Kategorie: Alltag

KI Mahlzeiten tracken

Mahlzeitenschätzung mit KI: Wie verlässlich ist das?

Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in den Alltag von Menschen mit Diabetes – auch beim Schätzen von Broteinheiten (BE) und Fetteiweißeinheiten (FPE). Eine spannende Entwicklung: mit speziellen Apps können Fotos von Mahlzeiten hochgeladen und von der KI per App ausgewertet werden (z. B. ChatGPT herunterladen, ein Foto der zu bestimmenden Nahrungsmittel machen und die KI nach Kohlenhydraten etc. fragen). Innerhalb weniger Sekunden liefert die Software dann eine grobe Einschätzung des Kohlenhydrat- und Fett-Eiweiß-Gehalts – und damit eine erste Orientierung für die Insulindosierung.

Gerade bei komplexen Gerichten, selbstgekochten Speisen oder unterwegs gegessenen Mahlzeiten kann diese Hilfe wertvoll sein. Denn oft ist es nicht einfach, auf den ersten Blick korrekt abzuschätzen, wie viele BE oder FPE auf dem Teller liegen. Wie funktioniert die Schätzung von Kohlenhydraten oder Fett- Eiweiß-Gehalt in Speisen durch die KI-Apps? Die KI kombiniert Bildanalyse mit umfassendem Ernährungswissen und kann auch ungewöhnliche Zutaten erkennen und bewerten. Für eine solche Analyse können sowohl allgemeine KI-Chatbots (z. B. ChatGPT) als auch spezialisierte Ernährungs-Tracking-Apps (z. B. SnapCalorie) verwendet werden.

Achtung: Die geschätzten Werte sind keine exakten Berechnungen. Vielmehr handelt es sich um Näherungen, die als zusätzliche Entscheidungshilfe dienen können – ähnlich wie das Abschätzen nach Augenmaß. Der tatsächliche Nährstoffgehalt hängt von vielen Faktoren ab: Portionsgröße, Zubereitung, individuelle Zutaten und Rezepturen. Auf einem Foto lassen sich diese Details nicht immer exakt erkennen. Beispielsweise ist nicht sofort ersichtlich, ob ein Dressing zuckerhaltig ist oder ob ein Auflauf Sahne oder Käse enthält – insbesondere, wenn Zutaten im Gericht „versteckt“ sind.
Auch die Perspektive des Fotos, die Beleuchtung und der Maßstab spielen eine Rolle. Eine Scheibe Brot kann auf einem Bild deutlich größer oder kleiner wirken, je nachdem, wie sie fotografiert wurde. Daher empfiehlt es sich, beim Hochladen ergänzende Informationen mitzugeben: eine kurze Beschreibung der Zutaten, der ungefähren Portionsgröße oder besondere Zubereitungsarten
(z. B. frittierte statt gekochte Speisen).

Wichtig: Die KI ersetzt nicht das eigene Wissen und die Erfahrung im Umgang mit BE- und FPE-Schätzungen – sie ergänzt es. Als Unterstützung kann sie dabei helfen, Unsicherheiten zu verringern,
FPEs nicht zu vergessen oder Alternativen besser einzuordnen. Besonders hilfreich ist sie auch für Menschen, die sich noch nicht lange mit der Berechnung von BE und FPE beschäftigen oder beim Ausprobieren neuer Rezepte Orientierung benötigen.

Fazit: Das Schätzen von Kohlenhydraten und Fett-Eiweiß-Anteilen mithilfe künstlicher Intelligenz ist ein vielversprechendes Werkzeug für Menschen, die für digitale unterstützende Lösungen offen sind. Es bietet eine moderne Möglichkeit zur Unterstützung bei der Insulindosierung – allerdings mit der wichtigen Einschränkung, dass es sich um Richtwerte handelt. Die Nutzung sollte dabei immer ver- antwortungsbewusst und bestenfalls in Abstimmung mit Ihrem behandelnden Diabetesteam erfolgen

Besser schätzen mit KI – so gelingen gute Fotos

Damit die KI möglichst genau einschätzen kann, wie viele Broteinheiten (BE) und Fetteiweißeinheiten (FPE) eine Mahlzeit enthält, hilft es, beim Fotografieren auf ein paar einfache Dinge zu achten:

