Kategorie: Allgemein

Herbst in Orange mit Klassischer Kürbiscremesuppe

Wenn die Tage langsam wieder kürzer werden, die Nächte kälter und sich der erste Frost ankündigt, dann steht nicht nur der Herbst vor der Tür, sondern auch die Zeit für herrlich aromatische Kürbiscremesuppe. Der Kürbis ist unser liebstes Herbstgemüse und hält besonders von August bis September eine große Auswahl unterschiedlicher Arten bereit. Von weit über 800 verschiedenen Sorten zählen in Deutschland Hokkaido, Butternuss, Muskat- oder Spaghettikürbis zu den gängigsten.
Kürbis ist nicht nur kalorienarm, sondern auch super gesund. Je nach Sorte enthalten 100g Kürbisfleisch nur 20-40 kcal und etwa 5g Kohlenhydrate, äußerst günstig also für die Energiebilanz und einen niedrigen Blutzuckerspiegel. Der hohe Wassergehalt von bis zu 95% und die enthaltenen Ballaststoffe sättigen gut. Kürbis ist zudem ein ausgezeichneter Lieferant für Vitamine und Mineralstoffe, wie zum Beispiel Vitamin A und C, Kupfer, Eisen, Magnesium und Kalium.
Aber auch an Vitalstoffen mangelt es nicht. Die leuchtend gelbe bis orangerote Farbe des Fruchtfleischs signalisiert schon von weitem, dass in Kürbissen reichlich Betakarotin enthalten ist. Das schützt nicht nur vor Herz- und Gefäßerkrankungen sondern erfreut zugleich auch das Auge.
Alles in allem haben Kürbisse sowohl kulinarisch als auch präventiv viel zu bieten und sind nicht nur für Diabetiker eine äußert nützliche Wahl.

Kürbiscremesuppe
Wärmend, vielfältig, lecker und so gesund: Kürbiscremesuppe. © Brent Hofacker / Fotolia

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Vorzeigeprojekt: Fernseh-Pferdeprofi Bernd Hackl unterstützt Diabetes Riding Camp

Vom 27. Juli bis 8. August fand im inzwischen dritten Jahr das Projekt „Diabetes Riding Camp“ statt, das sich zum Ziel gesetzt hat, mit Hilfe von Pferden Jugendlichen zu helfen, die an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankt sind. Insgesamt wurden 16 junge Typ-1-Diabetiker aus ganz Deutschland auf der Chrom-Ranch bei Memmingen begrüßt. Das Spendenprojekt wird nachhaltig von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe unterstützt und wurde vor drei Jahren von der Kinderdiabetologie des Kinderkrankenhauses St. Marien in Landshut ins Leben gerufen.

Bernd-Hackl-hilft-Diabetes-Riding-Camp
Quelle: Diabetes Riding Camp

Seit diesem Jahr stärkt auch Fernseh-Pferdeprofi Bernd Hackl (VOX) dem Diabetes Riding Camp den Rücken. Ein Video dazu könnt Ihr Euch hier anschauen: https://youtu.be/GdUSxXEUQ20

Im Rahmen des diesjährigen Camps wurde zudem ein kleiner Film von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe gedreht. Dieser findet sich hier: https://youtu.be/N_pnB8tGMVU

Weitere Details zum Diabetes Riding Camp liefert Euch unser Beitrag „Diabetes Riding Camp: Pferde helfen jungen Typ-1-Diabetikern“.

 

 

Rückrufaktion für Contact Detach Infusionssets: Nadel kann an der Anschlussstelle zerbrechen!

Unomedical a/s, ein ConvaTec-Unternehmen, das die von Animas vertriebenen Contact Detach Infusionssets herstellt, hat eine Dringende Kundeninformation zur Korrekturmaßnahme vor Ort für diese Produkte eingeleitet.

Beschreibung des Problems:
Im Rahmen der Produktqualitätsüberwachung von Unomedical a/s wurde durch das Unternehmen ein leichter Anstieg der gemeldeten Fälle des Zerbrechens der Stahlnadel während des Gebrauchs bei Infusionssets festgestellt, die vor Mai 2014 hergestellt wurden. In einer kleinen Untergruppe dieser gemeldeten Fälle hat das Zerbrechen der Nadel zu einer Krankenhauseinweisung geführt, um eine Behandlung aufgrund erhöhter Blutzuckerwerte durchzuführen und/oder die Nadel zu entfernen.
Das Zerbrechen der Nadel kann eine Unterbrechung der Insulinzufuhr verursachen und eine Hyperglykämie auslösen, die unbehandelt zu einer diabetischen Ketoazidose (DKA) führen kann. DKA ist eine ernsthafte Erkrankung, die schwere Auswirkungen auf die Gesundheit, einschließlich des Todes, haben kann. Zu den Symptomen von DKA können Übelkeit, Erbrechen, Kurzatmigkeit und übermäßiges Durstgefühl/häufiger Harndrang gehören. Wenn bei Ihnen eines dieser Symptome auftritt, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf. Außer der Unterbrechung der Insulinzufuhr kann eine Nadel, die im Körper zurückbleibt, in seltenen Fällen u. U. eine chirurgische Entfernung erfordern, wenn die Nadel nicht von selbst an die Oberfläche wandert, wo sie mithilfe einer Pinzette entfernt werden kann.

