Kategorie: Wissen

Erste Hilfe bei einer „Hypo“: DDG rät zu sofortiger Zuckergabe

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Traubenzucker, Gummibärchen, Säfte und Co. treiben den Blutzucker rasch wieder in die Höhe.

Allen bekannt sollte sein, dass eine Hypoglykämie (Unterzuckerung) gefährlich und deshalb mit einem Notfall gleichzusetzen ist. „Betroffenen Diabetikern, die noch bei Bewusstsein sind, muss unverzüglich durch die Gabe von Zucker geholfen werden.“ Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) aus Anlass eines aktuellen Falls hin, wonach ein Apotheker einem 15-jährigen Mädchen mit Typ-1-Diabetes und akuter Unterzuckerung kostenlosen Traubenzucker verweigert hatte. „Der Vorgang und die Diskussion darüber in Blogs zeigen, dass Hypoglykämien häufig falsch eingeschätzt werden“, erklärt die DDG. „Diese Zustände mit zu niedrigem Blutzucker sind in der Regel schicksalhaft und nicht aus eigenem Verschulden entstanden.“
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DDG kritisiert Hausarzt-Verträge: „Schluss mit der Verordnung von Billig-Messgeräten“

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Die DDG fordert ein Ende der Verordnung preisgünstiger Blutzuckermessgeräte. ©Matthias Preisinger / PIXELIO

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) übt scharfe Kritik an Hausarzt-Verträgen aus, die eine überwiegende Verordnung preisgünstiger Blutzuckermessgeräte vorschreiben. Damit würden diejenigen gefährdet, die auf eine exakte Messungen des Blutzuckerspiegels angewiesen sind, um keine potentiell lebensbedrohlichen Unterzuckerungen zu erleiden.

Die DDG bemängelt, dass preisgünstige Blutzuckermessgeräte in Kombination mit den dazugehörigen Teststreifen häufig unzuverlässig in der Messgenauigkeit seien. Betroffene sollten sich im Zweifel an Ärzte wenden, die an solchen Versorgungsmodellen nicht teilnehmen, rät die DDG. Zudem regt die Fachgesellschaft die Bildung eines Runden Tisches an, um die Verordnungspraxis künftig bundesweit einheitlich an sachgerechten Kriterien auszurichten.
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Lantus®-Patent läuft 2014 aus: Pharmakonzerne arbeiten an Nachahmerprodukt

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Sind bald mehr Langzeitinsulin-Produkte auf dem Markt? Quelle: Lantus

Wie das US-amerikanische Pharmaunternehmen Merck & Co., das in Europa unter dem Namen MSD Sharp & Dohme geführt wird, mitteilt, will es gemeinsam mit Samsung Bioepis das Langzeitinsulin MK-1293 entwickeln. Die Phase-III-Studien zur Behandlung von Typ1- und Typ2-Diabetikern würden bald beginnen.

Hintergrund: Das MK-1293 wäre nichts anderes als ein Nachahmer des Langzeitinsulins Lantus® (Insulin glargin), das von Sanofi-Aventis hergestellt wird und dessen Patent zum Jahresende ausläuft. Deshalb ist es nur logisch, dass Konkurrenzprodukte auf den Markt drängen dürften, um sich ein Stück des Kuchens zu sichern – immerhin gilt die Diabetes-Arznei, die aus dem Industriepark Frankfurt-Höchst stammt, als absoluter Bestseller. So erwirtschaftete Sanofi mit seinem Lantus® im vergangenen Jahr rund 5,7 Milliarden Euro.

Die vollständige Pressemitteilung zum Thema „Merck und Samsung Bioepis arbeiten an Insulin glargin“ kann hier nachgelesen werden.

Hightech aus der Schweiz: Kommt Anfang 2015 die Ypsopump auf den Markt?

Gibt es bald eine innovative Insulinpumpe aus dem Hause Ypsomed?
Gibt es bald eine innovative Insulinpumpe aus dem Hause Ypsomed?

Anfangs war es nur ein Gerücht, dass im Hause des schweizerischen Diabetes-Spezialisten Ypsomed an einer neuen Insulinpumpe getüftelt wird. Doch jetzt pfeifen es die Spatzen, besser gesagt: zahlreiche Blogger, von den Dächern, dass das Unternehmen die sogenannte Ypsopump auf den Markt bringen wird – und zwar, wie gemunkelt wird, zu Beginn des Jahres 2015.
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Diabetes Messe in Münster: Der Stoffwechselerkrankung Beine machen

Vorsorge für die eigene Gesundheit: Rund 5.000 Besucher werden am 16. März auf dem Patiententag der Diabetes Messe in Münster erwartet. Foto: Peter Grewer
Vorsorge für die eigene Gesundheit: Rund 5.000 Besucher werden am 16. März auf dem Patiententag der Diabetes Messe in Münster erwartet. Foto: Peter Grewer

„Informieren, Denken, Handeln“ – unter dieser Überschrift steht die Diabetes Messe, die vom 14. bis 16. März im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland stattfindet. Auf dem Fachkongress, der für Freitag und Samstag anberaumt ist, tauschen sich alle Berufsgruppen aus, die an der Behandlung eines Diabetes mellitus beteiligt sind, darunter Ärzte, Apotheker, Diät- und Diabetesassistenten, Diabetesberater und Pflegekräfte. Etwa 1.700 Experten werden erwartet. Dem Kongress schließt sich am Sonntag von 9 bis 17 Uhr ein Patiententag an, der sich an Betroffene, deren Angehörige und an alle Gesundheitsinteressierten wendet. Karten sind an der Tageskasse erhältlich, die ab 8.30 Uhr ihre Pforten öffnet.
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