Was meint eigentlich Matthias Steiner zum Eversense XL CGM System von Roche Diabetes Care ? Ich (Steff) hatte hier bereits meine Meinung zum System kundgetan (siehe: Eversense XL – was das System so besonders macht und was man außerdem darüber wissen sollte), umso gespannter bin ich nun ob Matthias Steiner vom Langzeit CGM-System auch überzeugt ist? Wie hat sich sein Alltag damit verändert? Wir haben ihn Löcher in den Bauch gefragt ;).

Über Matthias Steiner…

Matthias Steiner hat in seinem Leben schon einiges gestemmt – im wahrsten Sinne des Wortes: Er ist Olympiasieger und Weltmeister im Gewichtheben. Heute betreibt er ein Online Fitness- und Ernährungsprogramm („Steiner Prinzip“) und zeigt, dass man mit Diabetes viel bewegen kann. Seit einigen Monaten nutzt der Typ-1-Diabetiker das Eversense XL CGM System von Roche Diabetes Care – das einzigartige Langzeit-CGM System, das für bis zu sechs Monate unter der Haut bleiben kann. Wie er das Einsetzen des Sensors fand und was sich durch das System im Alltag für ihn und seine Familie verändert hat, erzählt er uns im Interview.

Matthias Steiner Eversense XL SensorKleiner Sensor, große Wirkung: Matthias Steiner ist neuer Eversense XL Fan.

Interview mit Matthias Steiner über das Eversense XL CGM System

„Für mich ein riesiger Fortschritt“

Herr Steiner, warum haben Sie sich für Eversense XL entschieden?

Aufgrund meiner Vorerfahrung mit anderen Systemen haben mich vor allem zwei Punkte überzeugt: Zuerst die Laufzeit von bis zu 6 Monaten. Das ist eine lange Zeit, in der ich mich nicht um den Sensor kümmern muss – das bedeutet für mich bis zu einem halben Jahr Ruhe. Und zusätzlich die Tatsache, dass ich ihn nicht verlieren kann. Selbst wenn das Pflaster des Smart Transmitters mal abgeht, klebe ich einfach ein neues drauf. Zudem wechsle ich beim Eversense sowieso jeden Tag das Pflaster, sodass die Haut geschont wird.

Matthias Steiner Eversense XL Sensor einsetzenMatthias Steiner beim Sensoreinsetzen bei Dr. Mühlen in Duisburg: „Es tat weniger weh als ein leichter Piks mit einer Reißzwecke.

Wie haben Sie das Einsetzen des Eversense XL Sensors empfunden?

Es war überraschend kurz und schmerzlos. Das Einsetzen tat weniger weh als ein leichter Piks mit einer Reißzwecke. Und wenn der Smalltalk nebenbei auch noch witzig und angenehm ist, lenkt das zusätzlich super ab.

Wie waren die ersten Tage mit Ihrem Eversense XL CGM System und wie geht es Ihnen heute?

Heute geht es mir sehr gut. Die ersten Tage waren schon ziemlich aufregend: Ich habe mir ja schließlich nicht zum Spaß ein neues Handy oder sonst eine technische Neuheit gekauft, sondern hier geht es um viel mehr: Ich habe mich dafür entschieden, die Verantwortung für mein Diabetes Management einem medizinischen Gerät anzuvertrauen.

Anfangs war ich dann vor allem damit beschäftigt, alles einzurichten und mich an Dinge wie das Aufladen des Smart Transmitters oder das Wechseln des Pflasters zu gewöhnen. Das ist jetzt ist aber alles zur Routine geworden.

Wie genau haben Sie das Aufladen des Smart Transmitters und den Pflasterwechsel in Ihre Routine eingebaut?

Man muss den Sensor ja alle 24 bis 36 Stunden aufladen, und das mache ich immer morgens oder abends, wenn ich zu Hause bin. Das Laden dauert nur etwa 10 bis 15 Minuten, sodass es sich gut als tägliches Ritual in meinen Alltag integrieren lässt.

