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Wiesnschmankerl selbst gemacht: Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat

Wenn in der bayerischen Hauptstadt die Brauereien auf Hochtouren laufen, die Trachtengeschäfte völlig überquellen und die ganze Stadt wie elektrisiert erscheint, dann heißt es wieder: „O‘zapft is“. Am 19. September öffnet das Münchner Oktoberfest zum 182. Mal seine Pforten für Millionen von Besuchern und auf der Theresienwiese herrscht für 16 Tage absoluter Ausnahmezustand.
Mit bayerischen Spezialitäten wie Hendl, Schweinebraten, Brezn und der obligatorischen Maß Bier lockt die Wiesn Menschen aus aller Welt an und bietet Liebhabern von Volksfestschmankerln ein regelrechtes kulinarisches Highlight. Diabetiker müssen keinesfalls auf die Wiesn verzichten. Wer mit Vernunft feiert, kann sich auch deftigen Leckereien gönnen. Was Ihr dabei beachten müsst, könnt Ihr in unserem Beitrag „O’zapft is!“ auf der Münchner Wiesn: So genießen auch Diabetiker das Oktoberfest in vollen Zügen nachlesen.

Allen, die sich den Kampf um einen Wiesntisch sparen möchten oder einfach keine Gelegenheit haben das Münchner Oktoberfest zu besuchen, verraten wir, wie sie die Wiesnspezialitäten ganz bequem zu Hause genießen können. Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat schmecken auch genauso gut auf der heimischen Bierbankgarnitur.

Fleischpflanzerl
Das Wort „Fleischpflanzerl“ stammt übrigens von dem altertümlichen Begriff „Fleischpfannzelten“ ab. © creative studio / Fotolia

Das Wort „Fleischpflanzerl“ wurde übrigens von dem altertümlichen Begriff „Fleischpfannzelten“ abgeleitet und hat nichts mit Pflanzen zu tun. Das Wort geht vielmehr auf den Begriff „Pfanzel“ zurück, eine Abkürzung für Pfannzelte. Zelten ist ein alter Ausdruck für einen flachen, leicht gewölbten Kuchen. Pfannzelte steht also für Pfannkuchen oder etwas „in der Pfanne Gebackenes“. Das Fleischpflanzerl ist also ein in der Pfanne gebratener „Zelten“, ein „Fleischkuchen“.

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Bayerischen Spezialität: Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat. © HandmadePictures / Fotolia

Zubereitung

Die Kartoffeln kochen. Eier ebenfalls hart kochen.

Anschließend die Eier und Gurken fein würfeln und in eine Schüssel geben. Die gekochten Kartoffeln in feine Scheiben schneiden und unter die Eier und Gurken mischen. Nun Mayonnaise und Senf über den Salat geben und kräftig verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken und zur Seite stellen. Je länger der Kartoffelsalat durchzieht, desto besser schmeckt er.

 

Für die Fleischpflanzerl den Toast in lauwarmen Wasser einweichen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln. Zusammen mit Petersilie, Ei und Hack in eine Schüssel geben. Den aufgeweichten Toast ebenfalls dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und mit den Händen zu einer geschmeidigen Masse vermengen.
Die Hackfleischmasse zu Fleischpflanzerln formen und in einer Pfanne mit heißem Öl anbraten. Bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 5-7 Minuten.

Ein weiteres typisches Wiesnschmankerl könnt ihr hier nachkochen: Rezept für bayerischen Obazd’n

 

Schwedisches Nationales Diabetes-Register: Pumpe senkt Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Insulinpumpentherapie-senkt-Herzinfarktrisiko
Laut einer Studie des Schwedischen Nationalen Diabetes-Registers senkt die Insulinpumpentherapie das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko.

Typ-1-Diabetiker, die eine Insulinpumpe tragen, haben ein deutlich geringeres Risiko an einem Schlaganfall oder Herzinfarkt zu sterben, als jene, die sich Insulin spritzen. Dies zeigt eine Beobachtungsstudie des Schwedischen Nationalen Diabetes-Registers, das 1996 eingeführt wurde, auf. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe sieht darin einen eindeutigen Vorteil der Pumpentherapie gegenüber der herkömmlichen intensivierten Insulintherapie. Die gemeinnützige Organisation fordert auch für Deutschland ein Nationales Diabetes-Register, um diabetesbezogene Daten zentral erfassen und auswerten zu können.

