffwechseleffekt der Isomaltulose auf eine veränderte Freisetzung der Darmhormone GLP-1 und GIP zurückzuführen.

Isomaltulose
Wissenschaftlich belegt: Zucker ist nicht gleich Zucker. © knipseline / pixelio.de

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Elektronische Diabetesdokumentation – Therapie-Apps, Internet, Datenschutz: Darauf müssen Nutzer achten

Immer mehr Diabetiker dokumentieren Werte wie Datum und Uhrzeit der Insulininjektionen, die jeweilige Insulinart sowie -dosis, Blutzuckerwerte, gewünschte zu essende Kohlehydratmenge und mögliche Begleitumstände wie Krankheit oder Sport nicht mehr auf Papier, sondern elektronisch: Im Zeitalter des Smartphones helfen zum Beispiel spezielle Diabetiker-Apps bei der Erfassung und Auswertung. Praktisch, aber auch sicher? Persönliche Therapiedaten können sowohl seitens Patienten, aber auch von Ärzten in falsche Hände geraten. Viele Mediziner sind sich zudem nicht darüber bewusst, wie schnell die Nutzung von Software, Internet oder Apps die ärztliche Schweigepflicht verletzt – und somit die Schwelle zur Strafbarkeit überschritten wird.

Elektronische Diabetesdokumentation
Immer mehr Diabetiker setzen auf elektronische Diabetesdokumentation. © anyaberkut/Fotolia

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Krankenkassenwechsel – es kommt nicht nur auf den Beitrag an!

Gesetzlich Krankenversicherte haben die Wahl unter mehr als 120 Anbietern – von den elf Allgemeinen Ortskrankenkassen als öffentlich-rechtliche Unternehmen über die großen Ersatzkassen bis hin zu kleinen Betriebskrankenkassen, die auch andere Versicherte aufnehmen. Viele Kunden richten ihr Hauptaugenmerk auf die Höhe des Zusatzbeitrags. Das ist aber nicht das einzige Kriterium für einen vollständigen Vergleich der Krankenkassen.

Krankenkassenwechsel
Das kostenlose E-Book „GKV: Krankenkassen im Vergleich“ bietet umfassende Informationen zum Krankenkassenwechsel.

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Leider ein trauriger Fakt: Soziale Ungleichheit fördert Fettleibigkeit und Typ-2 Diabetesrisiko.

Immer mehr unserer Mitbürger sind von Armut bedroht. Damit einher geht eine Verschlechterung deren Lebenschancen und Gesundheit: Das Typ-2 Diabetesrisiko steigt, und Menschen in der niedrigsten Einkommensgruppe leben zwischen acht bis zehn Jahre kürzer als Personen aus besser situierten Kreisen. Darüber hinaus haben Bewohner benachteiligter Regionen ein um zwanzig Prozent erhöhtes Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Darauf macht diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe aufmerksam. In ihrem Positionspapier fordert die gemeinnützige Organisation Maßnahmen zur Verringerung gesundheitlicher Chancenungleichheiten sowie effektive Strategien der Primärprävention und einen nationalen Diabetesplan, um die Auswirkungen zunehmender gesundheitlicher Ungleichheit zu verringern.

Typ-2 Diabetesrisiko
Laut diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe verringern soziale Ungleichheiten den Zugang zu gesunden Lebensmitteln und fördern somit ungesunde Ernährungsweisen und das Typ-2 Diabetesrisiko. © Boyarkina Marina/Fotolia

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