  • Gutes Licht verwenden: Tageslicht oder eine helle Umgebung sorgen dafür, dass Lebensmittel klar zu erkennen sind.
  • Von oben oder leicht schräg fotogra- fieren: So lassen sich Portionen
    besser einschätzen.
  • Maßstab mitfotografieren: Ein Löffel, eine Gabel oder eine Hand am Rand geben der KI eine Orientierung
    zur Größe.
  • Zutaten kurz beschreiben: Ergänzende Infos wie „mit Sahnesoße“, „mit Käse überbacken“ oder „200 g gekochter Reis“ verbessern die Genauigkeit.
  • Unverdeckte Sicht: Wenn möglich, Zutaten einzeln oder zumindest gut sichtbar platzieren – z. B. Brot nicht unter Salatblättern verstecken.
  • Keine Filter oder Weichzeichner: Authentische Farben und klare Kontu- ren erleichtern der KI die Erkennung.
xAlps 2025

xAlps 2025: Interview mit Ivo Rettig (Dialetics)

Mit Teamgeist durch Regen, Höhenmeter und Hypo-Kohlenhydrate: xAlps 2025. 130 Kilometer, 7.000 Höhenmeter, neun Tage, zwölf Menschen mit Typ-1-Diabetes – und unzählige unvergessliche Erlebnisse: Die Dialetics xAlps 2025 waren weit mehr als eine sportliche Herausforderung. Sie wurden zu einem emotionalen Abenteuer voller Höhen, Tiefen – und beeindruckendem Teamgeist. Wir wollten mehr erfahren und haben Ivo Löcher in den Bauch gefragt.

Interview mit Ivo über die xAlps 2025

Was lief unterwegs ganz anders, als du es erwartet hattest – positiv wie negativ?

Ivo: Das Wetter war tatsächlich durchwachsener als erhofft. Wir sind direkt am ersten Tag in strömendem Regen losgelaufen. Das hat uns aber abgehärtet und wir waren bestens gewappnet für jedes Wetter der kommenden Tage. Was ich auch nicht erwartet hatte: Uns blieb dank unseres perfekten Wandertempos der Muskelkater weitgehend erspart. Ich persönlich war überrascht, wie schnell 12 Menschen, die sich davor noch nicht kannten, zu einem Team zusammengewachsen sind. Von Tag 1 an wurde sich unterstützt und motiviert – man war jederzeit füreinander da, das hat diese Tour sehr besonders gemacht. Ich hätte auch nie gedacht, dass ich 750g von dem einen Kilo Brot wieder mit nach Hause schleppe, wir waren deutlich häufiger Mittagessen als gedacht, die Käsespätzle waren einfach zu lecker:)

Gab es kritische Momente, in denen ihr umdenken oder improvisieren musstet?

Ivo: An einer Stelle war der Weg wegen der starken Regenfälle der letzten Tage abgerutscht und daher nicht mehr normal begehbar. Mit Hilfe eines Kletterseils konnten wir uns rückwärts laufend sicher den Hang abseilen und diese schwierige Stelle überwinden.

Was war das absolute Highlight – ein bestimmter Moment, ein Dialog, ein Sonnenaufgang?

Ivo: Ein einziges Highlight herauszupicken fällt mir extrem schwer. Jeder Tag war anders, jeder mit seinen eigenen atemberaubenden Momenten. Wir haben in Eisbächen und -seen gebadet, sind über schmale Brücken oder an steilen Abhängen gewandert, haben eine Schneeballschlacht mit dem letzten Schnee des Jahres gemacht, haben äußerst lecker gegessen, haben unterschiedliche Sonnenauf- und untergänge bestaunt, sind auf Gipfel gestiegen, haben Eis gegessen, stürmischem Regen getrotzt, Blasen beklebt, Kohlenhydrate und FPE geschätzt, BZ-Werte besprochen und vieles mehr. Ich würde sagen, mein Highlight war diese besondere Gruppe, die Menschen, die dort zusammenkamen. Sie haben diese 9 Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Wie hat die Gruppe miteinander funktioniert – gerade im Hinblick auf die unterschiedlichen Diabetesverläufe und Tagesformen?

