Tag: Typ-1-Diabetiker

Willkommen auf dem T1Day in Berlin: Eine Extra-Session speziell für alle „zuckersüßen“ Kids

Direkt an alle „zuckersüßen“ Typ-1-Diabetiker, die sich für Diabetes-Technologie und Zukunftsmusik interessieren, wendet sich die nunmehr dritte Auflage des T1Day – der Tag von, mit und für Typ-1er. Dieser steigt am Sonntag, 31. Januar, ab 10 Uhr im Ramada Hotel Berlin-Alexanderplatz. Erstmals wartet der T1Day mit einer eigenen Session für die jüngsten Besucher auf, die parallel zur Hauptveranstaltung in einem eigenen Raum stattfindet. Die Diab Kids Lounge, die von Kindern für Kinder gestaltet wird, freut sich auf ihre Gäste.

Diab Kids Lounge
Die Diab Kids Lounge, die von Kindern für Kinder gestaltet wird, freut sich auf ihre Gäste. ©S. Hofschaeger / PIXELIO

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DiaTec 2016 und T1Day: Forschung, Entwicklung, Zukunft – geballte Diabetes-Infos aus erster Hand

DiaTec 2016 und T1Day
DiaTec 2016 und T1Day: Im Ramada Hotel Berlin-Alexanderplatz dreht sich in den letzten drei Januartagen alles um den Diabetes. © Zerbor / Fotolia

Im Ramada Hotel Berlin-Alexanderplatz dreht sich in den letzten drei Januartagen alles um den Diabetes. Unter der Überschrift „Artificial Pancreas – Die Kunst des Heilens“ steht die nunmehr fünfte Auflage des DiaTec-Kongresses, der von Freitagmorgen, 29. Januar, bis Samstagnachmittag, 30. Januar, stattfindet und sich an Wissenschaftler, Mediziner, Diabetesberater, Apotheker, Firmen, Hersteller – kurz gesagt: an alle richtet, die sich täglich beruflich mit der Stoffwechselerkrankung auseinandersetzen. Beim DiaTec 2016 werden sich die Teilnehmer intensiv mit der künstlichen Bauchspeicheldrüse beschäftigen. Ein Thema, das laut Prof. Dr. Lutz Heinemann, der den Tagungsvorsitz innehat, eine spannende Entwicklung durchlaufen hat.
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Kann Diabetes eigentlich vererbt werden? Diabetiker.Info liefert Euch die Antwort auf diese Frage

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Kann Diabetes vererbt werden? Ja und nein. © SSilver / Fotolia

Eine genetische Veranlagung allein führt nicht automatisch zu einer Diabetes-Erkrankung. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Dennoch haben erstgradig Verwandte von Typ-1-Diabetikern ein durchschnittlich 20-fach höheres Risiko, von der Stoffwechselerkrankung heimgesucht zu werden. Das heißt im Detail:

  • Mutter oder Vater sind Typ-1-Diabetiker: Risiko bis zu fünf Prozent.
  • Mutter und Vater sind Typ-1-Diabetiker: Risiko zwischen 20 und 40 Prozent.
  • Schwester oder Bruder sind Typ-1-Diabetiker: Risiko zwischen fünf und zehn Prozent.
  • Kinder aus Nicht-Typ-1-Diabetiker-Familien: Risiko 0,1 bis 0,3 Prozent.

Beim Typ-2-Diabetes hingegen fällt die Erblichkeit stärker ins Gewicht. Schließlich kann die Veranlagung für eine Insulinresistenz über mehrere Gene weitervererbt werden. Allerdings hängt die Manifestierung eines solchen Diabetes von weiteren Faktoren ab. Beispielsweise steigern übergewichtige Menschen und „Stubenhocker“, die sich wenig bewegen, die Gefahr, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. Wer also weiß, dass er eine erblich bedingte Anlage beziehungsweise Empfänglichkeit für Diabetes in sich trägt, weil bereits die Eltern oder Großeltern zum Kreis der „Zuckersüßen“ zählen, sollte möglichst schon in jungen Jahren auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten und sich sportlich betätigen.

Nightscout – die App mit der wachsamen Eule: CGM auf den Punkt gebracht

Nightscout, die App mit der wachsamen Eule, revolutioniert zurzeit das Diabetes-Management. „Mittendrin statt nur dabei“ lautet das Credo des Anwendungsprogrammes, das mittlerweile etlichen Typ-1-Diabetikern, die auf kontinuierliche Glukosemessung (CGM) setzen, ihr „zuckersüßes“ Leben erleichtert. Das Geniale: Nightscout ermöglicht es, dass Familienangehörige oder Diabetesberater – unabhängig vom Ort, an dem sich der CGM-Träger gerade befindet – Einblicke in den CGM-Verlauf und die aktuellen Glukosewerte erhalten. Die entsprechenden Daten werden wie von Geisterhand auf Smartphone, Computer, Laptop, Tablet, Webbrowser, Smartwatch oder browserfähigen Fernsehscreen übertragen. Die Zeiten, in denen die Werte auf dem CGM-Empfänger abgelesen werden mussten, sind Vergangenheit.

Nightscout-App
Nightscout, die App mit der wachsamen Eule, revolutioniert derzeit das Diabetes-Management.

Wie das Ganze funktioniert? Die Nightscout-App schickt mit der Hilfe eines Smartphones die Daten auf jedes der oben genannten Geräte. Dafür müssen lediglich CGM-System und Smartphone mit einem speziellen Mini-USB-Kabel verbunden sein. Nightscout lädt nun die Infos auf den Server – in die Cloud. Voraussetzung für den Einsatz der App ist ein CGM-Medizinprodukt beziehungsweise das Dexcom G4® PLATINUM, die MiniMed® Veo™ 554/754 oder xDrip – dahinter verbirgt sich ein Selbstbausatz zur Datenabfrage von Sensordaten des Dexcom-Systems. Weitere CGM-Produkte befinden sich momentan noch in der Testphase.
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Schwedisches Nationales Diabetes-Register: Pumpe senkt Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

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Laut einer Studie des Schwedischen Nationalen Diabetes-Registers senkt die Insulinpumpentherapie das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko.

Typ-1-Diabetiker, die eine Insulinpumpe tragen, haben ein deutlich geringeres Risiko an einem Schlaganfall oder Herzinfarkt zu sterben, als jene, die sich Insulin spritzen. Dies zeigt eine Beobachtungsstudie des Schwedischen Nationalen Diabetes-Registers, das 1996 eingeführt wurde, auf. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe sieht darin einen eindeutigen Vorteil der Pumpentherapie gegenüber der herkömmlichen intensivierten Insulintherapie. Die gemeinnützige Organisation fordert auch für Deutschland ein Nationales Diabetes-Register, um diabetesbezogene Daten zentral erfassen und auswerten zu können.

Für die Studie des Schwedischen Nationalen Diabetes-Registers wurden von 2005 bis 2012 die Daten von 18.168 Typ-1-Diabetikern herangezogen: 2.441 von ihnen trugen eine Insulinpumpe, 15.727 injizierten sich mehrmals täglich Insulin. Unter den Insulinpumpenträgern gab es 45 Prozent weniger Todesfälle aufgrund koronarer Herzkrankheit, 42 Prozent weniger starben an Herzkreislauf-Erkrankungen und allgemein starben im untersuchten Zeitraum 27 Prozent weniger als in der Gruppe derer, die mit einem Pen mehrere Einzeldosen Insulin spritzten.
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