Achtung, heiß und fettig: Kleine Sünden sind erlaubt, allerdings sollten Pommes und Co. nicht den ständigen Hauptbestandteil einer Mahlzeit bilden. ©Rainer Sturm / pixelio.de

Achtung, heiß und fettig: Kleine Sünden sind erlaubt, allerdings sollten Pommes und Co. nicht den ständigen Hauptbestandteil einer Mahlzeit bilden. ©Rainer Sturm / PIXELIO

Gibt es eigentlich eine Diabetes-gerechte Ernährung? Fakt ist, dass alle „Zuckersüßen“ auf eine ausgewogene, vollwertige Mischkost setzen sollten, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen wird. Zudem gilt: Finger weg von speziellen Diabetiker-Lebensmitteln, da diese zumeist Zuckeraustauschstoffe, wie Fruktose oder Sorbit, enthalten, die übrigens mit dem gleichen Kaloriengehalt wie gewöhnlicher Zucker aufwarten und aus diesem Grund keine Vorteile bringen. Zudem trumpfen diese Produkte häufig mit einem hohen Fettanteil und mit mehr Kalorien als „normale“ Lebensmittel auf.

Das Gros der Ernährungswissenschaftler befürwortet bei der täglichen Nahrungsaufnahme folgende Zusammensetzung: 45 bis 60 Prozent Kohlenhydrate, 30 bis 35 Prozent Fett, zehn bis 20 Prozent Eiweiß, 40 Gramm Ballaststoffe und maximal sechs Gramm Kochsalz. Der Genuss von reinem Zucker – also Glukose und Saccharose – ist nicht komplett tabu: bis zu zehn Prozent der Gesamtkalorien in Form von Zucker sind erlaubt, was etwa 50 Gramm pro Tag entspricht. Wer auf die süßen Seiten des Lebens nicht verzichten möchte, sollte zu kalorienfreien Süßstoffen, wie Zyklamat, Saccharin, Acesulfam, Aspartame oder Stevia, greifen.

Denjenigen, die mit überschüssigen Pfunden zu kämpfen haben und zu viel auf die Waage bringen, sei empfohlen, ihr Gewicht zu reduzieren und ihren Lebensstil zu ändern. „Mehr Bewegung und weniger fetthaltige Lebensmittel konsumieren“, lautet hierbei die Zauberformel.