Ivo: Ich glaube dadurch, dass wir alle Diabetes haben, standen wir uns von Tag 1 an näher als wir alle erwartet haben. Es war von Beginn an eine sehr schöne, freundliche, motivierte, empathische und euphorische Stimmung in der Gruppe. Es waren Menschen mit ICT, AID oder Pumpe mit Sensor dabei, wir waren sechs Frauen und sechs Männer von 19 bis 67 Jahren. Diese Diversität war eine Bereicherung für die Gruppe. Das hat sich auch in den Gesprächen zu Blutzuckerverläufen und der Tagesform widergespiegelt. Die BZ-Verläufe waren meist sehr gut. Wir hatten während der gesamten Tour keine schwere Unterzuckerung. Wir haben regelmäßig Pausen gemacht, BZ-Werte gemessen und bei Bedarf korrigiert oder etwas gegessen. Auch da waren alle TeilnehmerInnen füreinander da, es wurden fleißig Hypo-Kohlenhydrate geteilt. Es gab auch den ein oder anderen niedrigen Blutzucker, wegen dem wir dann Pause gemacht haben. Das war für alle selbstverständlich.. Über die Nacht gab es immer wieder mal Alarme von unseren Pumpen oder Sensoren, die haben aber mehr unsere Zimmernachbarn gestört als uns selbst. Wir hatten alle unsere Hypo-KEs am Bett und konnten so auch in der Nacht entsprechend handeln. Es hat sich gezeigt, dass die Vorbereitung der Gruppe durch die Dialetics Online-Schulungen und die Trainings-Wanderungen eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der xAlps 2025 war. Es war besonders schön zu sehen, wie die Gruppe untereinander Strategien für das Blutzuckermanagement ausgetauscht hat – selbst diejenigen, die schon lange mit der Diagnose leben, hatten so einige Aha-Effekte.

Gab es ein „Wir schaffen das“-Erlebnis, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Ivo: Das Abendessen am zweiten Abend, der Tisch war so reichlich mit Schnitzel, Bratkartoffeln, Salat und anderen Leckereien gefüllt und die Wirtin so eine herzensgute Person, dass wir es uns nicht haben nehmen lassen, alle Teller fein aufzuessen. Das war selbstverständlich das einzige “Wir schaffen das”-Erlebnis ;)-

An Tag 6 stand uns der herausfordendste Tag mit über 1200 Höhenmeter und 25 km bevor. Abends haben wir gemeinsam mit unserem Bergführer Ralf die Route und die Wetterprognose besprochen. Genau zu der Zeit kam dann auch das Care-Paket von DiaShop mit einer neuen Ladung Hypo-Snacks – bestes Timing! Wir haben uns alle unglaublich gefreut und wussten: Mit frisch aufgefüllten Snack-Vorräten können wir den Tag voller Energie und hoch motiviert angehen.

Was habt ihr über Typ-1-Diabetes unter Extrembedingungen gelernt?

Ivo: Jede Situation ist individuell und erfordert Maßnahmen, die auf die jeweilige Person abgestimmt sind. Die gängigen Empfehlungen zu Diabetes und Sport geraten hier teilweise an ihre Grenzen. Mindestens genauso wichtig wie das theoretische Wissen ist eine gute Vorbereitung, eine breite Analyse der eigenen BZ-Werte bei Sport und Bewegung und ein fundiertes Verständnis des eigenen Therapiesystems (AID, Pen, Pumpe) sowie des eigenen Stoffwechsels in solchen Situationen. Jeder Teilnehmende hat ganz individuelle und darauf genau abgestimmte Maßnahmen, um den Blutzucker auch bei einer so anstrengenden und herausfordernden Tour über mehrere Tage im Zielbereich zu halten. Wir haben es als Gruppe geschafft, die meiste Zeit zwischen 70% und 80% im Zielbereich zu bleiben. Das war nur möglich, weil sich alle davor intensiv mit ihren BZ-Verläufen auseinandergesetzt haben, gerade unter sportlicher Betätigung. Kleine Anpassungen haben wir dann auch noch vor Ort gemacht, denn natürlich kamen auch noch Faktoren hinzu, die man nicht planen kann – zum Beispiel Adrenalin oder Wetter. Aber alles in allem kann man sagen, dass jede Person mit Diabetes, die das möchte, es mit der richtigen Vorbereitung auch schaffen kann.

Hattest du das Gefühl, dass sich manche die Tour ganz anders vorgestellt hatten – körperlich, emotional oder bezogen auf das Diabetes-Management?

