Ich bin es, Steff Blockus. Manch einer kennt mich vermutlich von meinem Blog „Diabetes ist Ausdauersport“ (www.diabetes-leben.com) oder vom Spendenlauf „Diabetes läuft.“ (www.diabetes-laeuft.de), den ich letztes Jahr in Hannover organisiert hatte, um das Projekt „künstliche Bauchspeicheldrüse“ voranzutreiben. An dieser Stelle auch noch mal ein dickes Danke für eure rege Teilnahme.
Aber nun zum Thema, was euch nun hier meinerseits erwartet und wer ich überhaupt bin (einige kennen mich vielleicht noch nicht)… Read more
Wenn immer ich neue Leute kennenlerne oder Zeit mit Verwandten und Freunden verbringe, die ich lange nicht gesehen habe, stellt sich irgendwann die Frage: „Was studierst du nochmal genau?“ Nun, die Antwort ist nicht ganz so einfach, aber ich werde versuchen, euch das heute zu erklären.
Das erste Wortpaar könnte man sich noch zusammenreimen. Wörtlich übersetzt bedeutet es „Daten-Journalismus,“ was natürlich nicht gerade spannend klingt. Dieser Teil meines Studiums beschäftigt sich mit dem Erlernen verschiedener Softwares und Strategien zum Finden, Organisieren und Auswerten von Datensätzen. Eine gewöhnliche Excel-Tabelle mit ein paar hundert Zeilen ist damit selten gemeint. Wir beschäftigen uns mit teils zehntausenden Datensätzen, die zusammen eine Datenbank ergeben. Beispiel gefällig? Gern!
Für Legosteine ist man nie zu alt – Vor einigen Tagen nutzten wir sie zur Veranschaulichung komplexer Daten.
Menschen, die an einer chronischen Erkrankung wie Diabetes mellitus leiden, sind besonders gefährdet, Depressionen zu entwickeln. Jeden achten Diabetiker plagen Depressionen, bei jedem fünften Patienten liegt eine erhöhte Depressivität vor. Umgekehrt weisen Stoffwechselgesunde mit einer Depression ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2 auf. Beide Erkrankungen werden jedoch häufig erst relativ spät erkannt. Dies kann den Erfolg einer Diabetestherapie gefährden. Betroffene sollten daher ihren behandelnden Arzt auf ihr Befinden ansprechen und sich behandeln lassen, empfiehlt diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Denn eine Therapie könne sowohl die Lebensqualität als auch die Prognose einer Diabeteserkrankung verbessern.
Fast ein Fünftel aller in Deutschland lebenden Menschen hat einen Migrationshintergrund. Laut Schätzungen sind etwa 600.000 davon an Diabetes mellitus erkrankt. Experten vermuten, dass die Dunkelziffer noch höher ist, unter anderem durch die Zuwanderung in den letzten Jahren. Aufgrund von kulturellen, sprachlichen und häufig auch bildungsbedingten Barrieren lässt sich die tatsächliche gesundheitliche Lage von Menschen mit Migrationshintergrund nur schwer erfassen. Die Versorgung dieser Gruppe ist jedoch schlechter als die der Gesamtbevölkerung. Darauf weisen diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) hin.
Bestellt ihr Blutzucker-Teststreifen und anderes Diabetes-Equipment wie Insulinpumpen-Katheter oder Pen-Nadeln auch über den Diabetes-Versandhandel? Wenn ich vom Arzt komme, fotografiere ich gleich mein Rezept und schicke das Bild über die Smartphone-App an den Versandhändler. Meistens kommt das Paket mit den bestellten Sachen am nächsten Tag schon. Ok, das Rezept muss ich dann noch mit der Post hinschicken, denn das Foto reicht der Krankenkasse nicht. Aber praktisch ist es.
Und im Gegensatz zur Apotheke spart man auch die Zuzahlung für die Teststreifen und die Hilfsmittel. Immerhin 5.- bis 10.- Euro im Monat wären da fällig. Die berechnet mir DiabetikExpress nicht. War für mich eigentlich schon selbstverständlich ist, bis ich gelesen habe, dass es dazu vor kurzem ein Gerichtsurteil gab. Die „Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs“ wollte die Versandhändler zwingen, ihren Kunden die Zuzahlung zu berechnen. Wenn Apotheken von ihren Kunden die Zuzahlung abkassieren und an die Krankenkasse weitgeben müssen, dann sollten Versandhändler nicht anders behandelt werden, meinen die „Verbraucherschützer“. Der Prozess hat sich über mehrere Instanzen hingezogen, bis der Bundesgerichtshof (BGH) im Dezember 2016 den Diabetes-Versandhändlern Recht gegeben hat. Wenigstens diese Zuzahlung kann ich mir also sparen, sagt der BGH. Zahlen muss ich weiterhin für`s Insulin . Das reicht.