Sonnenanbeter sollten es mit dem Sonnenbad nicht übertreiben und unbedingt zu einem Sonnenschutzmittel greifen. sillilein74 / pixelio.de

Sonnenanbeter sollten es mit dem Sonnenbad nicht übertreiben und unbedingt zu einem Sonnenschutzmittel greifen. ©sillilein74 / PIXELIO

Sommer, Sonne, Urlaubsfeeling: Was gibt es Schöneres, als am Strand, am Badesee, im Schwimmbad, im heimischen Garten oder auf dem Balkon zu faulenzen und sich von sonnigen Momenten verwöhnen zu lassen? Wir leben auf, gute Laune dominiert in dieser Zeit. Doch sollten es alle Sonnenanbeter nicht übertreiben und unbedingt zu einem Sonnenschutzmittel greifen, wenn sie sich im Freien aufhalten.

Gerade in der warmen Jahreszeit benötigt unsere Haut eine Extraportion Zuwendung, was besonders für die empfindliche Diabetiker-Epidermis gilt. Schließlich entziehen Wärme und Sonne unserer Haut sehr viel Feuchtigkeit. Bei der Reinigung und Pflege sollte deshalb alles vermieden werden, was die Haut austrocknen lassen könnte. Zu heißes Duschen oder ausgiebige Wannenbäder sind absolut tabu. Statt Seife sollte auf milde und rückfettende Reinigungsmittel gesetzt werden, die auf den pH-Wert unserer Haut abgestimmt sind. Bitte das sanfte, aber gründliche Abtrocknen nicht vergessen, damit Keime keine Chance haben, sich einzunisten. Im Anschluss den Körper mit einer Wasser-in-Öl-Emulsion eincremen. Dermatologen empfehlen, dabei zu Produkten zu greifen, die beispielsweise Jojobaöl, Harnstoff, Dexpanthenol, Vitamin A und E oder Jojobaöl enthalten.

Sonnencreme sollte sowohl vor UV-B- als auch vor UV-A-Strahlen schützen und mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor (LSF) aufwarten. Jörg Brinckheger / pixelio.de

Sonnencreme sollte sowohl vor UV-B- als auch vor UV-A-Strahlen schützen und mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor (LSF) aufwarten. ©Jörg Brinckheger / PIXELIO

Und wie sieht es mit Sonnenschutzmitteln aus? Diese müssen sowohl vor UV-B- als auch vor UV-A-Strahlen schützen und mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor (LSF) aufwarten. Der LSF richtet sich nach dem Hauttyp sowie nach der Intensität der Sonnenstrahlung, die in Wassernähe und im Gebirge besonders hoch ausfällt. Auskunft über die jeweilige Strahlungsintensität gibt der sogenannte UV-Index. Die aktuellen Tageshöchstwerte können auf der Webseite des Bundesamtes für Strahlenschutz abgerufen werden. Allen „Zuckersüßen“ sollte klar sein, dass sie zu Beginn der warmen Jahreszeit – wenn sich die Haut noch nicht an die Sonne gewöhnt hat – einen sehr hohen LSF (25 oder 30) verwenden müssen. Vor dem Sprung ins erfrischende Nass gilt: eincremen mit einem wasserfesten Sonnenschutzmittel.

Nach dem Sonnenbad und der anschließenden kurzen Dusche, um die Sonnenschutzmittelrückstände abzuspülen, will unsere Epidermis mit einer Extraportion Pflege, wie sie After-Sun-Produkte liefern, verwöhnt werden. Achtung: wenn die Haut anfängt, sich zu röten, hat sie bereits Schaden davongetragen. Hier helfen kühlende Umschläge oder Auflagen sowie spezielle Präparate gegen Sonnenbrand. Bei starken, großflächigen Verbrennungen und/oder Blasenbildung sollte ein Arzt konsultiert werden.

Auch die Augen benötigen Schutz vor der Sonne. Bitte beim Sonnenbrillenkauf darauf achten, dass die Gläser die UV-Strahlen ausfiltern können. I-vista / pixelio.de

Auch die Augen benötigen Schutz vor der Sonne. Bitte beim Sonnenbrillenkauf darauf achten, dass die Gläser die UV-Strahlen ausfiltern können. ©I-vista / PIXELIO

Last but not least: Ebenfalls günstig auf das Befinden unserer Epidermis wirken sich aus: Ausreichendes Trinken von Wasser oder ungesüßtem Tee sowie der Genuss von Obst, Gemüse und Salat.