Ivo: Ich denke, die wenigsten Menschen können einschätzen, was so eine Tour bedeutet, bevor sie sie gemacht haben. Daher haben wir ein umfangreiches Trainingsprogramm und einige Vorbereitungstermine mit den TeilnehmerInnen gemacht. Aber auf manches kann man sich nicht immer vorbereiten, beispielsweise war das Wetter am ersten Tag direkt sehr schwül, regnerisch, stürmisch und damit besonders anstrengend. Auch die Höhe kann es in diesem Zusammenhang besonders anspruchsvoll machen. Darüber sollte man sich im Vorfeld bei so einer Tour durchaus im Klaren sein. Sicherlich gab es Momente, die den einen oder die andere überrascht haben. Bspw. gab es TeilnehmerInnen, die sich gefragt haben, wie es wohl ist, mit so vielen “Unbekannten” in einem Matratzenlager zu schlafen, oder mit so vielen Menschen unterschiedlichen Alters unterwegs zu sein. Aber ich würde sagen, dass daran am ersten Tag schon niemand mehr gedacht hat. Auf das Diabetes-Management bezogen hat es viele überrascht, wie groß der Einfluss dieser ungewohnten Intensität an Bewegung und Dauer auf den Blutzucker ist. Bei einigen hat sich der Insulinbedarf etwa halbiert.

Was würdest du Menschen mit Diabetes sagen, die von so einer Tour träumen, aber sich (noch) nicht trauen?

Ivo: Der erste Schritt ist der wichtigste: die Entscheidung, eine solche Tour in Angriff zu nehmen. Die Gemeinschaft gibt zudem unglaubliche Sicherheit. Ich würde  jedem raten, sich Schritt für Schritt darauf vorzubereiten: mit Wanderungen,  gezielten Trainings und ausreichend Zeit für die Analyse und Optimierung der Blutzuckerwerte – auch gemeinsam mit anderen Menschen mit Diabetes. Ganz nach dem Motto: “Übung macht den / die MeisterIn”. Gerne kann ich im Rahmen meines Mentorings auch dabei unterstützen. Und wer jetzt denkt: So eine Alpenüberquerung würde ich auch gerne mal machen, habe ich gute Nachrichten: Die Dialetics xAlps soll 2026 wiederholt werden. Auf die werden wir uns natürlich auch wieder gemeinsam mit einem Trainingsplan gemeinsam vorbereiten. 

Planst du eine Fortsetzung oder neue Projekte in dieser Art?

Ivo: Ja absolut, die Dialetics xAlps 2026 sind schon in Planung. Wir freuen uns über ein sehr positives Feedback unserer Sponsoren, Partner und TeilnehmerInnen. Die Anzahl der Bewerbungen aus diesem Jahr hat die freien Plätze bei weitem übertroffen und wir freuen uns, im kommenden Jahr wieder einigen Menschen die Chance geben zu können, diese einmalige Tour mit uns zu meistern. Für 2026 planen wir auch noch andere Events, über die wir dann auf unserer Website www.dialetics.com informieren werden.

Wenn du die Tour in einem einzigen Wort oder Satz beschreiben müsstest – wie würde der lauten?

Ivo: Menschen, die zu Freunden werden, schreiben gemeinsam Geschichte.

hellotaste süße soßen

hellotaste: Süßer Saucengenuss ohne Zuckerzusatz

hellotaste kann nicht nur deftig: Mit den neuen hellotaste-Toppings wird naschen überraschend kalorienarm, ganz ohne Zuckerzusatz. Bei DIASHOP gibt’s jetzt drei verführerische Sorten für dein Frühstück, Dessert oder Proteinshake. Und das Beste: Sie passen perfekt in deinen blutzuckerbewussten Alltag.

Fruity Erdbeer Topping

hellotaste Erdbeer Sauce – fruchtig wie Erdbeermarmelade, nur leichter!
Mit einem Fruchtanteil von 46 % schmeckt sie wie eine gute Erdbeermarmelade – nur frischer, leichter und ohne schlechtes Gewissen. Ideal für alle, die gesund naschen wollen – ob als kalorienarme Sauce oder vegane Fruchtsauce.

Dieses Topping bringt fruchtige Erdbeere auf deinen Quark, dein Porridge oder auf den Joghurt – ganz ohne Zuckerzusatz. Ein Must-have für alle Beerenliebhaber*innen.

Dreamy Schoko Topping

hellotaste Schoko Sauce – cremiger Schokogenuss, ganz ohne Kompromisse!
Mit nur 33 kcal pro Portion und ohne Zuckerzusatz liefert sie echten Schokoladengeschmack mit cremiger Textur – perfekt zum gesund Naschen. 

