Kategorie: Wissen

Die DIABIL-2 Studie im Fokus: Hoffnung für Typ-1-Diabetiker kurz nach der Diagnose?

Kann niedrig-dosiertes Interleukin-2 die Zerstörung der noch verfügbaren Betazellen in der Bauchspeicheldrüse verhindern und deren Funktionsfähigkeit erhalten? Dieser Frage wird das Institut für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München, in Zusammenarbeit mit der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München und dem Auftraggeber der Studie, dem Universitätsklinikum Assistance Publique – Hôpitaux de Paris, in der DIABIL-2 Studie nachgehen. Die Studie richtet sich an Kinder ab zwölf Jahren und Erwachsene mit Typ-1-Diabetes, deren Insulintherapie vor weniger als zwei Monaten aufgenommen wurde.

DIABIL-2 Studie
DIABIL-2 Studie: Aktuelles aus der Welt der Diabetesforschung. © lightpoet/Fotolia

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Bundesregierung will Nanotechnologie in Lebensmitteln fördern: DDG hält High-Tech-Zusätze für überflüssig

Die Bundesregierung setzt künftig verstärkt auf Nanotechnologie in Lebensmitteln. Das sieht der „Aktionsplan Nanotechnologie 2020“ vor, der im September beschlossen worden ist. So sollen die winzigen High-Tech-Teilchen unter anderem den Zucker- und Fettgehalt in Lebensmitteln senken. „Das geht auch einfacher“, kritisiert Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Hersteller müssten lediglich angehalten werden, ihre Rezepturen zu ändern. „Generell brauchen wir nicht mehr, sondern weniger Zusätze in unserem Essen“, ergänzt Dr. Dietrich Garlichs, Geschäftsführer der DDG.

Nanotechnologie
Achtung Nanotechnologie: Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hält High-Tech-Zusätze zur Zucker- und Fettreduktion im Essen für überflüssig. © PhotoSG/Fotolia

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Auf ein „Schälchen Heeßen“: Gene beeinflussen, wie stark Kaffee vor Typ-2-Diabetes schützt

Ergebnisse verschiedener Bevölkerungsstudien lassen annehmen: Wer viel Kaffee trinkt, hat ein vermindertes Typ-2-Diabetes-Risiko. Dies gilt aber anscheinend nicht für alle Menschen in gleicher Weise. Denn ein europäisches Wissenschaftlerteam hat nun Hinweise darauf gefunden, dass winzige Unterschiede im Erbgut darüber bestimmen, ob eine Person im Hinblick auf das Diabetes-Risiko vom Kaffeetrinken profitiert oder nicht. Das Forscherteam um Alexandros Heraclides, Karina Meidtner und Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) veröffentlichte seine Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift „Diabetologia“ (The InterAct Consortium 2016; DOI 10.1007/s00125-016-4090-5).

In der aktuellen Studie werteten die Wissenschaftler Daten von 18.638 Menschen aus, darunter 8.086 Personen, die im Laufe der Studie an Typ-2-Diabetes erkrankten. Ein Ziel der Forscher war es, das Zusammenspiel von bekannten Diabetes-Risiko-Genvarianten und dem Kaffeekonsum in Hinblick auf das Typ-2-Diabetes-Risiko zu untersuchen.

Typ-2-Diabetes-Risiko
Haben Kaffee-Liebhaber wirklich ein vermindertes Risiko, von Typ-2-Diabetes heimgesucht zu werden? © dimakp/Fotolia

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An ganz bestimmten Tagen: Warum Diabetikerinnen ihren Menstruationszyklus im Auge behalten sollten

Faktoren, wie mangelnde Bewegung, ungünstige Ernährung und Stress, wirken sich auf die Stoffwechsellage aus. Bei Diabetikerinnen spielt zudem der Menstruationszyklus eine große Rolle. Sie sollten bei Blutzuckerschwankungen immer auch ihre Zykluslage als Ursache in Betracht ziehen und ihre Insulingaben darauf abstimmen. Darauf macht die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe aufmerksam.

Menstruationszyklus bei Diabetikerinnen
Menstruationszyklus bei Diabetikerinnen: Der Menstruationszyklus beeinflusst die Insulinempfindlichkeit und damit die Stoffwechsellage von Diabetikerinnen. © Andrey Popov/Fotolia

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Am 14. November ist Weltdiabetestag: Wenn sich alle Augen auf den Diabetes richten

Der 14. November genießt einen hohen Stellenwert bei allen „Zuckersüßen“: An diesem Datum wird alljährlich der Weltdiabetestag begangen, der neben dem Welt-AIDS-Tag den zweiten offiziellen Tag der UN (Vereinten Nationen) darstellt, der einer Krankheit gewidmet ist. Verabschiedet wurde er im Dezember 2006 in der Resolution 61/225, die besagt, dass immer am 14. November der Diabetes in den Mittelpunkt rücken soll.

„Augen auf den Diabetes“
„Augen auf den Diabetes“: Am Montag, 14. November, ist Weltdiabetestag. © Rawpixel/Fotolia

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