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Weihnachten und Silvester nahen in großen Schritten: Was Diabetiker über Alkohol wissen sollten

In Dia-Service am 14. Dezember 2016 0 Kommentare

Weihnachten und Silvester ohne ein Glas Wein zum Festschmaus oder ein Glas Sekt zum Anstoßen aufs neue Jahr? Das war früher normal für Diabetiker. Doch die Empfehlungen haben sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Heute ist sogar Naschen erlaubt – aber nur in bescheidenen Maßen. Das Gleiche gilt für Alkohol. Ein kleines Glas Wein, Sekt oder Bier muss sich kaum ein Diabetiker verkneifen. Aber bitte nicht täglich – und generell mit einer gewissen Umsicht. Zum Beispiel sollte man nie auf leeren Magen trinken und immer seine Blutzuckerwerte im Auge behalten. Das ist besonders wichtig, wenn es doch mehr als ein Glas wird. Sonst kann der kleine Schwips sehr schwerwiegende Folgen haben.

Diabetes & Alkohol

Diabetes & Alkohol: Diabetiker dürfen auch mal die Korken knallen lassen, aber bitte nicht täglich – und generell mit einer gewissen Umsicht. © Wolfilser/Fotolia

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Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung: Wenn extrem niedrige Werte nicht rechtzeitig bemerkt werden

In Dia-News am 29. Februar 2016 0 Kommentare

Etliche Typ-1-Diabetiker, die seit Jahrzehnten an der Stoffwechselerkrankung leiden, teilen das Problem: Sie nehmen immer schlechter die Anzeichen einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) wahr. Typische Warnanzeichen des Körpers, wenn der Blutzucker in den Keller rauscht, wie Schwitzen, Herzklopfen, Zittern und Heißhunger, sind bei ihnen Fehlanzeige. Längst sieht das Gehirn niedrige Werte nicht mehr als Gefahr an, Stresshormone werden nicht mehr ausgeschüttet.

Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung

Wenn die Anzeichen einer Unterzuckerung immer schlechter bemerkt werden, ist von einer Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung die Rede.

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Karneval mit Diabetes? So kommen alle „Zuckersüßen“ sicher durch das wilde Faschingstreiben

In Dia-Aktiv am 4. Februar 2016 1 Kommentar

Ob Fasching, Karneval oder Fastnacht – die fünfte Jahreszeit hat viele Namen. Das närrische Treiben während dieser Tage ist vielfältig und vor allem bunt. Der Begriff Karneval stammt ursprünglich vom lateinischen „carne vale“ ab und bedeutet übersetzt so viel wie „Fleisch lebe wohl“. Die Faschingszeit steht im Zusammenhang mit der Fastenzeit und leitet diese sieben Wochen vor dem Osterfest ein. Da liegt es also nahe, dass alle Feierlustigen vor der Fastenzeit  Essen und Trinken noch einmal richtig genießen wollen. Klar, dass auch alle „Zuckersüßen“ an diesen tollen Tagen ordentlich die Puppen tanzen lassen wollen. Und wer sich an ein paar Spielregeln hält, kann selbstverständlich auch Karneval mit Diabetes feiern.

Besonders insulinpflichtige Diabetiker sollten dabei im Hinterkopf behalten, dass Alkohol den Blutzucker senkt, und somit das Risiko für eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) ansteigt. Die Zuckerfreisetzung aus der Leber ist bereits  ab einem Blutalkoholspiegel von 0,45 Promille gestört. Es empfiehlt sich deshalb, zusammen mit Alkohol auch Kohlenhydrate zu konsumieren. Außerdem bitte nicht auf nüchternen Magen zu Wein, Bier oder Sekt greifen! Zudem bedenken, dass ausgelassenes Tanzen ebenfalls den Blutzuckerspiegel in den Keller rauschen lassen kann.

Karneval mit Diabetes

Karneval mit Diabetes? Ja! Genießen? Natürlich! Alkohol? Darf sein! Aber bitte das Messen nicht vergessen! © Christian Schwier / Fotolia

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Diabetes & Silvester – Prosit Neujahr! Auch mit Diabetes mellitus gut ins neue Jahr rutschen

In Dia-Aktiv am 28. Dezember 2015 0 Kommentare

Diabetes & Silvester: Egal, ob eine durchtanzte Nacht auf der Partymeile, ein Mehrgänge-Menü in gepflegtem Ambiente oder ein Fondue- oder Raclette-Abend mit Familie oder Freunden in den eigenen vier Wänden: Als große Herausforderung für alle „Zuckersüßen“ entpuppt sich Silvester. Wenig Schlaf trifft auf gutes Essen sowie auf Alkohol. Aus diesem Grund lauert in dieser Nacht der Nächte besonders die Gefahr, von einer Über- (Hyperglykämie) oder Unterzuckerung (Hypoglykämie) heimgesucht zu werden. Selbstverständlich müssen Diabetiker an Silvester kein abstinentes Dasein fristen. Wer sich an ein paar Spielregeln hält, darf mit Vollgas ins neue Jahr rutschen.

Diabetes & Silvester

Diabetes & Silvester: Das Team von Diabetiker.Info wünscht allen „Zuckersüßen“ einen guten Rutsch ins neue Jahr. © kiono / Fotolia

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Für den Ernstfall gewappnet sein: Sicher alleine mit Diabetes leben

In Dia-Aktiv am 26. August 2015 0 Kommentare
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Eine chronische Erkrankung, wie Diabetes mellitus, kann Risiken für Alleinlebende bergen. © zlikovec / Fotolia

Laut dem Statistischen Bundesamt nimmt die Zahl derer, die alleine leben, stetig zu: Der Anteil der Singlehaushalte in Deutschland liegt bei 37,2 Prozent. Damit wohnen 13,4 Millionen, also 17,1 Prozent der Bevölkerung, alleine. Eine chronische Erkrankung, wie Diabetes mellitus, kann Risiken für Alleinlebende bergen: Die Hauptsorge von Betroffenen, die Insulin spritzen oder Sulfonylharnstoffe einnehmen, sind nächtliche Unterzuckerungen. Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat nun zusammengestellt, auf was allein lebende Diabetiker achten sollten.

Wenn Betroffene von ihrer chronischen Erkrankung erzählen, sind Angehörige und Freunde schnell besorgt: „Schaffst du das denn so auf dich gestellt mit deiner Krankheit? Nicht, dass du mal umkippst und keiner findet dich!“ Die Vorstellung, dass sie eine Unterzuckerung erleiden, infolgedessen bewusstlos werden und keine zeitnahe Hilfe erhalten, macht Angst. Sollten Typ-1- und Typ-2-Diabetiker überhaupt alleine leben? „Menschen mit Diabetes können ihren Lebensalltag sehr gut alleine bewältigen, sofern ihr Stoffwechsel gut eingestellt ist und sie auf eine Unterzuckerung vorbereitet sind“, betont Professor Dr. med. Thomas Haak, Vorstandsmitglied von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Chefarzt des Diabetes Zentrums Mergentheim in Bad Mergentheim.
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