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Heiße Nächte im Sommer mit Diabetes

Heiße Nächte im Sommer (und der Diabetes mittendrin)

Sommernächte haben ihren eigenen Rhythmus: warme Luft, spontane Treffen, lange Abende am Wasser, Tanzen bis in den Morgen. Für Menschen mit Typ-1-Diabetes bedeutet das aber auch: mehr Bewegung, andere Essenszeiten, kühle süße oder alkoholische Getränke – und oft weniger Struktur. Damit die Nacht unbeschwert bleibt, lohnt sich ein kleiner Realitäts-Check. Denn körperliche Aktivität und warme Temperaturen können den Blutzucker stärker senken als gewohnt, während Alkohol das Risiko für nächtliche Unterzuckerungen erhöht. Gleichzeitig werden Warnzeichen im Trubel leicht übersehen. Mit regelmäßigem Messen, einer angepassten Insulindosis und griffbereiten Snacks lässt sich die Leichtigkeit des Sommers unbeschwert genießen. Ein kurzer Blick auf die Werte zwischendurch schafft Sicherheit und sorgt dafür, dass aus einer guten Nacht auch ein guter Morgen wird.

Technik, die euch entspannt durch den Sommer begleitet

Hohe Temperaturen und mehr Bewegung können den Insulinbedarf verändern. Gleichzeitig stellt sich für viele Pumpenträgerinnen und -träger die Frage: Wohin mit der Insulinpumpe? Praktische Lösungen wie spezielle Unterwäsche mit integrierten Taschen, beispielsweise von der Firma Ruby Limes (erhältlich bei DIASHOP), sorgen dafür, dass die Pumpe sicher und bequem am Körper bleibt, auch beim Tanzen, Spazierengehen oder am Strand. Alternativ bieten sich Bauchgurt- oder Clip-Systeme an. Wichtig ist vor allem: Die Lösung sollte sicher sitzen, angenehm zu tragen sein und möglichst schweißresistent sein.

Blutzuckerschwankungen in intimen Momenten vermeiden

Auch intime Momente bedeuten für den Körper körperliche Aktivität – und damit können vermehrt Unterzuckerungen auftreten. Besonders in warmen Sommernächten verändert sich der Glukosespiegel oft stärker als gewohnt. Ein kurzer Blick auf die Glukosewerte vor und nach der Nähe kann helfen, besser vorbereitet zu sein. Je nach Ausgangswert kann es sinnvoll sein, eine kleine Menge Kohlenhydrate bereitzuhalten oder – bei höheren Werten – rechtzeitig gegenzusteuern. So bleibt die Situation entspannt und sicher.

Sommerabenteuer zwischen Strand, See und spontanen Nächten

Ein Tag am Wasser endet nicht selten erst später als geplant. Damit CGM-Sensoren und Insulinpumpen dabei zuverlässig funktionieren, lohnt sich eine gute Vorbereitung. Zwar sind viele Systeme wasserfest, dennoch reagieren Sensoren, Pflaster oder Pumpenzubehör empfindlich auf Hitze, Salzwasser und Sonnencreme. Ersatzmaterial sollte deshalb immer griffbereit sein. Insulin sollte niemals längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Kühltaschen, beispielsweise von FRIO, schützen das Insulin auch bei hohen Außentemperaturen. Passende Kühltaschen findet ihr unter www.diashop.de/markenshop/frio. Bis Ende September erhaltet ihr außerdem 10 % Rabatt auf das gesamte FRIO-Sortiment.

Party und Alkohol – eine unterschätzte Kombination

Alkohol kann den Blutzuckerspiegel auf verschiedene Weise beeinflussen – er kann sowohl stärker abfallen als auch ansteigen. Je nachdem, welches Getränk konsumiert wird. Besonders nachts verändert sich das Risiko für Unterzuckerungen. Gleichzeitig werden Warnsignale des Körpers oft weniger deutlich wahrgenommen. Es lohnt sich daher, die Glukosewerte im Blick zu behalten und gegebenenfalls einen kleinen Snack einzuplanen oder Korrekturmaßnahmen zu treffen. Informiert im Idealfall eine vertraute Person darüber, worauf im Notfall zu achten ist.

Wenn warme Nächte den Schlaf stören

Hohe Temperaturen, wechselnde Glukosewerte und nächtliche Alarme können den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Leichte Bettdecken, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und kühlende Maßnahmen können helfen. Manche Pumpenträgerinnen und -träger passen ihre Basalrate bzw. die Algorithmuseinstellungen in warmen Nächten an, um sowohl nächtliche Unter- als auch Überzuckerungen zu vermeiden. Änderungen sollten jedoch immer individuell getestet und mit dem Diabetes-Team abgestimmt werden.

Fazit

Der Sommer verlangt keine perfekte Diabetes-Therapie – sondern Flexibilität und gute Vorbereitung. Ob Strandtag, Festival oder Sommernacht: Mit einem kleinen Plan im Gepäck bleibt mehr Raum für Spontanität, Sicherheit und Lebensfreude – auch bei schwankenden Blutzuckerwerten.

