„Diabetologie interdisziplinär“ lautet das Motto des 51. Diabetes Kongresses, der vom 4. bis zum 7. Mai im CityCube Berlin stattfindet. Um der Vielschichtigkeit der Stoffwechselerkrankung gerecht zu werden, arbeitet die Diabetologie in Klinik und Forschung intensiv mit anderen Fachdisziplinen zusammen. Dieser fächerübergreifende Austausch steht im Fokus der führenden Jahresveranstaltung zu Diabetes im deutschsprachigen Raum. Sie zieht jedes Jahr mehr als 6.000 Ärzte, nichtärztliche Mitglieder des Diabetes-Behandlungsteams und Wissenschaftler an. Thematische Schwerpunkte bilden Typ-1-Diabetes in verschiedenen Lebensphasen, Diabetes und Schwangerschaft, aktuelle Strategien der Lebensstilintervention sowie neue Technologien für Therapie und Stoffwechselkontrolle. Nicht zu vergessen: die Fortbildungsveranstaltung „Diabetes Kompakt für den Hausarzt“.

Diabetes Kongress

„Diabetologie interdisziplinär“ lautet das Motto des 51. Diabetes Kongresses. © ibreakstock/Fotolia


Die Diabetologie ist ein echtes Querschnittsfach: „Unser Augenmerk gilt dem gesamten Menschen und nicht nur einzelnen Organen“, betont Professor Dr. med. Andreas Hamann, Präsident des Diabetes Kongresses 2016. „Daher tut sich unter dem Motto ‚Diabetes interdisziplinär‘ ein breites Programm zu den neuesten Entwicklungen der wissenschaftlichen und klinischen Diabetologie mitsamt wichtigen Nachbardisziplinen auf“, erklärt der Chefarzt der Medizinischen Klinik IV (Endokrinologie, Diabetologie und Ernährungsmedizin) der Hochtaunus-Kliniken gGmbH, Bad Homburg. Weitere Kernpunkte sind die Adipositasforschung, die Pathogenese des Typ-2-Diabetes sowie das diabetische Fußsyndrom in Praxis und Klinik.

Die Förderung des klinischen Nachwuchses und der intensive Dialog mit hausärztlichen Fachkollegen sind der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) wie im letzten Jahr besondere Anliegen. „Für 2016 haben wir viele praxisnahe Fortbildungsveranstaltungen geplant, um auch niedergelassenen Ärzten, Diabetesberatern und Nachwuchsmedizinern beim Kongress interessante Themen anzubieten“, erläutert Professor Hamann.

Das wissenschaftliche Programm des Kongresses beginnt am 4. Mai. Industrieveranstaltungen ergänzen die Fachtagung. Die Teilnahmegebühren betragen – je nach Anmeldedatum – zwischen 295 und 335 Euro. Mitglieder der DDG und assoziierter Gesellschaften erhalten Ermäßigungen. Für Studenten und Doktoranden beträgt die Tagungsgebühr unabhängig vom Anmeldezeitpunkt 35 Euro. Mehr Informationen zum Diabetes Kongress 2016 können auf http://www.diabeteskongress.de/home.html abgerufen werden.

Kontakt für Anmeldungen: K.I.T. GmbH, Association & Conference Management Group, Kurfürstendamm 71, 10709 Berlin, Tel.: 030 246 03360, Fax: 030 246 03200.