Auch das Wechselns des Pflasters klappt mittlerweile bestens. Ich habe ziemlich schnell gelernt, wie sich das Pflaster optimal platzieren lässt. Ich nehme dazu immer einen Spiegel zur Hilfe – und dann ist es nur ein Handgriff, bis der Smart Transmitter sitzt. Ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach ist!

Roche Eversense XL platzieren Matthias SteinerNach der ersten Woche zur Routine geworden: das Platzieren des Eversense XL Smart Transmitters.

Was schätzen Sie an Eversense XL besonders?

Das Beste an Eversense XL ist für mich, dass ich meine Werte jetzt immer im Blick habe. Dabei finde ich die Trendanzeige sehr hilfreich. Es ist eine super Sache, wenn ich beispielsweise etwas esse und nach etwa einer Stunde meine Werte checke. Dann sehe ich, ob und in welche Richtung sie sich verändern und kann frühzeitig reagieren. Beim Blutzuckermessgerät wird mir dieser Trend nicht angezeigt. Ich habe mich früher häufig auf mein Gefühl verlassen und musste dann kurzfristig reagieren, wenn ich mich getäuscht hatte. Gerade wenn ich unterwegs war, hat mich das oft genervt. Heute weiß ich immer und überall genau, wo ich mit meinen Werten stehe und kann rechtzeitig gegensteuern – ein kurzer Blick aufs Smartphone genügt. Das beruhigt mich sehr. Und sollte ich einmal nicht bemerken, dass sie sich kritisch ändern, macht das System mich darauf aufmerksam – über den Smart Transmitter, der an meinem Oberarm vibriert, und die Alarmfunktion meines Smartphones.

Roche Eversense XL Matthias Steiner Werte auf SmartphoneDie Werte immer im Blick: Eversense XL sorgt für ein sicheres Gefühl im Alltag von Matthias Steiner.

Wenn Sie sagen, ein kurzer Blick aufs Smartphone – wie oft prüfen Sie Ihre Werte?

Das kann ich gar nicht so genau sagen, aber es wird deutlich über 20 Mal am Tag sein. So oft das Smartphone in die Hand zu nehmen, war für mich schon eine Umstellung. Ich persönlich bin eigentlich ein Mensch, der das Smartphone so wenig wie möglich nutzt, um möglichst viel von meiner Umwelt mitzubekommen. Mittlerweile habe ich mich aber daran gewöhnt und genieße jetzt einfach das sichere Gefühl, meine Werte immer sehen zu können. Zu Beginn habe ich es etwas übertrieben und wirklich ständig meine Werte überprüft, womit man sich nur verrückt macht. Deshalb rate ich dazu, hier eine gewisse Entspanntheit an den Tag zu legen. Man kann also durchaus auch ohne sein Smartphone auf die Toilette gehen. (lacht)

Werden Sie von anderen Menschen auf Ihr Eversense XL angesprochen?

Eversense XL ist ja super diskret – wenn ich meine Werte am Smartphone checke, bekommt das eigentlich niemand mit. Aber natürlich ist der Smart Transmitter sichtbar, und auf diesen werde ich gelegentlich angesprochen. Neulich sogar von meiner Mutter (lacht): Wir saßen abends zusammen und dann meinte sie, dass ich ein Glühwürmchen auf meinen T-Shirt habe. Nach einiger Suche wurde mir dann klar, dass sie von meinem Smart Transmitter spricht, der durch meinen Ärmel geleuchtet hat. Aber Spaß beiseite: Ich finde es gut, wenn Menschen mich darauf ansprechen. Es gibt mir die Möglichkeit, sie ein bisschen über das Thema Diabetes aufzuklären. Denn die meisten haben zwar schon einmal davon gehört, wissen aber kaum darüber Bescheid.

Eine Abschlussfrage: Können Sie bitte folgenden Satz vervollständigen? „Eversense XL ist für mich…“

… ein perfektes Beispiel dafür, dass die Entwicklung im Diabetes Management in die richtige Richtung geht und das Leben mit Diabetes deutlich leichter macht.

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