Sommer mit Diabetes

Mit Diabetes gut durch den Sommer

Insulin und Temperaturen – Vorsicht bei Hitze
Insulin ist sehr temperaturempfindlich, schon bei Temperaturen über 30° C muss man besonders darauf achten, dass es nicht zu heiß wird. Deshalb solltet ihr Insulin nie ungeschützt in der Sonne, im Auto oder im Rucksack aufbewahren. Auch Blutzuckermessgeräte, Teststreifen und CGM-Sensoren reagieren empfindlich auf Hitze. Lagert diese ebenfalls schattig und kühl.

Achtung bei Lagerung im Urlaubskühlschrank
Besondere Vorsicht ist bei der Aufbewahrung von Insulin in Hotel-Kühlschränken geboten. Hier kann es vorkommen, dass der Kühlschrank bei Verlassen des Zimmers mit der Stromabschaltung ebenfalls ausgeht. Wird der Strom später wieder eingeschaltet, kühlt das Gerät stark herunter, um schnell die Zieltemperatur zu erreichen – im Extremfall bis zum Einfrieren. Andere Kühlschränke wiederum kühlen durchgängig so weit herunter, dass eine Insulinaufbewahrung dort nicht empfehlenswert ist. Es lohnt sich daher, eine entsprechende Tasche für Diabetesbedarf mit Kühlfunktion anzuschaffen, z. B. von FRIO oder InsulinSaver (beides bei DIASHOP erhältlich). So bleibt euer Insulin immer richtig temperiert.

Mehr Bewegung, mehr Schwitzen – mehr Kontrolle nötig
Sommer bedeutet oft mehr Aktivität: Schwimmen, Wandern, Radfahren. Bewegung kann den Blutzuckerspiegel senken, manchmal sogar Stunden später. Die Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) empfiehlt, den Blutzucker vor, während und nach dem Sport zu messen. Beachte, dass Alarme bei CGM-Systemen bei körperlichen Aktivitäten angepasst werden sollten. Geeignete Snacks oder Traubenzucker sollten zudem immer griffbereit sein.

Richtig trinken – aber mit Köpfchen

Wasser macht den größten Teil aller Zellen aus und übernimmt essenzielle Aufgaben wie Nährstofftransport oder Temperaturregulation. Da wir tagtäglich Wasser über Atmung, Haut und Nieren verlieren, führt schon ein unbemerkter Flüssigkeitsmangel zu Symptomen wie Schwindel oder Kopfschmerzen – und auf Dauer steigt das Risiko für weitere Erkrankungen.
Um dem vorzubeugen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) täglich etwa 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht – bei einer 70-kg-Person also rund zwei Liter. Bei Hitze, bei körperlicher Aktivität, Fieber, Durchfall oder Erbrechen sowie bei hoher Eiweiß- und
Salzzufuhr steigt der Bedarf weiter an. Ein hellgelber Urin ist ein guter Indikator für ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Regelmäßiges Trinken, noch bevor der Durst einsetzt, ist die einfachste Vorsorge. Erinnerungshilfen wie Trink-Apps oder farbige Trinkflaschen können helfen, den täglichen Bedarf spielerisch zu decken – für mehr Wohlbefinden und Gesundheit. Als Durstlöscher eignen sich vor allem ungesüßte Getränke: stilles oder kohlensäurehaltiges Wasser, Kräuter- und Früchtetees (gerne mit frischen Zitronenstückchen oder Minzblättchen) – im Sommer auch gekühlt. Kaffee und Schwarz- oder Grüntee tragen zwar ebenfalls zur Flüssigkeitsbilanz bei, sind aber keine optimalen Durstlöscher. Fruchtsäfte, Limonaden und Softdrinks enthalten oft bis zu sechs Zuckerwürfel pro Glas und sollten daher vermieden werden.

Sommer, Sonne, Insulin! 5 kühle Tipps…

Und plötzlich: Sommer! Yeah… Na ja fast. Die Lebensgeister sind erwacht, mit bester Laune radeln wir ins Freibad, springen ins kühle Nass. Die Tage sind wieder länger und wir verbringen viel Zeit im Freien mit Freunden…

Doch etwas Vorsicht ist geboten! Na ja, wir Menschen mit Diabetes kennen es ja nicht anders, dass wir auf alles ein bisschen mehr Acht geben müssen als Stoffwechselgesunde, uns an Veränderungen immer wieder aufs neue herantasten müssen, oder? Irgendetwas ist ja immer. Sei es beim Sport, bei der Ernährung, Krankheit, im Urlaub, beim Jobwechsel etc. pp. oder eben zum Jahreszeitenwechsel ;).

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Gemüse-Eis

Sommer, Sonne, Hitze: Diabetes-Tipps für heiße Tage

Es ist heiß in unseren Gefilden: Die Sonne lacht von einem azurblauen Himmel herab, längst hat das Thermometer die 30-Grad-Marke überschritten. Die Hitze hat uns fest im Griff. „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“, sang einst der niederländische Showmaster Rudi Carrell. Nun ist er da, der Sommer, und mit ihm häufig auch der Schweiß. Sonnenstich, Hitzschlag, Hitzeerschöpfung: an heißen Tagen machen viele Menschen schlapp. Anbei ein paar Tipps, die nicht nur allen „Zuckersüßen“ helfen, die Sommerzeit zu überstehen.

Diabetes-Tipps für heiße Tage
Diabetes-Tipps für heiße Tage: So übersteht Ihr die Sommerhitze. © Jenny Sturm/Fotolia

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