Tag: ICT-Therapie

Auswertung Insulinpen-Therapie ICT-Therapie

Auswertung der Umfrage: Wie zufrieden seid ihr mit der ICT-Therapie?

Wir haben vor einiger Zeit eine Umfrage hier im Diabetiker.info-Blog gestartet. Die eine richtete sich an Menschen mit Diabetes Typ 1, die mit Insulinpen therapiert (ICT-Therapie) werden und die andere an Insulinpumpenträger: „Was schätzt ihr an eurer Therapie besonders, was seht ihr als Nachteil?“ Im Rahmen dieser Umfragen hattet ihr auch die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Wir sind aktuell noch dabei, die Gewinner auszulosen und werden die Glücklichen in Kürze per E-Mail benachrichtigen. Schaut also in naher Zukunft auch noch mal in euren E-Mail-Spam-Ordner. Vielleicht seid ihr einer/eine der glücklichen Gewinner*innen der DIASHOP-Sommerpakete. Wir drücken euch jedenfalls weiterhin die Daumen.  

Wir bedanken uns für die rege Teilnahme an unseren Umfragen und möchten es nicht verpassen, euch an dieser Stelle auch die Ergebnisse mitzuteilen. Heute geben wir euch die detaillierte Auswertung der Umfrage für Menschen mit Typ-1-Diabetes mit ICT-Therapie an die Hand, hier findet ihr die Auswertung der Umfrage für Menschen mit Typ-1-Diabetes mit CSII-Therapie

Ergebnisse der Umfrage: Wie zufrieden sind Sie mit der ICT-Therapie?

Hinweis vorab: Orange hervorgehoben sind die am häufigst genannten Antworten. 

Sie spritzen Insulin mit dem Pen im Rahmen der intensivierten Insulintherapie (ICT)? Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit Ihrer Therapie? 

  • Sehr zufrieden: 25,2 %
  • zufrieden: 61,2 %
  • weder noch: 6,8 %
  • unzufrieden: 4,9 %
  • sehr unzufrieden: 1,9 %

 

Jede Therapie hat Vor- und Nachteile. Wenn Sie an Ihre intensivierte Insulintherapie (ICT) denken: Was stört Sie am meisten an Ihrer Therapie? (Mehrfachnennung möglich, max. 3 Antworten)

  • Ich habe häufige Unterzuckerungen: 16,2 %
  • Mein Dawn-Phänomen (hohe Blutzuckerwerte am Morgen) macht mir Probleme: 27,6 %
  • Ich habe häufig schwankende Blutzuckerwerte: 35,2 %
  • Ich habe einen zu hohen HbA1c-Wert:15,2 %
  • Ich habe eine unzureichende „Time in Range“ (Zeit im Zielbereich): 21,9 %
  • Mit fehlt die fehlende Flexibilität beim Sport: 21,9 %
  • Mich stört die fehlende Flexibilität bei den Mahlzeiten: 16,1 %
  • Ich vermisse die fehlende Flexibilität im Alltag: 15,2 %
  • Mich stören die häufigen Insulininjektionen: 20,9 %
  • Ich vergesse häufiger, ob ich mein Insulin mit dem Pen schon gespritzt habe oder nicht: 10,5 %
  • Mich stört, dass ich die Insulinabgaben extra dokumentieren muss, weil der Insulinpen sie nicht automatisch speichert: 20 %
  • Mich stört nichts: 5,7 %

 

Haben Sie sich schon einmal mit der Insulinpumpen-Therapie (CSII) auseinandergesetzt?

  • Ja, ich habe mich sehr viel damit beschäftigt: 20,4 %
  • Ja, ein bisschen: 48,5 %
  • Ich kann mich nicht erinnern: 0%
  • Nein, fast gar nicht:  14,6 % 
  • Überhaupt nicht: 16,5 %

 

Hat Ihr Arzt Sie bereits auf die Insulinpumpen-Therapie (CSII) aufmerksam gemacht bzw. Ihnen eine Insulinpumpe empfohlen?

  • Ja, das Thema hat meine Ärztin/mein Arzt schon angesprochen: 52,4 %
  • Ja, meine Ärztin/mein Arzt hat mir empfohlen, auf die Insulinpumpen-Therapie umzusteigen: 5,8 %
  • Ich kann mich nicht erinnern: 4,9 %
  • Nein, noch nie: 37 %

 

Können Sie sich den Umstieg auf eine Insulinpumpe vorstellen?

