Weltdiabetestag: 6 lustige Erlebnisse mit Freunden und dem Diabetes im Gepäck

Weltdiabetestag Diabetes Blog Woche

Es ist Diabetesmonat November und heute Weltdiabetestag: Am 14. Diabetes Blog WocheNovember ist der Geburtstag des Insulin-Entdeckers Sir Frederick Grant Banting (1891 bis 1941). Insbesondere im November rund um den Weltdiabetestag wird in den Medien und in der Öffentlichkeit über Diabetes mellitus berichtet und aufgeklärt. Weltweit werden dann Gebäude blau angeleuchtet, denn Blau ist die UN-Farbe – und Blau vereinigt die Länder unter dem Himmel.  Es finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Wir vom Team DIASHOP sind am etwa Sonntag in Berlin anzutreffen. Siehe: Voller Terminkalender: Eine Diabetes-Veranstaltung rockt die nächste…

#DBW2018: Lustige Erlebnisse mit dem Diabetes im Gepäck?!

Das Motto des diesjährigen Weltdiabetestages ist  „Diabetes und Familie, Freunde, …“ Zu diesem Motto hat die Diabetes Blog Woche alle Diabetes-Blogger dazu aufgerufen, einen Blog-Beitrag über positive, lustige Erlebnisse mit dem Diabetes im Gepäck zu schreiben. Na da fallen mir sehr viele ein und euch?

An dieser Stelle möchte ich zusammenfassend von denen erzählen, die mir spontan in den Sinn kommen:

  1. „Mäuschen, du piepst“ oder auch „Feueralarm im Büro“… Immer wieder sorgt der Alarm des OmniPods, wenn der Pod nach 3 Tagen und 8 Stunden Karenzzeit gewechselt werden möchte, mit seinem ohrenbetäubenden, nicht abstellbaren Alarmton für Aufruhr ;). Während damals eine neue Kollegin neben mir aufsprang und „Feueralarm“ schrie, reagiert mein Mann mittlerweile gelassen, aber augenrollend: „Mäuschen, du piepst… „. Immer noch ein Lacher, denn  uaaah… gääähn… mit diesen Worten weckte mich mein Mann mitten in der Nacht, als wir damals den OmniPod das erste Mal so piepen gehört haben.
  2. Besser geräuschlos schlafen und nicht im Bett drehen… Oh ja… Ich hatte mich doch nur im Bett gedreht und war völlig erschrocken als mein Mann eines nachts Aufsprang und schrie „Schei.. Schei… Schei…“ und der Traubenzucker schon halb in meinem Mund steckte…
  3. Wozu braucht man denn Batterien beim Marathon… Einen Marathon, den ich nie vergessen werde. War auch noch der erste, den ich gelaufen bin. Ich hatte alles doppelt und dreifach an Diabetes-Utensilien dabei. Mhhh… Nur leider keine Ersatz-Batterien für meine Insulinpumpe und genau das wurde mir zum Verhängnis… Kilometer 10, der Aufschrei meiner Insulinpumpe: „Batterie fast leer, bitte wechseln!“ Lustig, so was musste ja kommen. Na ja meistens hält die Batterie dann noch mindestens zwei Stunden bei Status „fast leer“.  Diesmal leider nicht… Nach weiteren 20 Minuten: „Batterie leer“. Immerhin schoss Adrenalin durch meinen Körper, was mich schneller werden ließ. Ich habe jeden der Marathonis neben mir und auch die Zuschauer gefragt, ob sie zufällig eine Batterie bei sich hätten. Panik machte sich breit. Aller versuchten mir irgendwie zu helfen. Leider gabs aber auch Kommentare wie „zufällig nicht“,  „Marathon ohne MP3-Player/Musik im Ohr ist wohl nicht drin“ und „Was willst du denn damit?“. Diese machten die Sache nicht einfacher. Letztendlich kam jemand mit dem Fahrrad an mir vorbei (ich glaube es war ein „Nach-dem-Rechten-Gucker“), den ich mein Problem schilderte. Dieser radelte für mich sofort entlang der Marathon-Strecke in die nächste „Ortschaft“, um dort Hausanwohner nach Batterien zu fragen.  Ein liebes Ehepaar stand dann mit ihm und einer Batterieauswahl zur Hand, damit war mein Problem gelöst. Ich habe sie alle in den Arm genommen und gesagt „so viel Zeit muss sein“.
  4. Die Feuwerwehr musste aushelfen… Vor Jahren, als ich noch ohne CGM-System unterwegs war,  hatte ich bei einem Marathon meine Stechhilfe wo auch immer verloren oder doch irgendwo vergessen? Ich wusste aber, dass diesen Marathon ein Freund von mir als Feuerwehrmann begleiten/beaufsichtigen wird. Nachdem ich nun verzweifelt während des Rennens versuchte, mir laufend mit einer Sicherheitsnadel in den Finger zu stechen, hatte ich Glück und erblickte meinen „Feuerwehr-Buddy“ zwischen den Zuschauern hinter der Streckenabsperrung. Er konnte mir mit einem (leider gewaltig großen ;)) Messer aushelfen und wir verabredeten einen zweiten „Messpunkt“,  nach weiteren gelaufenen 10 Kilometern zu dem er mir dann auch eine Stechhilfe brachte. Damit klappte das dann doch besser ;).
  5.  Kugelschreiber mit Stechhilfe verwechselt/Eine Stechhilfe auf Wanderschaft... Die chronische „Kuli-Wanderung“ im Büro kennt wohl nahezu jeder. Plötzlich landet der Kuli eines Kollegen in deiner Tasche oder verweilt direkt in der Hand und findet sich plötzlich auf deinem Schreibtischplatz wieder. Huch, wo kommt der denn her? Mal wieder aus Versehen einen Kugelschreiber eingesteckt? Nun es wurde mir vor geraumer Zeit allerdings nicht mein Kuli, sondern meine Stechhilfe gemopst! Da es meine Lieblingsstechhilfe ist, wollte ich das nicht auf mir sitzen lassen ;). Auf gings auf große „Kuli“-Suche… Leider habe ich meine Stechhilfe nicht wieder auffinden können ;).
  6. Zu guter letzt möchte ich noch auf ein aktuelles lustiges und geniales Projekt hinweisen… Ich durfte Philipp Lahm in Bayern treffen und was der mit Diabetes zu tun hat und warum er mich interviewt und ich nicht ihn und wann es das Video zu sehen gibt, etc. pp. Das lest ihr hier und auch im Rahmen der Diabetes Blog Woche: Der Weltdiabetestag hat bitte was mit Philipp Lahm zu tun? 

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Weltdiabetestag und schreibt doch gerne eure lustigen Erlebnisse mit dem Diabetes im Gepäck in die Kommentare…

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