Tag: CGM-Systeme

Hautschutz und Fixierung CGM-Systeme

Umfrage zum Thema Hautschutz und Fixierung (FGM- und CGM-Systeme)

Wichtiges Thema unter Diabetikern: „Hautschutz und Fixierung“! Klebestellen von Pflastern von Sensoren können Hautprobleme verursachen. Bei einer Tragedauer von 6-10 Tagen bei  Sensoren zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM), bzw. bei FreeStyle Libre (14 Tage) ist es verständlich, dass die Haut hier Probleme bereiten kann. Zu unterscheiden sind Hautirritation und Kontaktallergien:

Hautirritationen durch Katheterpflaster erkennt man an Rötungen und leichtem Juckreiz, der nach Entfernen des Pflasters verschwindet. Hier kann ein Schutzspray (wie Cavillon oder Askina Barrier helfen. Es wird vor dem Aufkleben des Pflasters auf die Haut gesprüht. Gut trocknen lassen!

Kontaktallergien kommen seltener vor, sind aber schwerwiegender. Sie zeigen sich durch lokale Rötungen mit Papeln und gelblichen Bläschen sowie unerträglichen Juckreiz. Sie treten oft erst Monate oder sogar Jahre nach dem ersten Kontakt mit dem Pflaster (Allergen) auf, bleiben dafür aber lebenslang bestehen. Die Diagnose „Kontaktallergie“ stellt der Hautarzt.

Bei einer Kontaktallergie kann es hilfreich sein, acrylatfreie Schutzpflaster aus dem Bereich der Wundheilung (wie Biatain oder Cutimed) unter das eigentliche Katheterpflaster zu kleben. Dies in Absprache mit dem Arzt. Wenn solche Schutzpflaster verwendet werden, dürfen sie nie „durchgeschossen“ werden, da sonst Kleber in die Einführungsstelle gelangt. Vor dem Aufkleben sollte der Anwender ein kleines Loch für die Kanüle anbringen. Produkte zum Hautschutz vor dem Aufkleben von Pflastern in Verbindung mit Infusionssets und Sensoren gibt es bei DIASHOP.

Hier findet ihr die zweite Umfrage zum Thema Hautschutz und Fixierung, mit dem Fokus auf Katheter von Insulinpumpen bzw. auf Patch-Pumpen: Umfrage zum Thema Hautschutz und Fixierung (Katheter/Patch-Pumpen) Vielen Dank im Voraus für eure Teilnahme, das ermöglicht uns euch noch besser beraten zu können.

Umfrage zum Thema Hautschutz und Fixierung von FGM- und CGM-Systemen

Welches CGM-/FGM-System verwendest du?

Sind mit dem Pflaster deines CGM-/FGM-Systems schon einmal Hautprobleme aufgetreten? (Bitte auswählen)

Nutzt du Produkte, die du zum Hautschutz unter das Pflaster sprühst oder klebst? Welche sind das? (Mehrfachnennungen möglich)

Musstest du schon mal einen Sensor aufgrund von Hautproblemen vorzeitig wechseln? (Bitte auswählen)

Wie gut hält das Pflaster der Sensoren bei dir, bzw. aus welchen Gründen hat es bei dir nicht gehalten? (Mehrfachnennungen möglich)

Fixierst du den Sensor, damit er besser hält?

Verwendest du ein Produkt zum Lösen des Pflasters? Falls ja, welches? (Mehrfachnennungen möglich)
CGM richtig kalibrieren

Nach dem G-BA-Beschluss: diabetesDE und VDBD fordern auch eine Honorierung der CGM-Schulung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Juni beschlossen, dass Systeme zum kontinuierlichen Glukosemonitoring (CGM) bei Diabetikern, die eine intensivierte Insulintherapie oder Insulinpumpentherapie bewerkstelligen, künftig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden dürfen. Das Bundesministerium für Gesundheit hat dies akzeptiert (Diabetiker.Info berichtete). diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) begrüßen diese Entscheidung sehr. Sie fordern von den Krankenkassen aber auch eine pragmatische Übergangsregelung, was die Abrechnung der für die CGM-Nutzung notwendigen vorhergehenden Patientenschulung angeht.

Honorierung der CGM-Schulung
Nach dem G-BA-Beschluss: diabetesDE und VDBD fordern auch eine Honorierung der CGM-Schulung. © Medtronic

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CGM-Fans können aufatmen: G-BA-Beschluss ist seit 7. September rechtskräftig – CGM-Stammtisch informiert

Diejenigen „Zuckersüßen“, die künftig auf ein Real-Time CGM-System (rtCGM) setzen möchten, können aufatmen. Die Chancen, dass sie die Kosten für eine solche technische Errungenschaft von ihrer Krankenkasse erstattet bekommen, sind groß. Nach dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) fällt die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) für ein Gros der Diabetiker in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen (Diabetiker.Info berichtete). Vor wenigen Tagen hat das Bundesgesundheitsministerium die Entscheidung des G-BA bestätigt, der CGM-Beschluss ist seit dem 7. September rechtskräftig.

CGM-Beschluss
CGM im Blickpunkt: Vor wenigen Tagen hat das Bundesgesundheitsministerium die Entscheidung des G-BA bestätigt, der CGM-Beschluss ist seit dem 7. September rechtskräftig.

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„Ein Meilenstein“: Diabetes-Organisationen begrüßen Kostenübernahme von CGM-Systemen

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), diabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe und Deutsche Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) begrüßen den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), wonach für bestimmte Diabetespatienten künftig die Kosten für Systeme für ein kontinuierliches Glukosemonitoring (CGM) von den Krankenkassen übernommen werden (Diabetiker.Info berichtete bereits hier). „Das ist ein wichtiger Meilenstein in der Therapie des Diabetes mellitus und ein Segen für die Patienten“, bekräftigt Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Präsident der DDG. „Die Entscheidung erleichtert insulinpflichtigen Patienten die Teilhabe an Bildung und Arbeit und bringt ihnen ein großes Stück Lebensqualität, was vor allem für betroffene Kinder erfreulich ist“, ergänzt Professor Dr. med. Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

Kostenübernahme von CGM-Systemen
Ein wichtiger Meilenstein in der Diabetes-Therapie und ein Segen für die Patienten: Diabetes-Organisationen begrüßen Kostenübernahme von CGM-Systemen.

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