Allein in Deutschland leiden 6,7 Millionen Menschen an Diabetes; 95 Prozent von ihnen sind Typ-2-Diabetiker. Leider nehmen viele „Zuckersüße“, bei denen die Diagnose gerade gefällt wurde, nicht an einer Diabetes-Schulung teil. Schade! Schließlich bekommen Neu-Diabetiker dort von Profis fundiertes Wissen rund um die Stoffwechselerkrankung sowie den aktuellsten medizinischen Stand vermittelt und lernen, wie sie den Diabetes im Alltag meistern. Broteinheiten (BE). Blutzuckermessen. Basalinsulin. Langzeitinsulin. HbA1c-Wert. Hypoglykämie. Hyperglykämie. Ketoazidoze. Wer einer Schulung beiwohnt, eignet sich neue „Vokabeln“ an – und findet sich unter „Gleichgesinnten“ wieder.
So schnell vergeht die Zeit. Ganze drei Monate war ich in Deutschland. Drei Monate zur Entspannung, zum Krafttanken. Drei Monate zur Vorbereitung auf das Master-Studium an der Stanford University in Kalifornien. Jetzt geht es wieder los, auf nach Amerika, ins fünfte Jahr Auslandsstudium. Doch es ist einiges anders: kein Leistungssport mehr, kein Zurückkehren in meinen Freundeskreis, der mich über die vergangenen drei Jahre in San Jose begleitet hat. Dafür ein noch härteres Studium, eine neue Umgebung, neue Herausforderungen. Schon vor Beginn des eigentlichen Studiums Ende September ist der Druck groß – wer statt sehr guten nur gute Leistungen bringt, fliegt aus dem Programm. Es war immer mein Traum, an einer amerikanischen Elite-Uni zu studieren. Jetzt muss ich mit den gestiegenen Ansprüchen leben. Schon im Juli waren die ersten Hausaufgaben einzureichen, lange vor der ersten Vorlesung, der ersten Unterrichtsstunde.
Felix Petermann: „Es war immer mein Traum, an einer amerikanischen Elite-Uni zu studieren.“
Wir Deutschen lieben Brot. Nirgendwo gibt so eine Vielfalt wie hierzulande. Zu den beliebtesten zählen unter anderem Dinkelbrot, Weißbrot, Roggenbrot, Vollkornbrot, Baguette, Pumpernickel oder Ciabatta Brot. Doch längst nicht alle Sorten sind auch gesund, geschweige denn figurfreundlich.
Die Grundlage für jedes Brot bilden Wasser, Salz, Bindemittel und natürlich Getreide. Beim Kauf sollte man daher besonders auf letztere Zutat achten, denn vielen Sorten, vor allem helle Brote, werden mit Weißmehl gebacken. In Weißmehl stecken nur halb so viele Vitamine und zwei Drittel weniger Mineralstoffe als zum Beispiel in Vollkornbroten. Zudem machen Weißbrot, Weizentoast und helle Brötchen nicht so nachhaltig satt wie Sorten aus vollem Korn.
Wer also wirklich gesundes Brot essen möchte, der backt es sich am besten selbst! Und das geht sogar sehr kohlenhydratarm und ganz ohne Mehl. Beim Low-Carb Brot benötigt man vor allem einen Ersatz für gebräuchliches Weizenmehl. Hierfür bieten sich Nussprodukte, wie gemahlene Nüsse, Nussmehle oder Saaten an. Zudem kommen meist noch Eier, Quark und viele Gewürze in das Low-Carb Brot. Doch auch beim Verzehr von Low-Carb Brot sollte man es nicht übertreiben. Aufgrund seines hohen Anteils an Proteinen und Ballaststoffen ist es zwar deutlich gesünder als gewöhnliches Weißbrot, allerdings enthält es mehr Kalorien und Fett als herkömmliches Brot. Alles also in Maßen.
Ob beim Setzen des Katheters, beim Spritzen mit dem Pen oder beim Stechen mit der Lanzette in die Fingerbeere: Diabetiker müssen sich mehrmals täglich piksen. Vorrangig im August und September kommen „lebendige Plagegeister“ hinzu, die sich mit einem schmerzhaften Stich wehren, wenn man nicht aufpasst oder gar hektisch um sich schlägt. Zurzeit kann es an der Kaffeetafel im Grünen recht ungemütlich werden: Angezogen vom süßen Duft der Nahrungsmittel gesellen sich ungebetene Gäste an den Tisch – Wespen.
Die flächendeckende Einführung einer Risikobestimmung für Typ-1-Diabetes bei Neugeborenen ist das Ziel von GPPAD (Global Platform for the Prevention of Autoimmune Diabetes). Die europäische Initiative möchte im nächsten Schritt den ermittelten Risikopersonen eine antigen-basierte Therapie zur Verhinderung der Krankheit anbieten. Das Modell könnte auch zur Behandlung weiterer Kinderkrankheiten, insbesondere Autoimmunerkrankungen und Allergien dienen.