Für die Studie des Schwedischen Nationalen Diabetes-Registers wurden von 2005 bis 2012 die Daten von 18.168 Typ-1-Diabetikern herangezogen: 2.441 von ihnen trugen eine Insulinpumpe, 15.727 injizierten sich mehrmals täglich Insulin. Unter den Insulinpumpenträgern gab es 45 Prozent weniger Todesfälle aufgrund koronarer Herzkrankheit, 42 Prozent weniger starben an Herzkreislauf-Erkrankungen und allgemein starben im untersuchten Zeitraum 27 Prozent weniger als in der Gruppe derer, die mit einem Pen mehrere Einzeldosen Insulin spritzten.
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foodwatch-Studie belegt: Selbstbeschränkung der Kinder-Werbung ist wirkungslos

foodwatch-Studie
Für die Studie hat foodwatch alle an Kinder vermarkteten Produkte derjenigen Hersteller unter die Lupe genommen, die den „EU Pledge“ unterzeichnet haben. Quelle: foodwatch

Die seit 2007 bestehende freiwillige Selbstbeschränkung der Lebensmittelindustrie beim Kindermarketing ist wirkungslos: Die Hersteller bewerben in Deutschland weiterhin fast ausschließlich ungesunde Produkte gezielt an Kinder – obwohl sie sich im sogenannten „EU Pledge“ zu einem verantwortungsvollen Marketing verpflichtet haben. Das belegt eine Studie von foodwatch, die die Verbraucherorganisation kürzlich gemeinsam mit der Deutschen Adipositas Gesellschaft, der Deutschen Diabetes Gesellschaft und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe in Berlin vorgestellt hat.

Für die Studie hat foodwatch alle an Kinder vermarkteten Produkte derjenigen Hersteller unter die Lupe genommen, die den „EU Pledge“ unterzeichnet haben – mit eindeutigem Ergebnis: Trotz der Selbstverpflichtung sind 90 Prozent von insgesamt 281 untersuchten Produkten keine ausgewogenen Kinderlebensmittel nach den Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Gerade einmal 29 Produkte im Test dürften nach den Kriterien der WHO-Experten an Kinder vermarktet werden.
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„O’zapft is!“ auf der Münchner Wiesn: So genießen auch Diabetiker das Oktoberfest in vollen Zügen

Mit-Diabetes-zum-Oktoberfest
Das Team von Diabetiker.Info wünscht allen „Zuckersüßen“ eine schöne Zeit auf der Münchner Wiesn. © demarco / Fotolia

Fesch samma! Madln, schmeißts Euch in Eure Dirndl! Buam, kramts de Lederhosn ausm Kleidaschrank! Boid is wieda soweit: Am Samstag, 19. September, bricht sie endlich wieder an, der Münchner fünfte Jahreszeit. Bis zum 4. Oktober befindet sich die bayerische Landeshauptstadt im Ausnahmezustand, wenn das 182. Oktoberfest auf der Theresienwiese steigt. Bereits jetzt laufen die Braukessel in den sechs Münchner Oktoberfestbrauereien auf Hochtouren: schließlich möchte der Durst von Millionen Besuchern aus der ganzen Welt gestillt werden.

Selbstverständlich müssen alle „zuckersüßen“ Wiesn-Stürmer nicht in Enthaltsamkeit darben. Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen und der richtigen Ausstattung im Gepäck, wie Blutzuckermessgerät, ausreichend Teststreifen, Not-BE und Co., können Diabetiker unbeschwert und in vollen Zügen das Spektakel genießen.
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Nicht nur für Mediziner ein nützlicher Begleiter: das „Kitteltaschenbuch Diabetes“

Kitteltaschenbuch-Diabetes
Dr. Richard Daikeler, Dr. Götz Use, Dr. Sylke Waibel: Kitteltaschenbuch Diabetes – Evidenzbasierte Diagnostik und Therapie, Jahrgang 2014/2015, 9. Auflage (September 2014); ISBN: 978-3-00-026634-8.

Das „Kitteltaschenbuch Diabetes – Evidenzbasierte Diagnostik und Therapie“ entpuppt sich nicht nur für (Fach-)Ärzte, Diabetesberater und Medizinstudenten als nützlicher und hilfreicher Begleiter, sondern auch für diejenigen „Zuckersüßen“, die sich eingehend mit Diabetes-Therapie und -Management auseinandersetzen möchten. Dr. Richard Daikeler, Dr. Götz Use, Dr. Sylke Waibel, allesamt Diabetes-Spezialisten, haben ein praxisnahes Lehrbuch auf Basis der nationalen und internationalen Leitlinien verfasst. Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung der Diabetes-Therapie und bietet zahlreiche Problemlösungsmöglichkeiten.
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