Schoko-Lust? Dann ist dieses Topping dein Retter in der Not. Egal ob du es über deine Pancakes gibst oder in den Skyr rührst – cremig-schokoladiger Geschmack ohne schlechtes Gewissen. Ideal auch für alle, die beim Sport auf ihre Ernährung achten. 

 

Apfel Zimt Topping

hellotaste Apfel-Zimt Sauce – wie eine Apfeltasche im Löffelformat!
Fruchtig, süß und mit einer feinen Zimtnote im Abgang – die hellotaste Apfel-Zimt Sauce erinnert geschmacklich an eine klassische Apfeltasche, enthält aber nur 23 kcal pro Portion und kommt ohne Zuckerzusatz aus. Sie ist das perfekte Topping für Frühstück und Dessert – das ganze Jahr über. Ideal für alle, die kalorienarme Dessert Saucen genießen möchten.

Die Kombination aus fruchtigem Apfel und feinem Zimt passt perfekt zu Overnight Oats, Milchreis oder als süßer Akzent im Proteinshake. Herbstlich lecker – das ganze Jahr über.

hellotaste – goodbye calories!

Die hello taste Soßen sind:

  • ohne Zuckerzusatz
  • kalorienarm
  • vegan
  • glutenfrei
  • laktosefrei
  • sojafrei
  • 100 % recycelbare Flasche
  • Made in Germany

Damit sind sie nicht nur eine clevere Wahl für Menschen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes, sondern auch für alle, die sich bewusst ernähren möchten – ohne auf Geschmack zu verzichten. Die süßen Saucen müssen nicht im Kühlschrank gelagert werden. Falls sie dennoch kühl aufbewahrt werden, sollte die Sauce etwa 30 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden – so bleibt die Konsistenz schön cremig und perfekt dosierbar.

Die hellotaste-Toppings findest du bei DIASHOP im Sortiment, aktuell (30. Juli 2025) mit 20 Prozent Rabatt – bestell sie direkt online und probiere deine Lieblingssorte aus.

Hier entlang und Rabatt sichern… 

Sommer mit Diabetes

Mit Diabetes gut durch den Sommer

Insulin und Temperaturen – Vorsicht bei Hitze
Insulin ist sehr temperaturempfindlich, schon bei Temperaturen über 30° C muss man besonders darauf achten, dass es nicht zu heiß wird. Deshalb solltet ihr Insulin nie ungeschützt in der Sonne, im Auto oder im Rucksack aufbewahren. Auch Blutzuckermessgeräte, Teststreifen und CGM-Sensoren reagieren empfindlich auf Hitze. Lagert diese ebenfalls schattig und kühl.

Achtung bei Lagerung im Urlaubskühlschrank
Besondere Vorsicht ist bei der Aufbewahrung von Insulin in Hotel-Kühlschränken geboten. Hier kann es vorkommen, dass der Kühlschrank bei Verlassen des Zimmers mit der Stromabschaltung ebenfalls ausgeht. Wird der Strom später wieder eingeschaltet, kühlt das Gerät stark herunter, um schnell die Zieltemperatur zu erreichen – im Extremfall bis zum Einfrieren. Andere Kühlschränke wiederum kühlen durchgängig so weit herunter, dass eine Insulinaufbewahrung dort nicht empfehlenswert ist. Es lohnt sich daher, eine entsprechende Tasche für Diabetesbedarf mit Kühlfunktion anzuschaffen, z. B. von FRIO oder InsulinSaver (beides bei DIASHOP erhältlich). So bleibt euer Insulin immer richtig temperiert.

Mehr Bewegung, mehr Schwitzen – mehr Kontrolle nötig
Sommer bedeutet oft mehr Aktivität: Schwimmen, Wandern, Radfahren. Bewegung kann den Blutzuckerspiegel senken, manchmal sogar Stunden später. Die Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) empfiehlt, den Blutzucker vor, während und nach dem Sport zu messen. Beachte, dass Alarme bei CGM-Systemen bei körperlichen Aktivitäten angepasst werden sollten. Geeignete Snacks oder Traubenzucker sollten zudem immer griffbereit sein.