  • Ja, unbedingt: 13,6 %
  • Ja, eher schon: 22,3 %
  • Ich bin mir unsicher: 25,2 %
  • Nein, eher nicht: 21,4 %
  • Nein, auf keinen Fall: 17,5 %

 

Wenn Sie sich schon einmal mit der Insulinpumpen-Therapie beschäftigt haben: Was sind Ihre größten Vorbehalte/Hindernisse gegenüber einer Insulinpumpe? (Mehrfachnennung möglich, max. 3 Antworten)

  • Ich möchte nicht ständig eine Insulinpumpe tragen und würde sie als störend empfinden: 44,7 %
  • Ich habe schon einmal eine Insulinpumpe beantragt, aber meine Krankenkasse übernimmt die Kosten dafür nicht: 6,7 %
  • Es gibt noch kein Produkt (Insulinpumpe oder Loop-System), das meinen Vorstellungen gerecht wird: 29,5 %
  • Ich warte noch auf Zulassung eines bestimmten Produkts (Insulinpumpe oder Loop-System), das bereits vorgestellt wurde, aber noch nicht verfügbar ist: 11,4 %
  • Ich habe Sorge, dass ich Probleme mit den Infusionssets bekomme, z. B. Hautveränderungen oder Allergien: 23,8 %
  • Ich möchte nicht von der Technik abhängig sein: 21,9 %
  • Die Technik würde mich überfordern. 3,8 %
  • Ich hatte bereits eine Insulinpumpe und war unzufrieden: 5,7 %
  • Ich hatte noch keine Zeit bzw. Muße, mich mit dem Thema zu beschäftigen: 9,5 %

 

Bei Insulinpumpen gibt es zwei Konzepte: Zum einen schlauchlose Pumpen, die direkt auf den Körper geklebt werden, zum anderen Insulinpumpen mit Infusionsset (Schlauch). Wenn Sie sich für eine Insulinpumpe entscheiden würden: Wäre das eher ein Modell ohne oder mit Schlauch?

  • Ich bevorzuge eine Insulinpumpe ohne Schlauch: 60,2 %
  • Ich habe hier keine Präferenzen: 14,6 %
  • Ich bevorzuge eine Insulinpumpe mit Schlauch: 3,9 %
  • Ich bin mir noch unsicher: 21,4 %

Die Auswertung der Umfrage: „Wie zufrieden bist du mit der Insulinpumpen-Therapie?“ folgen in Kürze hier im Diabetiker.info-Blog. 

 

 

Umfrage CSII

Umfrage für Menschen mit Typ-1-Diabetes mit ICT-Therapie + Gewinnspiel

Die folgende Umfrage richtet sich an Typ-1er, die Insulin mit dem Insulinpen spritzen (ICT – intensivierte-konventionelle Insulintherapie). Uns interessiert: Wie zufrieden seid ihr mit eurer Therapie? 

Was schätzt ihr an eurer Therapie besonders, was seht ihr als Nachteil? Die Ergebnisse fließen in ein redaktionelles Schwerpunktthema von DIASHOP im Herbst 2021 ein und wir werden euch auch hier im Diabetiker.info-Blog und auch auf Facebook und Instagram an den Ergebnissen der Umfrage teilhaben lassen. Macht gerne mit, es lohnt sich, denn zu gewinnen gibt es auch etwas: eines von 25 Sommerpaketen von DIASHOP (Inhalt siehe Abbildung oben).

Übrigens: Wenn ihr eine Insulinpumpe nutzt – hier gibt es eine eigene Umfrage zur Therapiezufriedenheit.  Hier geht es zur Umfrage für Menschen mit Typ-1-Diabetes mit CSII-Therapie

Umfrage für Menschen mit Typ-1-Diabetes mit ICT (Insulinpen-Therapie)

Sie spritzen Insulin mit dem Pen im Rahmen der intensivierten Insulintherapie (ICT)? Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit Ihrer Therapie? 
Jede Therapie hat Vor- und Nachteile. Wenn Sie an Ihre intensivierte Insulintherapie (ICT) denken: Was stört Sie am meisten an Ihrer Therapie? (Mehrfachnennung möglich, max. 3 Antworten)
Haben Sie sich schon einmal mit der Insulinpumpen-Therapie (CSII) auseinandergesetzt?
Hat Ihr Arzt Sie bereits auf die Insulinpumpen-Therapie (CSII) aufmerksam gemacht bzw. Ihnen eine Insulinpumpe empfohlen?
Können Sie sich den Umstieg auf eine Insulinpumpe vorstellen?
Wenn Sie sich schon einmal mit der Insulinpumpen-Therapie beschäftigt haben: Was sind Ihre größten Vorbehalte/Hindernisse gegenüber einer Insulinpumpe? (Mehrfachnennung möglich, max. 3 Antworten)
Bei Insulinpumpen gibt es zwei Konzepte: Zum einen schlauchlose Pumpen, die direkt auf den Körper geklebt werden, zum anderen Insulinpumpen mit Infusionsset (Schlauch). Wenn Sie sich für eine Insulinpumpe entscheiden würden: Wäre das eher ein Modell ohne oder mit Schlauch?
Wenn Sie an unserer Verlosung teilnehmen und eines von 25 Sommerpaketen gewinnen möchten, dann tragen Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse in das folgende Textfeld ein:

Hinweis: 

Mit dem Absenden Ihrer Angaben erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer eingegebenen personenbezogenen Daten (E-Mail-Adresse) zur Aufnahme der Kommunikation im Falle einer Gewinnermittlung einverstanden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

Smarte Insulinpens – the next big thing? #DBW2018

diabetes-blog-wocheHeutiges Thema der Diabetes Blog Woche: Smarte Insulinpens – the next big thing? Unsere Diabetes-Technologie wird immer vernetzter. Pumpen kommunizieren mit CGM-Systemen, Blutzucker-Messgeräte mit Apps auf dem Smartphone etc. Doch was ist mit den Insulinpens? Ist es sinnvoll diese ebenfalls „smart“ zu machen und ins digitale Datenmanagement einzubinden? Welchen Nutzen könnte das haben und was müsste so ein Pen können?

