Tag: Sommerküche

Wassermelonen-Feta-Salat

Wassermelonen-Feta-Salat mit Gurke und Minze: Die perfekte Erfrischung für heiße Sommertage

Wenn die Temperaturen steigen, darf es in der Küche gerne unkompliziert sein. Schwere Mahlzeiten liegen oft im Magen, während der Appetit auf etwas Frisches und Leichtes wächst. Genau dafür ist dieser Wassermelonen-Feta-Salat gemacht.

Die Kombination aus süßer Wassermelone, knackiger Gurke, würzigem Feta und frischer Minze sorgt für echtes Sommerfeeling auf dem Teller. Gleichzeitig liefert der Salat wertvolle Flüssigkeit, Eiweiß und wichtige Nährstoffe – und bleibt dabei angenehm leicht.

Auch für Menschen mit Diabetes, die vorzugsweise auf Kohlenhydrate verzichten möchten, kann der Salat eine gute Wahl sein. Die Wassermelone enthält Kohlenhydrate, doch durch den Feta werden Eiweiß und Fett ergänzt. Das kann dazu beitragen, den Blutzuckeranstieg etwas abzufedern. Zudem besteht die Melone zu einem großen Teil aus Wasser und bringt bei vergleichsweise wenigen Kalorien viel Volumen auf den Teller.

Zutaten für 2 Portionen

  • 300 g Wassermelone
  • ½ Salatgurke
  • 100 g Feta (alternativ Feta light)
  • Einige Blätter frische Minze
  • Saft einer halben Limette
  • Frisch gemahlener Pfeffer 
  • Optional: eine Handvoll Rucola, etwas Öl

Zubereitung

  1. Die Wassermelone in mundgerechte Würfel schneiden.
  2. Die Gurke waschen und in dünne Scheiben schneiden.
  3. Den Feta würfeln oder grob zerbröseln.
  4. Die Minzblätter fein hacken.
  5. Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen.
  6. Mit Limettensaft beträufeln, optional etwas Öl hinzugeben und mit frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Salz abschmecken.
  7. Nach Belieben etwas Rucola unterheben und sofort servieren.

Nährwerte pro Portion (ca.)

  • 180–220 kcal
  • 10–15 g Eiweiß
  • 10–15 g Kohlenhydrate
  • 8–10 g Fett

Tipp

Wer den Eiweißanteil erhöhen möchte, kann den Salat beispielsweise mit gegrilltem Hähnchen, Garnelen oder Edamame ergänzen. So entsteht eine vollwertige Sommermahlzeit, die lange sättigt und gleichzeitig angenehm leicht bleibt. Der Salat ist auch auf jeder Grillparty gern gesehen, genau wie die HelloTaste-Soßen, die ohne Zuckerzusatz auskommen. 

Fazit

Manchmal braucht es nicht viele Zutaten für ein gelungenes Sommergericht. Dieser Wassermelonen-Feta-Salat ist in wenigen Minuten zubereitet, erfrischend, kalorienarm und eine willkommene Abwechslung zu klassischen Blattsalaten. Perfekt für heiße Tage, an denen man lieber die Sonne genießt, als lange am Herd zu stehen.

Bunte Sommerrollen

Jetzt wird’s bunt: Sommerrollen mit blauen Nudeln

Der Sommer ist im Anmarsch, Zeit für Sommerrollen! Sommerrollen kennt ihr sicherlich? Das Coole daran ist, da kann man reinpacken was man möchte: Gemüse, Tofu, Pilze, Nüsse, Sprossen, Obst, Reis, Blumen, blaue Nudeln, nervige Blutzuckerwerte, böse Menschen… Aber ernsthaft, die sind echt ein Hingucker, wenn man sie kreativ füllt. Sie sind fix zubereitet, wenn man das Reispapier nicht selbst herstellt. Aber auch das geht mit der Übung schnell von der Hand. Kann man machen, muss man natürlich nicht. Dazu unten mehr. 

Ich wollte meine unbedingt mit blauen Nudeln füllen, jedoch keine künstlichen Farbstoffe dazu verwenden. Also hatte ich es zunächst mit Rotkohl versucht. Das hat so semi geklappt. Dann ist mir eingefallen, dass ich noch blaues Spirulina-Pulver in meiner Zauber-Backkiste habe. Darin habe ich die Nudeln dann gekocht bzw. eingeweicht. Die sahen dann so genial aus, dass ich Lust auf noch mehr Farben hatte.

So habe ich meine Nudeln für die Sommerrollen natürlich bunt gefärbt 

Nudeln bunt färben, so geht’s: 

  • Blau/Türkis: Spirulina – blaues Pulver
  • Pink: Rote Beete – Saft
  • Grün: Spinat oder Kräuter
  • Gelb: Kurkuma 
  • Rot: Tomatenmark
  • Schwarz: Tintenfisch/Sepia/ Die Sepiatinte gibt es in Feinkostläden oder im Fischfachgeschäft.

Anleitung und Tipps

Los geht’s…

Reispapier

Das Reispapier für die Sommerrollen ist in vielen Supermärkten oder auch in jedem asiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Die Blätter müssen vor Verwendung einfach kurz in kaltes Wasser getaucht werden. Innerhalb weniger Sekunden saugen sie dann Wasser auf und werden ganz weich und klebrig. Dann kann man sie direkt nach Lust und Laune füllen. 

Das Reispapier kann man natürlich auch selber machen. Wie?

Reispapier wird aus weißem Reis hergestellt, der zusammen mit Tapioka (Stärke aus der Maniok-Wurzel) gemahlen wird. Hinzu gibt man noch Wasser und ein wenig Salz und verarbeitet das ganze dann zu einem Reismehlteig. Diesen streicht man dann als sehr dünne Schicht auf ein Stück Stoff. Den Stoff spannt über einen Topf mit kochendem Wasser. Schon nach kurzer Zeit kann der Teig mit einem Essstäbchen oder Pfannenwender (klappt am besten, wenn man es vorher ein bisschen nass macht) auf eine Bambusmatte gelegt werden. Nun lässt man das Reispapier in der Sonne trocknen. Die Bambusmatte gibt den Reisplättchen ihre charakteristische Struktur. Rezepte findet man im Netz dazu zu genüge, auch solche, die ausschließlich auf Reis, Wasser und Salz basieren. 

Füllung:

Jetzt seid ihr dran. Wie eingangs erwähnt, kann man die Reisplättchen nach Lust und Laune bunt füllen. Viele füllen sie mit Gemüse, Tofu, Pilzen, Nüssen, Sprossen oder Nudeln. Für meine Gäste hatte ich mich für ein paar außergewöhnliche Varianten entschieden, etwa die blau gefärbten Nudeln. Ich finde sie auch in der süßen Variante sehr lecker: Gefüllt mit leckerem Obst, Poridge oder auch selbstgemachte Milchreis. 

Auf dem Foto seht ihr, wie ihr das Reispapier, nachdem ihr es kurz im Wasser eingeweicht habt, formt: 

Sommerrollen füllen

Dip – Und was gibt es dazu? 

Je nachdem, was in euren Sommerrollen drinsteckt, kann man verschiedene, passende Dips dazu reichen. Ich bereit immer gleich mehrere zu. Meine Favoriten: Erdnuss-Kokos-, Sweet-Chilli- und für die süße Variante Vanille- oder Kokos-Dip. 

Wenn ihr Interesse an Rezepten für die Dips habt, dann schreibt es gerne in die Kommentare und ich ergänze diese. Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim Experimentieren und freue mich auf euer Feedback bzw. auf Fotos von bunten Sommerrollen und weiteren Ideen dazu.