Kategorie: Alltag

Es ist doch nur ein kleiner Pieks: Tipps zum richtigen Umgang mit der Stechhilfe

Diabetikerhände benötigen eine Extraportion Pflege: Trotz ständiger Piekserei müssen verhornte Fingerkuppen nicht sein. © Helene Souza / pixelio.de
Diabetikerhände benötigen eine Extraportion Pflege: Trotz ständiger Piekserei müssen verhornte Fingerkuppen nicht sein. ©Helene Souza / PIXELIO

Immer, wenn Laura ihren Blutzucker bestimmt – und das geschieht in der Regel vier- bis fünfmal am Tag – wäscht sie sich ihre Hände unter warmem Wasser. Zum einen, um mögliche Zuckerrückstände von den Fingern zu entfernen, die einen überhöhten Blutzuckerwert vortäuschen können. Zum anderen, um die Durchblutung anzuregen.
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Aus dem Leben eines sehbehinderten Diabetikers: Der Traum von einer sprechenden Insulinpumpe

Retinopathie
Jedes Jahr erblinden in Deutschland etwa 4.000 Diabetiker. Foto: DBSV/Andreas Friese

Am 28. Oktober 1980 veränderte sich Uwes Leben auf einen Schlag. An jenem Herbsttag wurde der damals 17-jährige junge Mann ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Blutzucker war gegen 13 Uhr auf einen horrenden Wert von über 800 geklettert. Dementsprechend lautete die Diagnose seines behandelnden Arztes: Diabetes mellitus Typ 1. „Abends um 18 Uhr lag mein Wert bereits bei 80“, erinnert sich der Nordhesse. „Es war damals gang und gäbe, den Blutzucker radikal zu senken.“ Eine Insulinpumpe bekam der Typ-1-Diabetiker relativ schnell: „Bereits 1982 sattelte ich von der Spritze auf die Pumpe um“, erzählt er.
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Willkommen im Diabetes-Dorf Althausen: Intensive Pumpenschulung in familiärer Atmosphäre

Dr. Bernhard Teupe (li.), Geschäftsführer des Diabetes-Dorfes Althausen, hat immer ein offenes Ohr für die Belange von Insulinpumpenträgern.
Dr. Bernhard Teupe (li.), Geschäftsführer des Diabetes-Dorfes Althausen, hat immer ein offenes Ohr für die Belange von Insulinpumpenträgern.

Dr. Bernhard Teupe hatte eine Vision: Er wollte eine Therapieeinrichtung für Insulinpumpenträger schaffen, in der sich bestimmte Strukturen von deren ambulanter Einstellung und stationärer Behandlung miteinander vereinen. Herausgekommen ist dabei das Diabetes-Dorf Althausen, das von 1994 bis 1999 Zug um Zug im Bad Mergentheimer Stadtteil entstand. „Ich habe bewusst die Bezeichnung Dorf gewählt, um den Anspruch zu vermeiden, ein Krankenhaus sein zu wollen“, erläutert der Diabetologe. „Gleichzeitig verspricht diese Namensgebung Geborgenheit und weist auf die Einbindung meiner Einrichtung in das Dorf Althausen hin.“
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Frühschwimmer Mike empfiehlt: „Ohne Pumpe plantscht es sich besser“

Die meisten Diabetiker gehen auf Nummer sicher, indem sie ihre Insulinpumpe vor dem Sprung ins erfrischende Nass ablegen. © Klaus Steves / pixelio.de
Die meisten Diabetiker gehen auf Nummer sicher, indem sie ihre Insulinpumpe vor dem Sprung ins erfrischende Nass ablegen. ©Klaus Steves / PIXELIO

Mike ist passionierter Frühschwimmer. In der warmen Jahreszeit zieht er täglich seine Bahnen im Freibad. „Dank dieser sportlichen Betätigung starte ich topfit und hellwach in den Tag, und habe zudem das Gefühl, dass ich den stressigen Berufsalltag besser meistern kann“, erläutert der Typ-1-Diabetiker, der seit sieben Jahren eine Insulinpumpe trägt.
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Schrothkur für „Zuckersüße“

Dank der Schrothkur können Typ-2-Diabetiker die tägliche Ration an Insulin-Injektionen reduzieren.
Dank der Schrothkur können Typ-2-Diabetiker die tägliche Ration an Insulin-Injektionen reduzieren.

Diabetiker führen oftmals ein eingeschränktes Leben – ständige Medikamentenzufuhr, Insulinspritzen und das regelmäßige Achten auf die eingenommenen Lebensmittel. Besonders Menschen, die vom Diabetes mellitus Typ 2 betroffen sind, können beispielsweise durch spezielle Naturheilverfahren wie etwa einer Schrothkur ihr Leben positiv beeinflussen und das Alltagsleben mit der Krankheit verbessern.

Bereits vor 200 Jahren wurde die beliebte Schrothkur entdeckt und ist seit 1949 in dem bayerisch-schwäbischen Oberstaufen beheimatet. Das Heilfasten ermöglicht es den Gästen, die Insulin-Abgabe sowie die Medikamenteneinnahme mit der Zeit zu reduzieren. Die positiven Effekte wurden bereits mit einer medizinischen Pilot-Studie nachgewiesen.
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