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Diabetes mellitus ist die Volkskrankheit Nummer eins in unseren Gefilden: Allein in Deutschland leiden sechs Millionen Menschen unter der Stoffwechselerkrankung, die in der Regel auf eine fachübergreifende Behandlung in spezialisierten Zentren, Kliniken oder Praxen angewiesen sind. Um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten, zertifiziert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die Einrichtungen, die hohe definierte Anforderungen erfüllen.

Jetzt wurde die in Berlin-Wilmersdorf ansässige Hausarzt- und Diabetologische Schwerpunktpraxis von Dr. med. Iris Dötsch von der DDG als „Diabetologikum mit diabetes-spezifischem Qualitätsmanagement“ ausgezeichnet. Eine Zertifizierung, die die DDG seit 2005 für Diabetes-Behandlungseinrichtungen in Klinik und Praxis vergibt. Bislang haben deutschlandweit 312 Institutionen die Basisanerkennung erhalten, 93 tragen das Zertifikat „Diabetologikum“.

Hintergrund: Diabetes mellitus ist eine komplexe Krankheit mit den unterschiedlichsten Ausprägungen. Dabei wird zwischen Diabetes mellitus Typ 1 und 2 unterschieden. Vor allem die Zahl derjenigen, die mit dem sogenannten „Alterszucker“ zu kämpfen haben, steigt in Deutschland rasant an. Die Krux: Diese Erkrankung verursacht häufig zunächst keine Beschwerden, führt unbehandelt für die Betroffenen jedoch zu ernsten Folgeerkrankungen. Denn ein erhöhter Blutzucker schädigt die kleinen und großen Gefäße. Es kann zu Schlaganfall oder Herzinfarkt, Nierenleiden, Amputationen oder Erblindungen kommen. Durch eine gute medizinische Betreuung lassen sich diese Folgeerkrankungen vermeiden.

In den Leitlinien von Fachgesellschaften, wie der DDG, sind wissenschaftlich fundiert die aktuellen Empfehlungen für die Behandlung von Diabetes in Klinik und Praxis festgehalten. Aus diesen Leitlinien hat die DDG auch die Richtschnur für die Zertifizierung der spezialisierten Behandlungseinrichtungen für Diabetiker abgeleitet. Erhält eine Einrichtung eines der Zertifikate der DDG, können Patienten sicher sein, dass sie in dieser Klinik oder Praxis optimal – sprich: „leitliniengerecht“ – behandelt werden. Die Zertifizierung verkörpert damit ein „Qualitätssiegel“ und dient der Orientierung auf der Suche nach geeigneten Medizinern.

Die DDG differenziert zwischen zwei Kategorien: der „Basisanerkennung DDG“ und dem „Diabetologikum DDG mit diabetesspezifischem Qualitätsmanagement“. Um zertifiziert zu werden, muss die Einrichtung Erfahrung nachweisen, das heißt, pro Quartal 200 Menschen mit Diabetes Typ 2 und/oder 50 Menschen mit Diabetes Typ 1 leitliniengerecht behandelt haben. Das gilt für den ambulanten Bereich. Im stationären Bereich beziehen sich diese Zahlen auf das Jahr.

„Die Zertifizierung der DDG zeigt uns und unseren Patienten, dass unsere Behandlung in allen Bereichen – Therapie, Beratung und Schulung – den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht“, unterstreicht Dr. med. Iris Dötsch. „Das bringt unseren Patienten Sicherheit und ist für uns und unser Team zugleich eine Anerkennung für die täglich zu leistende Arbeit.“

Mehr Informationen über die Hausarzt- und Diabetologische Schwerpunktpraxis von Dr. med. Iris Dötsch können auf der offiziellen Homepage abgerufen werden.