Richtig trinken – aber mit Köpfchen

Wasser macht den größten Teil aller Zellen aus und übernimmt essenzielle Aufgaben wie Nährstofftransport oder Temperaturregulation. Da wir tagtäglich Wasser über Atmung, Haut und Nieren verlieren, führt schon ein unbemerkter Flüssigkeitsmangel zu Symptomen wie Schwindel oder Kopfschmerzen – und auf Dauer steigt das Risiko für weitere Erkrankungen.
Um dem vorzubeugen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) täglich etwa 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht – bei einer 70-kg-Person also rund zwei Liter. Bei Hitze, bei körperlicher Aktivität, Fieber, Durchfall oder Erbrechen sowie bei hoher Eiweiß- und
Salzzufuhr steigt der Bedarf weiter an. Ein hellgelber Urin ist ein guter Indikator für ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Regelmäßiges Trinken, noch bevor der Durst einsetzt, ist die einfachste Vorsorge. Erinnerungshilfen wie Trink-Apps oder farbige Trinkflaschen können helfen, den täglichen Bedarf spielerisch zu decken – für mehr Wohlbefinden und Gesundheit. Als Durstlöscher eignen sich vor allem ungesüßte Getränke: stilles oder kohlensäurehaltiges Wasser, Kräuter- und Früchtetees (gerne mit frischen Zitronenstückchen oder Minzblättchen) – im Sommer auch gekühlt. Kaffee und Schwarz- oder Grüntee tragen zwar ebenfalls zur Flüssigkeitsbilanz bei, sind aber keine optimalen Durstlöscher. Fruchtsäfte, Limonaden und Softdrinks enthalten oft bis zu sechs Zuckerwürfel pro Glas und sollten daher vermieden werden.

sommer sonne insulin

Sommer, Sonne, hohe Blutzuckerwerte

Für die einen ist der Sommer die schönste Jahreszeit, während andere stöhnen: „Diese Hitze macht mich fertig“. Ein Grund für die Schlappheit können bei Menschen mit Diabetes hohe Blutzuckerwerte sein. Gerade im Sommer sollte man sie nicht unterschätzen.

Wann beginnt der Sommer? Wetterforscher haben darauf eine klare Antwort: Jeder Tag mit einer Durchschnittstemperatur über 25 °C ist ein Sommertag, ab 30 °C spricht man von einem heißen Tag. In Deutschland gibt es immer mehr solcher heißen Sommertage, die die Seele streicheln, aber gleichzeitig der Gesundheit zu schaffen machen. Achtsamkeit ist angesagt: Hört auf euren Körper, überfordert euch nicht und trinkt genug. Bei Diabetes muss man noch hinzufügen: Achtet auf eure Blutzuckerwerte und haltet das Insulin und eure Diabetestechnik kühl. Schneller als gedacht kann es sonst zu einer Entgleisung bis hin zu einer gefährlichen Ketoazidose kommen.

Schwitzen ist an heißen Sommertagen normal und auch wichtig, denn darüber reguliert der Körper die Temperatur. Bei Menschen mit Diabetes kann diese Regulation aus dem Takt geraten, sie schwitzen dann eher trocken als feucht. Das Schwitzen setzt bei ihnen später ein als normal und kühlt auch den Körper weniger ab. Deshalb sollte man besonders auf die Signale achten, die der Körper an heißen Tagen sendet, und sich nicht überfordern. Viel trinken ist wichtig.

Starker Durst, Übelkeit und hohe Blutzuckerwerte sind Warnzeichen

Die Glukosewerte haben viele dank ihres CGM-Systems regelmäßig im Blick. Wenn die Trendkurve des CGM-Systems auf dem Smartphone bzw. Empfänger an heißen Sommertagen nach oben zeigt, sollte man besonders aufmerksam sein. Vor allem, wenn Symptome wie starker Durst, Übelkeit, Harndrang und Müdigkeit hinzukommen. Dann entwickelt sich bei Menschen mit Diabetes und Insulinbehandlung aus erhöhten Blutzuckerwerten (Hyperglykämie) möglicherweise eine Blutzuckerentgleisung (Ketoazidose).

Ketone im Blick

Gewissheit gibt ein Ketontest im Urin bzw. ein Test auf Ketone im Blut über ein Keton-Messgerät. Wer eine Insulinpumpe trägt, sollte sicherheitshalber einen Ketontest ab einem Glukosewert von 240 mg/dl (13,3 mmol/l) durchführen. Bei einem positiven Ketontest (+++ im Urin bzw. Ketonwert ab 1,1 mmol/l) ist schnelles Handeln angesagt. Ruhe bewahren und sich körperlich nicht anstrengen, außerdem viel trinken, sind hier wichtige Empfehlungen. Eine Ketoazidose muss zielgerichtet und konsequent behandelt werden. Diabetesteams stellen dazu meist ein Schema zur Verfügung, das man immer griffbereit haben sollte. Wer sich unsicher ist, ruft besser die Arztpraxis an.

