Der Aschermittwoch beendet das ausgelassene Karnevalstreiben und eröffnet die 40-tägige Fastenzeit, die von der christlichen Westkirche als Vorbereitung auf das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten (Ostern) angesehen wird. Genau betrachtet, handelt es sich hierbei um 46 Kalendertage, wobei die sechs fastenfreien Sonntage abgezogen werden.
Seinen Namen erhielt der Aschermittwoch, weil der Priester als Zeichen der Buße den Gläubigen Asche auf ihre Scheitel streut bzw. ihnen ein Aschekreuz auf die Stirn zeichnet. Dabei spricht der Geistliche: „Gedenke Mensch, dass du Staub bist, und zum Staub zurückkehrst“ (Gen 3,19). So sollen die Menschen daran erinnert werden, dass die Zeit der Buße und des Verzichts angebrochen ist, und sie sich mit Körper und Seele auf Ostern vorbereiten sollen. Read more
Selbstverständlich sollten wir alle (das umfasst sowohl alle zuckersüßen sowie weniger süßen Zeitgenossen) auf eine gesunde Ernährung achten und uns regelmäßig sportlich betätigen. Machen wir ja auch. Doch zählen wir eben nicht zu den gertenschlanken Strandschönheiten, die alljährlich in der kalten Jahreszeit von vielen Titeln der Illustrierten auf uns herab lächeln und uns prophezeien, wie wir in wenigen Wochen eine knackige Bikinifigur erreichen können. Ein Blick auf das Hüftgold, das sich zwischen Dezember und Februar bei uns angesammelt hat, genügt, um festzustellen: „Ich muss mal wieder etwas tun…“ Read more
„An apple a day keeps the docter away” besagt eine Redewendung, die 1913 erstmals Erwähnung in England fand. Elizabeth M. Wright schrieb diese in ihrem Werk „Rustic Speech and Folklore“ nieder. Und in der Tat, lohnt es sich, jeden Tag herzhaft in das Wunderobst zu beißen. So trägt ein Apfel im Schnitt über 30 Vitamine und Spurenelemente, 100 bis 180 Milligramm Kalium sowie Mineralstoffe, wie Kalzium, Magnesium, Phosphor oder Eisen, in und unter seiner Schale. Dabei besteht er zu 85 Prozent aus Wasser und wartet mit nur etwa 60 Kilokalorien auf.
Zubereitung: Den Hüttenkäse mit der Milch verrühren. Den Apfel gründlich waschen und ungeschält auf einem Gemüsehobel reiben. Mit der Hüttenkäsemasse vermischen. Knäckebrot mit Butter oder Margarine bestreichen und zusammen mit der leckeren Creme servieren.
Tipp: Statt Hüttenkäse kann auch Kefir zum Einsatz kommen.
(Nährwerte pro Portion: 21 g E, 11 g F, 23 g KH, 328 kcal)
Wer mit offenen Augen über den Wochenmarkt schlendert und seinen Blick über die Gemüsevielfalt schweifen lässt, erkennt sofort: Tomate ist nicht gleich Tomate. Es gibt rote, gelbe, orange, grüne und sogar schwarze „Liebesäpfel“ in allen Formen und unzähligen Sorten. Tomaten weisen – trotz ihrer Süße – einen leicht säuerlichen Grundgeschmack auf; nur Fleischtomaten zergehen etwas milder auf der Zunge.
Eines haben die Früchte aber gemeinsam: Sie sind besonders kalorienarm und sehr gesund. So decken bereits 100 Gramm Tomaten den täglichen Vitamin-C-Bedarf um ein Viertel. Zudem senken sie das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, beugen Krebserkrankungen vor, kurbeln Magen und Bauchspeicheldrüse an und wirken entwässernd und blutdrucksenkend. Das Beste: Mit dem Einsatz von frischen Tomaten sind der Kreativität in der Küche keine Grenzen gesetzt.
Zubereitung: In einem Topf Öl erhitzen. Die Frühlingszwiebelringe und das Hackfleisch anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Die Tomaten waschen, halbieren, und aushöhlen. Parmesan und Butter mit dem Mixer verrühren, gepresste Knoblauchzehen dazugeben. Mozzarella würfeln und mit der Hackfleischmasse und dem feingehackten Basilikum zum Parmesan-Butter-Gemisch geben. Alles gut miteinander vermengen und mit Gewürzen abschmecken.
Die Paste in die ausgehöhlten Tomatenhälften füllen. Die Tomaten in eine gefettete Backform setzen und etwa 20 Minuten im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen gratinieren.
(Nährwerte pro Portion: 27 g E, 45 g F, 3 g KH, 536 kcal, 2.240 kJ)
Wir werden immer dicker: Laut Ernährungsbericht der Bundesregierung sind in Deutschland etwa 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen übergewichtig. Zu viel Hüftgold stellt einen Risikofaktor für viele Erkrankungen, wie auch Diabetes mellitus (Typ 2), dar.
Das Schlimme: Mittlerweile leiden deutschlandweit über sechs Millionen Menschen an der Zuckerkrankheit, wobei jedes Jahr circa 250.000 Neudiagnosen gefällt werden. Um dem entgegenzuwirken und die Volkskrankheit in den Griff zu bekommen, fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) eine „Strafsteuer“ auf besonders kalorienreiche Produkte zu erheben. Gleichzeitig sollen gesunde Lebensmittel günstiger werden. Read more