Gibt es eigentlich schon smarte Insulinpens?

Nun… Schauen wir uns mal um, was es schon gibt:  Als relativ neu kann man wohl den digitalen Insulinpen Pendiq 2.0 bezeichnen. Er speichert die letzten Insulingaben mit Datum und Uhrzeit sowie der verabreichten Dosis und zeigt sie auf einem beleuchteten Display an. So lassen sich doppelte und vergessene Injektionen vermeiden. Die Daten aus dem Pen können via USB in Accu-Chek Smart Pix eingelesen werden.

Damit können unsere Blutzuckermesssysteme, mit dem Smart Insulin-Pen sowie einer Diabetes- Management-Software vernetzt werden. So lassen sich Zusammenhänge zwischen Blutzuckerwerten und Insulinabgaben schneller überblicken. Man hat quasi alle Daten zusammen, kann Blutzuckermuster erkennen und die Ursachen für Abweichungen vom Zielbereich schnell aufdecken und optimieren. Das ist schon ziemlich praktisch und ein Schritt in die richtige Richtung.

Never change a winning team

Ich selbst nutze eine Insulinpumpe in Kombi mit einem CGM-System und möchte dies auch nicht mehr missen. Ich kenne nicht wenige Diabetiker, die bei ihrer Pen-Therapie bleiben und keine Insulinpumpe am Körper tragen möchten. Jeder sollte eben das finden, was zu einem passt. Wenn es mit der Pen-Therapie läuft und man damit gut klarkommt, gute Blutzuckerwerte erzielt, warum nicht dabeibleiben? Never change a winning team! Und für die überzeugten Penner unter uns, ist es natürlich klasse, wenn Insulinpens ins digitale Datenmanagement eingebunden werden, wie es eben mit dem Insulinpen Pendiq 2.0 schon möglich ist. Aber da geht sicher noch mehr.

Was müsste ein smarter Insulinpen noch alles können?

Ich erinnere mich an meine Zeit mit Insulinpen zurück. Ich hatte damit keinen Bolusrechner, keinen verzögerten Bolus, keine temporäre Basalrate… Das ist genau das, was ich an meiner Insulinpumpe so liebe, all das ermöglicht(e) mir der Pen nicht. Was mitunter damals für mich auch ein Grund war, mich für die Insulinpumpe zu entscheiden.

Nun, das wird mit einem Pen wohl auch alles niemals möglich sein, oder? Na ja… den Bolusrechner stellen mittlerweile zahlreiche Diabetes-Apps zur Verfügung. Mit denen sich auch Insulineinheiten, Kohlenhydratmengen und Blutzuckerwerte miteinander verknüpfen, analysieren und berechnen lassen. Wie viel Insulin on Board ist (kurz IOB), sprich das aktive Insulin, konnte ich als Pen-User damals nicht einsehen, so passierte es, dass sich mehrere Boli auch mal überlappten und eine Hypo vorprogrammiert war. Mit der App habe ich die Möglichkeit nachzuprüfen, welche Menge Insulin aktuell noch wirkt, ob ich mehr Insulin brauchst um einen hohen Blutzucker zu korrigieren oder zusätzliche Kohlenhydrate um eine Unterzuckerung zu vermeiden.

Nun müsste dies noch mit dem Pen digital verknüpft werden, wie oben im Falle des Insulinpen Pendiq 2.0 beschrieben.

Schwieriger wird es wohl einen verzögerten Bolus und eine temporäre Basalrate mit dem Pen zu ermöglichen ;). Aber sage niemals nie. Denn wer weiß schon, was wir noch für smarte Insuline erwarten dürfen…

Die temporäre Basalrate… ein Segen!

Das mitunter wichtigste Feature der Insulinpumpe ist für mich die temporäre Basalrate. Mit der temporären Basalrate kann ich meinen Alltag viel flexibler gestalten als ich das vorher mit Pens, der Basis-Bolus-Therapie konnte. Ich liebe diese Flexibilität. Für Stoffwechselgesunde mag es normal sein, dass man aus dem Moment heraus Sport macht, wenn man gerade Lust drauf hat, oder dann etwas isst, wenn man gerade Hunger hat. Für uns Typ-1-Diabetiker ist es das allerdings nicht. Wir müssen uns nach unseren Blutzuckerwerten richten.

temporäre Basalrate
Das mitunter wichtigste Feature der Insulinpumpe ist für mich die temporäre Basalrate. Mit ihr kann ich meinen Alltag viel flexibler gestalten.

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