Insulin ist empfindlich

Insulin ist ein Eiweiß, dem schon Temperaturen über 30 °C zu schaffen machen. Über 40 °C zerfällt es und wird unbrauchbar. Das ist deutlich am „Ausflocken“ zu erkennen. Weil die Ampulle im Insulinpen bzw. in der Insulinpumpe eher schlecht zu sehen ist, fällt dies leider erst einmal nicht auf. Man registriert es erst dann, wenn der Blutzucker stark steigt, weil das Insulin nicht mehr wirkt. Kühl halten an heißen Sommertagen ist also nicht nur für den Körper wichtig, sondern auch für den Vorrat an Insulin und die Diabetestechnik, wie Insulinpens, Insulinpumpe und Blutzuckermessgerät inklusive Teststreifen. Dafür gibt es praktische Taschen wie FRIO, die ohne Batterien oder Kühlelement funktionieren. Sie werden einfach in kaltes Wasser getaucht und halten dann für mindestens 45 Stunden kühl (bis 37 °C Außen- temperatur). Direkter Sonneneinstrahlung darf Diabetesbedarf nie ausgesetzt werden, auch die Hitze im Auto würde Insulin (trotz FRIO) nicht unbeschadet überstehen.

Produkttipps für den Sommer 

Wir haben Produkttipps für den Sommer für euch zusammengestellt. Und hier findet ihr im Blog auch hilfreiche Reisechecklisten zum Download: Eine Checkliste für Diabetesbedarf, die Ärztliche Bescheinigung für die Flughafenkontrolle und eine Übersicht der Hersteller, die Urlaubspumpen anbieten: Service->Dokumente zum Download

Damit seid ihr gut vorbereitet. 

Frio-Taschen

Beschädigtes Insulin ist meistens an einer Eintrübung oder Ausflockung zu erkennen. Auch Katheterverschlüsse bei Insulinpumpen können durch eine Insulinausflockung verursacht werden.

Im Sommer, vor allem wenn es richtig heiß ist, sollte das Insulin nie ohne Kühlung transportiert werden. Dafür eignet sich z. B. eine Thermoskanne, wenn ihr das Insulin vor Hitze und Stürzen sichern wollt. Es lohnt sich auch, eine entsprechende Tasche für Diabetesbedarf mit Kühlfunktion anzuschaffen, die man lange verwenden kann. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Manche Taschen haben ein Kühlelement, das in eine isolierende Folientasche gelegt wird. Lange kühlt so ein Element allerdings nicht. Frio-Taschen sind da viel praktischer und es gibt nichts Vergleichbares. Sie halten Insulin ohne Strom und Batterien bis zu 45 Stunden kühl. Verschiedene Größen werden angeboten: für Insulinpens und Insulinpumpen bis hin zum Großformat, in das der Urlaubsvorrat Insulin passt. Bei DIASHOP gibt es aktuell noch 10 Prozent auf die Frio-Taschen. Hier geht es zur Rabatt-Aktion der Frio-Taschen

InsulinSaver – Temperatursensor für Insulin

insulinsaverDer InsulinSaver zeigt durch Blinken an, wenn das Insulin zwischendurch zu heiß (oder im Winter zu kalt) geworden ist. Beide Temperaturextreme können das Insulin unbrauchbar werden lassen – unbemerkt führt dies zu unerklärlich hohen Blutzuckerwerten bis hin zur Ketoazidose. Entwickelt wurde der Insulin Saver von einem Start-up aus Schweden, deren Gründerin selbst Typ-1-Diabetes hat.

Der InsulinSaver kontrolliert kontinuierlich, ob das Insulin bei richtiger Temperatur lagert oder gelagert wurde. Er blinkt rot bei einer Temperatur über +30°C oder blau bei einer Temperatur unter +2°C. Der InsulinSaver ist klein, leicht und einfach zu transportieren, er passt z.B. in ein Pencase oder in die Insulinpackung.

