Diabetes-und-Rauchen

Finger weg von der „Fluppe“: Rauchen sollte für Diabetiker tabu sein. ©Bernd Kasper / PIXELIO

Das dürfte allen Menschen dieser Erde bekannt sein: Rauchen gefährdet die Gesundheit. Trotzdem greifen Hunderttausende tagtäglich zum Glimmstängel. Gerade alle „Zuckersüßen“ sollten die Finger von der „Fluppe“ lassen, da Tabakkonsum die Gefahr von diabetischen Folgeschäden erhöht und den Zustand eines Typ-1- oder Typ-2-Diabetes zusätzlich verschlechtert.

Aus diesem Grund haben Diabetiker, die den grauen Dunst inhalieren, häufiger geschädigte Blutgefäße als Nichtraucher und werden eher von einem Schlaganfall oder Herzinfarkt heimgesucht. Mit den Durchblutungsstörungen steigt zudem das Risiko für Augenschäden und Nierenerkrankungen. Da Tabak Einfluss auf den Fettstoffwechsel ausübt, ist es möglich, dass der Anteil des guten HDL-Cholesterins im Blut sinkt, während die Konzentration des schlechten LDL-Cholesterins zunimmt.

Also, liebe „Zuckersüßen“, die Zeit ist reif dafür, endlich einen Rauchstopp einzulegen. Ihr müsst es nur wollen – Eurer Gesundheit zuliebe, Euren Mitmenschen zuliebe und Eurem Geldbeutel zuliebe. Wer motiviert ist, hat nämlich die besten Chancen, es auch zu meistern. Bewährt hat sich dabei die Methode, von heute auf morgen mit dem Rauchen aufzuhören. Der „harte Schnitt“ ist eindeutig erfolgversprechender als die sogenannte „Ausschleich-Taktik“, da dieses behutsame Reduzieren meistens zum Scheitern verurteilt ist.

Wer während des „Entzuges“ auf Hilfsmittel zurückgreifen möchte, sollte sich im Vorfeld der Nikotinentwöhnung ausführlich über diese informieren. Neben nichtmedikamentösen Methoden, wie Hypnose oder Akupunktur, stehen medikamentöse Produkte, wie Nikotinpflaster, zur Verfügung.