Jetzt wird’s bunt: Sommerrollen mit blauen Nudeln

Bunte Sommerrollen

Der Sommer ist im Anmarsch, Zeit für Sommerrollen! Sommerrollen kennt ihr sicherlich? Das Coole daran ist, da kann man reinpacken was man möchte: Gemüse, Tofu, Pilze, Nüsse, Sprossen, Obst, Reis, Blumen, blaue Nudeln, nervige Blutzuckerwerte, böse Menschen… Aber ernsthaft, die sind echt ein Hingucker, wenn man sie kreativ füllt. Sie sind fix zubereitet, wenn man das Reispapier nicht selbst herstellt. Aber auch das geht mit der Übung schnell von der Hand. Kann man machen, muss man natürlich nicht. Dazu unten mehr. 

Ich wollte meine unbedingt mit blauen Nudeln füllen, jedoch keine künstlichen Farbstoffe dazu verwenden. Also hatte ich es zunächst mit Rotkohl versucht. Das hat so semi geklappt. Dann ist mir eingefallen, dass ich noch blaues Spirulina-Pulver in meiner Zauber-Backkiste habe. Darin habe ich die Nudeln dann gekocht bzw. eingeweicht. Die sahen dann so genial aus, dass ich Lust auf noch mehr Farben hatte.

So habe ich meine Nudeln für die Sommerrollen natürlich bunt gefärbt 

Nudeln bunt färben, so geht’s: 

  • Blau/Türkis: Spirulina – blaues Pulver
  • Pink: Rote Beete – Saft
  • Grün: Spinat oder Kräuter
  • Gelb: Kurkuma 
  • Rot: Tomatenmark
  • Schwarz: Tintenfisch/Sepia/ Die Sepiatinte gibt es in Feinkostläden oder im Fischfachgeschäft.

Anleitung und Tipps

Los geht’s…

Reispapier

Das Reispapier für die Sommerrollen ist in vielen Supermärkten oder auch in jedem asiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Die Blätter müssen vor Verwendung einfach kurz in kaltes Wasser getaucht werden. Innerhalb weniger Sekunden saugen sie dann Wasser auf und werden ganz weich und klebrig. Dann kann man sie direkt nach Lust und Laune füllen. 

Das Reispapier kann man natürlich auch selber machen. Wie?

Reispapier wird aus weißem Reis hergestellt, der zusammen mit Tapioka (Stärke aus der Maniok-Wurzel) gemahlen wird. Hinzu gibt man noch Wasser und ein wenig Salz und verarbeitet das ganze dann zu einem Reismehlteig. Diesen streicht man dann als sehr dünne Schicht auf ein Stück Stoff. Den Stoff spannt über einen Topf mit kochendem Wasser. Schon nach kurzer Zeit kann der Teig mit einem Essstäbchen oder Pfannenwender (klappt am besten, wenn man es vorher ein bisschen nass macht) auf eine Bambusmatte gelegt werden. Nun lässt man das Reispapier in der Sonne trocknen. Die Bambusmatte gibt den Reisplättchen ihre charakteristische Struktur. Rezepte findet man im Netz dazu zu genüge, auch solche, die ausschließlich auf Reis, Wasser und Salz basieren. 

Füllung:

Jetzt seid ihr dran. Wie eingangs erwähnt, kann man die Reisplättchen nach Lust und Laune bunt füllen. Viele füllen sie mit Gemüse, Tofu, Pilzen, Nüssen, Sprossen oder Nudeln. Für meine Gäste hatte ich mich für ein paar außergewöhnliche Varianten entschieden, etwa die blau gefärbten Nudeln. Ich finde sie auch in der süßen Variante sehr lecker: Gefüllt mit leckerem Obst, Poridge oder auch selbstgemachte Milchreis. 

Auf dem Foto seht ihr, wie ihr das Reispapier, nachdem ihr es kurz im Wasser eingeweicht habt, formt: 

Sommerrollen füllen

Dip – Und was gibt es dazu? 

Je nachdem, was in euren Sommerrollen drinsteckt, kann man verschiedene, passende Dips dazu reichen. Ich bereit immer gleich mehrere zu. Meine Favoriten: Erdnuss-Kokos-, Sweet-Chilli- und für die süße Variante Vanille- oder Kokos-Dip. 

Wenn ihr Interesse an Rezepten für die Dips habt, dann schreibt es gerne in die Kommentare und ich ergänze diese. Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim Experimentieren und freue mich auf euer Feedback bzw. auf Fotos von bunten Sommerrollen und weiteren Ideen dazu.  

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