Kategorie: Wissen

Neuer Leitfaden für Betriebsärzte und Arbeitgeber: Diabetes im Job

Ob Autoschlosser oder Bäcker. Ob Maschinenbauingenieur oder Maurer. Ob Zimmermann oder Zugbegleiter: In (fast) allen Berufszweigen sind Diabetiker zu finden. Fachleute schätzen, dass 2020 etwa 2,8 Millionen zuckerkranke Menschen im erwerbsfähigen Alter sein werden. Aus diesem Grund haben die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) eine Broschüre aufgelegt, die sowohl Betriebsärzten als auch Arbeitgebern als Orientierungshilfe dienen soll.
Im sogenannten „Leitfaden für Betriebsärzte zu Diabetes und Beruf“ wird erläutert, wie die Arbeitsfähigkeit von Diabetikern gesichert werden kann, welche Berufe besonderen Risiken unterliegen und wie Vorgesetzte zu einer einwandfreien Bewertung kommen können. Generell müsse – nach Ansicht der DDG – stets gewährleistet sein, dass Diabetiker auf keinen Fall in ihrer Jobauswahl eingegrenzt werden, da ihre Leistungsfähigkeit in der Regel nicht eingeschränkt sei.

Der vollständige Leitfaden kann hier eingesehen werden:

Verbesserte Technologie, höherer Tragekomfort: Der optimierte Enlite® Glukosesensor

Der optimiert Enlite Sensor mit optimalem Tragekomfort.
Der optimiert Enlite Sensor mit optimalem Tragekomfort. Quelle: Medtronic

Mit Einführung der kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) erfüllte sich Ende der 1990er Jahre der Traum vieler Diabetiker. Dank CGM können deren Anwender ihr Stoffwechselgeschehen hautnah verfolgen: Aktuelle Systeme bestimmen dabei – je nach Modell – etwa alle ein bis fünf Minuten den sogenannten Gewebezucker. Auf einen Blick können somit alle CGMler ihren täglichen und nächtlichen Glukoseverlauf nachvollziehen.

Vor wenigen Tagen hat die Firma Medtronic den neuen, optimierten Enlite® Glukosesensor auf den Markt gebracht. Dieser ist kompatibel mit dem bisherigen MiniLink® und dem Enlite® Serter sowie für die Systeme MiniMed Veo™, MiniMed® REAL-Time, Guardian® REAL-Time und iPro™2 zugelassen. An der Handhabung des optimierten Enlite® Sensors ändert sich nichts, jedoch überzeugt er mit seiner verbesserten Technologie und seinem erhöhten Tragekomfort.

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Von wegen Glücksbote: Zu viel Zucker macht krank

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Zucker ist ein „leerer Energieträger“, da er keine Vitamine und Mineralstoffe, sondern nur pure Kalorien enthält. Quelle: Apimanu

Das weiß eigentlich jedes Kind: Große Mengen Zucker im Blut schaden unserer Gesundheit. Dennoch erkranken in Deutschland an jedem Tag etwa 1.000 Menschen an Diabetes. Zu verlockend ist der Genuss von süßen Leckereien.

Doch versteckt sich hinter dem Zuckerrausch ein nicht unerhebliches Risiko: So haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Zucker die Aktivitäten der weißen Blutkörperchen unterdrücken kann. Die Folge: Wir werden anfällig für Infekte und erkranken schneller. Zudem senkt er den sogenannten HDL-Cholesterinspiegel. Dabei ist HDL gerade das Cholesterin, das einer Arterienverkalkung vorbeugt. Mögliche Erkrankungen des Herzens, steigendes Diabetes-Risiko, Karies und Übergewicht sind gesundheitsschädigende Nebenwirkungen, die überhöhte süße Gaumenfreuden mit in ihrem Gepäck haben.

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Diabetische Neuropathie: Wenn es in den Füßen kribbelt

Diabetische-Neuropathie
Die Füße liefern erste Hinweise darauf, ob eine Nervenschädigung durch Diabetes vorliegt. Foto: djd/Wörwag Pharma

Immer mehr Menschen leiden an Diabetes mellitus: Eng mit dieser Stoffwechselerkrankung verknüpft, ist auch die sogenannte diabetische Neuropathie. Hierbei werden die Nerven durch die aggressiven Abbauprodukte des erhöhten Blutzuckers allmählich in Mitleidenschaft gezogen. Erste Anzeichen für eine diabetische Neuropathie kann eine Fußuntersuchung aufdecken.

Die Krux:  Oftmals bleibt diese Störung der Nerven unerkannt. Laut einer aktuellen Studie, ist nur einer von zehn Neuropathie-Patienten zwischen 61 und 82 Jahren über seine Erkrankung informiert. Neudiabetiker tappen sogar völlig im Dunkeln.

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