Der InsulinSaver ist hier erhältlich: InsulinSaver – Temperatursensor für Insulin

InsulinSaver „THE BAG“ – selbstkühlende Insulintasche / 1 Stück

THE BAG ist eine benutzerfreundliche und zuverlässige Lösung zur Aufbewahrung von Insulin und anderen temperaturempfindlichen Medikamenten. Dank der speziellen Kühlgel-Technologie hält die Tasche auf natürliche Weise die Innentemperatur unter 30 °C – selbst in sehr heißen Klimazonen. Die Tasche ist kompakt, leicht und für Langlebigkeit konzipiert, was sie zu einem praktischen Begleiter für Reisen oder den täglichen Gebrauch macht. Im Gegensatz zu Kühl-Taschen älterer Generation benötigt THE BAG kein Einweichen oder Einfrieren.

THE BAG arbeitet mit einem speziellen Gel. Wenn das Gel schmilzt, entzieht es der Umgebung Wärme – sodass der Inhalt der Tasche stets unter 30 °C bleibt. Das Gel kommt niemals in direkten Kontakt mit den in der Tasche befindlichen Gegenständen. Durch den Einsatz dieser Materialien und Techniken können wir mit Sicherheit sagen, dass THE BAG die Kühl-Tasche der nächsten Generation für Diabetiker darstellt.

InsulinSaver „THE BAG“ ist hier erhältlich: InsulinSaver „THE BAG“

Schutz vor Wasser und Sand am Strand: AquaPac oder DiCaPac Keykeeper

82466_Aquapac_Beutel_1Für den Spaß im Wasser und am Strand: Diabetesbedarf wie der PDM des Omnipod, die Insulinpumpe, das Smartphone oder das Lesegerät des Dexcom kann in den Aquapac-Taschen verstaut werden. Etwa in diesem Beutel (3 Liter Füllvolumen). 100 % wasserdicht! 85957_Aquapac_Insulinpumpe_1

Weiterhin gibt es für die Insulinpumpe auch die Aquapac Tasche mit Kabelführung. Kabel und Schläuche (der Insulinpumpe) bis 2,5 mm können aus dem Aquapac herausgeführt werden, ohne dass Wasser in die Tasche eindringen kann. Der Gürtel ist verstellbar und mit einem Schnappverschluss ausgestattet. Auch DiCaPac Keykeeper ist eine gute Wahl: schwimmt mit Inhalt durch ein spezielles, integriertes Luftpolster, auch geeignet für die wasserdichte Aufbewahrung von Medikamenten, Asthma-Inhalator oder PDM/OmniPod. Nutzbar auch als Telefontasche für kleine Handys wie iPhone 4 oder Geräte vergleichbarer Größe. Empfang (auch Bluetooth), Sprechen, Hören, Klingelton, GPS-Signal, Bedienung und auch Touchscreen sind durch die Folie kein Problem. Das spezielles Folienfenster auf der Rückseite ermöglicht es mit der Handy-Kamera zu fotografieren. 

INSTICK-Getränkepulver

INSTICKWem es schwerfällt viel zu trinken, dem können wir INSTICK empfehlen. INSTICK ist ein zuckerfreies, veganes, gluten- und laktosefreies, kalorienarmes Instant-Getränkepulver, das weder Aspartam noch Stevia enthält. Es ist in vielen leckeren Sorten erhältlich und schmeckt beispielsweise in Wasser, Eis, Milch, veganem Milchersatz, Shakes, Joghurt, Magerquark, Desserts, Torten, Kuchen und vielem mehr.

Die kleinen INSTICK Getränkepluver-Beutel sind sehr praktisch für unterwegs, wenn man sein Wasser, seinen Kaffee, Joghurt oder was auch immer damit pimpen möchte. Der Inhalt eines Beutels ist sehr ergiebig und kann einfach in 0,5 – 1 Liter Wasser oder Milch (je nach Geschmacksrichtung) aufgelöst werden. Damit hat man ruckzuck ein leckeres Getränk zur Hand. Die Sortenvielfalt reicht von Erdbeere, Honigmelone über Cola, Radler, Eistee, Piña Colada, Eiskaffee bis hin zu Vanille, Schoko und Karamell. Alle Sorten sind bei DIASHOP erhältlich. Ihr könnt auch ein INSTICK Mix-Paket bestellen, falls ihr euch bei der Sortenvielfalt nicht entscheiden könnt. 

Zur INSTICK Sortenvielfalt…