Kategorie: Alltag

SERIE (22): Felix Petermann plaudert aus dem Nähkästchen: Von Light-Getränken bis Wasser – Hauptsache ohne Zucker?!

Meine Diabetes Typ 1 Diagnose liegt inzwischen über sieben Jahre zurück. Doch es dauerte bis vor wenigen Monaten, ehe ich mich endgültig von Light-Getränken losreißen konnte. Sicher, Cola Light, Zero und andere Getränke dieser Art enthalten keinen Zucker. Aber langfristig sind die Süßstoffe, auch Zuckeraustausch- oder Zuckerersatzstoffe genannt, selbst für einen Menschen ohne Diabetes nicht förderlich, wie diverse Studien und Zeitungsartikel belegen. Das in der Cola Light enthaltene Aspartam, ein Süßstoff der die etwa 200-fache Süßkraft von Haushaltszucker besitzt, soll bei einigen Konsumenten und regelmäßigem Verzehr sogar zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen negativen Begleiterscheinungen führen.

Light-Getränke
Viele amerikanische Lebensmittel und Getränke haben im Vergleich zu deutschen Produkten bis zu 40% mehr Kohlenhydrate.

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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) informiert: Hilft Vitamin C gegen Erkältungen?

Eine gute Versorgung mit Vitamin C ist wichtig für ein funktionierendes Immunsystem. Eine unzureichende Zufuhr kann sich unter anderem in einer erhöhten Infekt-Anfälligkeit äußern. Naheliegend also, dass die Extraportion Vitamin C in der kalten Jahreszeit als Wundermittel gegen Erkältungen gilt. Es ist jedoch wissenschaftlich nicht bewiesen, dass die Einnahme von Vitamin-C-Präparaten in hohen Dosen von ≥ 200 mg/Tag Erkältungen in der Allgemeinbevölkerung vorbeugen oder heilen kann. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt keine routinemäßige Einnahme eines Präparats zur Prophylaxe und Therapie von Erkältungen.

Vitamin C gegen Erkältungen
Zitrusfrüchte entpuppen sich in der kalten Jahreszeit als bedeutende Vitamin-C-Quellen. © ExQuisine/Fotolia

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SERIE (21): Felix Petermann plaudert aus dem Nähkästchen: Die guten Vorsätze für 2017 – „Bolusrechner“ und „Unterzuckerungshelfer“

Und wieder beginnt ein neues Jahr. Für manche Leute gehören die „guten Vorsätze“ zum Jahreswechsel einfach dazu, so auch für mich. In diesem Jahr wollte ich mich zur Abwechslung nur auf mein Diabetesmanagement beschränken. Hier sind meine „guten Vorsätze“ für die Therapie in 2017:

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SERIE (20): Felix Petermann plaudert aus dem Nähkästchen: Stanford-Update – Die Lehren des Ersten Quartals

Es war ein langes, anstrengendes und dennoch sehr aufregendes erstes Quartal an der Stanford University. Nun, ein paar Tage nachdem ich meine letzten Projekte und Prüfungen erfolgreich hinter mich gebracht habe, gönne ich mir eine kurze Verschnaufpause in der Heimat. Gemeinsam mit der Familie geht es auf diverse Berliner Weihnachtsmärkte, zum „Lieblingsitaliener“ in der Nachbarschaft und dann ist auch schon Weihnachten, bevor es bereits am 7. Januar wieder zurück geht in die Vereinigten Staaten.

Was habe ich aus den vergangenen drei Monaten gelernt? Auf jeden Fall, dass man sich seine Arbeitszeit gut einteilen muss. Die vielen schlaflosen und arbeitsreichen Nächte wirken sich unter anderem auch auf den Diabetes aus, wenn man nicht vorsichtig ist. Wenn ich beispielsweise mal wieder eine Nacht durchmachen musste, um meine Hausaufgaben zu beenden, habe ich in den frühen Morgenstunden häufig erhöhte Blutzuckerwerte gehabt. Oder wenn ich am Morgen noch etwas fertiggemacht und deshalb es nicht schaffte, zu frühstücken, dann hat sich auch das mit langsam ansteigenden Werten am Vormittag bemerkbar gemacht.

Tipp an Typ-Einser
Mein Tipp and alle Typ-einser: Auch bei schlaflosen Nächten das Essen nicht vergessen

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Neues Positionspapier der DDG: Wie Diabetespatienten den Klinikaufenthalt ohne Komplikationen überstehen

Drei von zehn Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden, haben erhöhte Blutzuckerwerte – häufig, ohne es zu wissen. Ein Diabetes mellitus gefährdet jedoch die Genesung, wenn er nicht erkannt oder nicht richtig mitbehandelt wird. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) gibt deshalb in einem Positionspapier eine Reihe von Empfehlungen, die Ärzte bei der stationären Betreuung von Diabetespatienten unterstützen sollen. Ziel ist die Vermeidung von schweren Komplikationen, Medikationsfehlern und verlängerten Liegezeiten.

Übergewicht, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel, aber auch eine zunehmende Lebenserwartung führen dazu, dass immer mehr Menschen in Deutschland an Diabetes leiden. „Derzeit nimmt die Zahl der Menschen mit Diabetes in Deutschland jährlich um 300.000 zu“, berichtet Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, DDG-Präsident und Mitautor des Positionspapiers.

Positionspapier der DDG
Drei von zehn Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden, haben erhöhte Blutzuckerwerte – häufig, ohne es zu wissen. © DOC RABE Media/Fotolia

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