Kategorie: Rund um die Therapie

Wirbel um Saccharin & Co.: Maßvoller Konsum von Süßstoff scheint laut DDG unbedenklich zu sein

Nach Meinung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) gibt es nach wie vor keinen Beleg dafür, dass der maßvolle Konsum von Süßstoff dem Menschen schadet.
Laut Deutscher Diabetes Gesellschaft (DDG) gibt es nach wie vor keinen Beleg dafür, dass der maßvolle Konsum von Süßstoff dem Menschen schadet.

Nach Meinung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) gibt es nach wie vor keinen Beleg dafür, dass der maßvolle Konsum von Saccharin & Co dem Menschen schadet und etwa das Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, erhöht. Die Fachgesellschaft tritt damit Befürchtungen entgegen, die nach Veröffentlichung einer tierexperimentellen Studie in der Fachzeitschrift „Nature“ laut geworden waren.
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Niedriger Vitamin D-Spiegel: Ein häufiges Begleitphänomen bei Typ-1-Diabetes

In der dunklen Jahreszeit, wenn die Sonne nicht hoch genug am Himmel steht, leiden viele Menschen unter einem Vitamin D-Mangel. ©Wolfgang Dirscherl / pixelio.de
In der dunklen Jahreszeit, wenn die Sonne nicht hoch genug am Himmel steht, leiden viele Menschen unter einem Vitamin D-Mangel. ©Wolfgang Dirscherl / PIXELIO

Niedrige Vitamin D-Spiegel sind ein häufiges Begleitphänomen bei Typ-1-Diabetes. Aber auch schon Kinder, die mehrere positive Autoantikörper ohne eine manifeste Diabeteserkrankung zeigen, also eine Vorstufe von Typ-1-Diabetes, haben erniedrigte Vitamin D-Werte im Blut. Auf den Verlauf der Erkrankung – von einem Prädiabetes hin zu Diabetes – scheine sich dies allerdings nicht auszuwirken, wie Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München in der Fachzeitschrift „Diabetologia“ berichten.
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Wenn der Diabetes ins Auge gegangen ist: Verbände fordern barrierefreie Hilfsmittel

Diabetesbedingte-Augenkomplikationen
Nicht zu verwechseln mit Fehlsichtigkeit: Diabetesbedingte Augenkomplikationen führen – wenn sie unbehandelt bleiben – zur Beeinträchtigung des Sehens bis hin zur Blindheit. ©Claudia Hautumm / PIXELIO

Rund 2.000 Menschen erblinden jedes Jahr infolge ihres Diabetes. Für diejenigen, die unter einer Sehbehinderung leiden, gestaltet sich das Messen des Blutzuckers und das Injizieren des Insulins als extrem schwierig, da es so gut wie keine barrierefreien Insulinpens, Pumpen und Blutzuckermessgeräte auf dem Markt gibt, die mit akustischen Signalen arbeiten.

Auf diese Krux haben bereits in der Vergangenheit mehrfach diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) aufmerksam gemacht und gefordert, dass Medizingerätehersteller alle technischen Hilfsmittel für Diabetiker mit einem Akustikmodus ausstatten.
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25 Jahre nach dem Fall der Mauer: Mehr Typ-2-Diabetiker in den neuen Bundesländern?

Die Bösebrücke im Blickpunkt: Am Grenzübergang Bornholmer Straße konnten am Abend des 9. November 1989 die ersten DDR-Bürger nach West-Berlin ausreisen. ©Stephan A. Lütgert / pixelio.de
Die Bösebrücke im Blickpunkt: Am Grenzübergang Bornholmer Straße konnten am Abend des 9. November 1989 die ersten DDR-Bürger nach West-Berlin ausreisen. ©Stephan A. Lütgert / PIXELIO

Die Mauer, die 28 Jahre lang das Land teilte und Familien und Freunde voneinander trennte, ist gottseidank am 9. November 1989 gefallen, „Ost und West“ wieder vereint. Allerdings existieren auch 25 Jahre nach der Grenzöffnung noch Gesundheitsunterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern, was eine aktuelle Studie des BMBF-Kompetenznetzes Diabetes mellitus besagt. Demzufolge sei eine höhere Zahl von Neuerkrankungen an Typ-2-Diabetes im Nordosten Deutschlands zu verzeichnen. Die Ursachen könnten nur teilweise über individuelle Faktoren wie Übergewicht erklärt werden, ob strukturelle sozioökomische Faktoren eine Rolle spielen, sei bislang noch unklar.
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Die „zuckersüße Gefahr“: Diabetes ist auf dem Vormarsch

Bereits sieben Prozent der Erwachsenen leiden an der Volkskrankheit „Diabetes“.
Bereits sieben Prozent der Erwachsenen leiden an der Volkskrankheit „Diabetes“.

In Deutschland gibt es etwa 200.000 Typ-1-Diabetiker, dazu zählen circa 25.000 Kinder und Jugendliche im Alter von einem bis 19 Jahren. Pro Jahr werden etwa zwei von 10.000 Kindern von dieser Stoffwechselkrankheit heimgesucht – Tendenz steigend. Wie eine aktuelle Studie aufzeigt, könnte sich bis 2020 die Anzahl der unter Fünfjährigen, die an Diabetes mellitus Typ 1 leiden, verdoppeln. In der Gruppe der unter 15-Jährigen könnte sich die Krankheitshäufigkeit sogar um 70 Prozent steigern

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