Contact-Detach-Infusionssets
Contact Detach Infusionssets: Nadel kann an der Anschluss-/Trennungsstelle zerbrechen. Quelle: Animas Kundeninformationsschreiben

Unomedical a/s, ein ConvaTec-Unternehmen, hat im Mai 2014 eine Verbesserung bei der Herstellung der Nadeln eingeführt. Durch diese Verbesserung ist die Anzahl der gemeldeten Nadelbrüche seit deren Einführung gesunken.

Einzuleitende Maßnahmen:

Betroffene befolgen bitte folgende Anweisungen,

  • Prüfen Sie bitte die unten aufgeführte Liste betroffener Chargennummern, um festzustellen, ob eines Ihrer Infusionssets betroffen ist.
  • Wenn Sie feststellen, dass eines Ihrer Infusionssets betroffen ist, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Vertriebshändler in Verbindung, um das betreffende Produkt zurückzugeben und ein Ersatzprodukt anzufordern.

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Zwischenbilanz: Helmholtz Zentrum München liefert erste Zahlen zur Fr1da-Studie

Fr1da
Zogen eine erste Zwischenbilanz: Familie Sondermeier, Prof. Lange, Dr. Warncke und Prof. Ziegler (v.li.). Quelle: Helmholtz Zentrum München

Eine erste Zwischenbilanz zur bayernweiten Fr1da-Studie zogen unlängst Studienleiterin Professor Dr. Anette-Gabriele Ziegler und ihr Team. Sie haben Kinder zwischen zwei und fünf Jahren auf einen möglicherweise bevorstehenden Typ-1-Diabetes untersucht.

„Im ersten Halbjahr haben wir bereits 14.000 Kinder untersuchen können – das ist weltweit einmalig“, betonte die Direktorin des Instituts für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München. Dies sei vor allem aufgrund der „exzellenten Zusammenarbeit mit den Kinderärzten“ möglich gewesen, die für die Studie hervorragende Arbeit leisten würden. Interessant war für das Studienteam auch, wie nah die ursprünglichen Schätzungen an den aktuellen Ergebnissen liegen. „Bisher wurden 49 Kinder positiv auf Typ-1-Diabetes getestet – das entspricht ziemlich exakt den von uns vorhergesagten 0,3 Prozent“, meinte Professor Ziegler.
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Nightscout – die App mit der wachsamen Eule: CGM auf den Punkt gebracht

Nightscout, die App mit der wachsamen Eule, revolutioniert zurzeit das Diabetes-Management. „Mittendrin statt nur dabei“ lautet das Credo des Anwendungsprogrammes, das mittlerweile etlichen Typ-1-Diabetikern, die auf kontinuierliche Glukosemessung (CGM) setzen, ihr „zuckersüßes“ Leben erleichtert. Das Geniale: Nightscout ermöglicht es, dass Familienangehörige oder Diabetesberater – unabhängig vom Ort, an dem sich der CGM-Träger gerade befindet – Einblicke in den CGM-Verlauf und die aktuellen Glukosewerte erhalten. Die entsprechenden Daten werden wie von Geisterhand auf Smartphone, Computer, Laptop, Tablet, Webbrowser, Smartwatch oder browserfähigen Fernsehscreen übertragen. Die Zeiten, in denen die Werte auf dem CGM-Empfänger abgelesen werden mussten, sind Vergangenheit.

Nightscout-App
Nightscout, die App mit der wachsamen Eule, revolutioniert derzeit das Diabetes-Management.

Wie das Ganze funktioniert? Die Nightscout-App schickt mit der Hilfe eines Smartphones die Daten auf jedes der oben genannten Geräte. Dafür müssen lediglich CGM-System und Smartphone mit einem speziellen Mini-USB-Kabel verbunden sein. Nightscout lädt nun die Infos auf den Server – in die Cloud. Voraussetzung für den Einsatz der App ist ein CGM-Medizinprodukt beziehungsweise das Dexcom G4® PLATINUM, die MiniMed® Veo™ 554/754 oder xDrip – dahinter verbirgt sich ein Selbstbausatz zur Datenabfrage von Sensordaten des Dexcom-Systems. Weitere CGM-Produkte befinden sich momentan noch in der Testphase.
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